30.03.26
14:02
Reuters
Frankfurt, 30. Mrz (Reuters) - Der Ausverkauf an der Wall Street ist vorerst vorbei. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500(.SPX) notierten zur Eröffnung am Montag jeweils leicht höher bei 45.290 und 6372 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) lag kaum verändert bei 20.918 Zählern. Dies stützte auch die europäischen Börsen(.GDAXI)(.STOXX50E), die ihre anfänglichen Verluste nach der Wall-Street-Eröffnung wieder abbauten.
"Es handelt sich heute wahrscheinlich um eine technische Gegenbewegung, da viele Sektoren und Unterbranchen überverkauft sind", sagte Sam Stovall, Chefstratege vom Analysehaus CFRA. "Der S&P 500 liegt seit Beginn des Krieges weiterhin weniger als zehn Prozent im Minus. In vielerlei Hinsicht sind die Anleger von den Auswirkungen einer Schließung der Straße von Hormus weniger betroffen, als ich gedacht hätte."
Bei den Einzelwerten griffen Anleger bei den Aktien von Aluminiumproduzenten zu. Die Papiere von Century Aluminum(CENX.OI) und Alcoa(AA.N) sprangen um rund 16 und zwölf Prozent nach oben. Iranische Angriffe auf Aluminiumhütten im Nahen Osten treiben zugleich den Preis für das Leichtmetall in die Höhe. An der Londoner Metallbörse LME verteuerte sich Aluminium(CMAL3) um rund 3,5 Prozent.
Der anhaltende Aufwärtskurs bei Rohöl trieb zugleich die Titel der Energiekonzerne Exxon Mobil(XOM.N) und Chevron(CVX.N) um rund 2,5 und 1,5 Prozent nach oben. Nordseeöl der Sorte Brent(LCOc1) und die US-Sorte WTI(CLc1) setzten ihren Aufwärtskurs fort und legten um jeweils mehr als 2,5 Prozent auf 115,47 und 102,55 Dollar je Fass (159 Liter) zu. Durch den Krieg fehlen dem Weltmarkt täglich rund elf Millionen Barrel Öl.
(Bericht von Sanne Schimanski, redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
30.03.26
14:02
Reuters
Frankfurt, 30. Mrz (Reuters) - Der Ausverkauf an der Wall Street ist vorerst vorbei. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500(.SPX) notierten zur Eröffnung am Montag jeweils leicht höher bei 45.290 und 6372 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) lag kaum verändert bei 20.918 Zählern. Dies stützte auch die europäischen Börsen(.GDAXI)(.STOXX50E), die ihre anfänglichen Verluste nach der Wall-Street-Eröffnung wieder abbauten.
"Es handelt sich heute wahrscheinlich um eine technische Gegenbewegung, da viele Sektoren und Unterbranchen überverkauft sind", sagte Sam Stovall, Chefstratege vom Analysehaus CFRA. "Der S&P 500 liegt seit Beginn des Krieges weiterhin weniger als zehn Prozent im Minus. In vielerlei Hinsicht sind die Anleger von den Auswirkungen einer Schließung der Straße von Hormus weniger betroffen, als ich gedacht hätte."
Bei den Einzelwerten griffen Anleger bei den Aktien von Aluminiumproduzenten zu. Die Papiere von Century Aluminum(CENX.OI) und Alcoa(AA.N) sprangen um rund 16 und zwölf Prozent nach oben. Iranische Angriffe auf Aluminiumhütten im Nahen Osten treiben zugleich den Preis für das Leichtmetall in die Höhe. An der Londoner Metallbörse LME verteuerte sich Aluminium(CMAL3) um rund 3,5 Prozent.
Der anhaltende Aufwärtskurs bei Rohöl trieb zugleich die Titel der Energiekonzerne Exxon Mobil(XOM.N) und Chevron(CVX.N) um rund 2,5 und 1,5 Prozent nach oben. Nordseeöl der Sorte Brent(LCOc1) und die US-Sorte WTI(CLc1) setzten ihren Aufwärtskurs fort und legten um jeweils mehr als 2,5 Prozent auf 115,47 und 102,55 Dollar je Fass (159 Liter) zu. Durch den Krieg fehlen dem Weltmarkt täglich rund elf Millionen Barrel Öl.
(Bericht von Sanne Schimanski, redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)