30.04.26
07:39
Reuters
Frankfurt, 30. Apr (Reuters) - Die Angst vor einer sich erneut zuspitzenden Situation im Nahen Osten drückt den Dax(.GDAXI). Der deutsche Leitindex verlor ein Prozent auf 23.715 Punkte. "Hauptbelastungsfaktor bleibt der kräftig gestiegene Ölpreis", sagte Timo Emden von Emden Research. Spekulationen auf ein Ende der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran haben den Preis für das Nordseeöl Brent(LCOc1) um bis zu 7,1 Prozent auf 126,41 Dollar je Fass getrieben. Das ist der höchste Stand seit vier Jahren.
Einem Bericht des Nachrichtenportals "Axios" zufolge soll US-Präsident Donald Trump am Donnerstag von seinem Militär über neue Pläne für eine Reihe von Militärschlägen gegen den Iran unterrichtet werden, um den Verhandlungsdruck auf Teheran zu erhöhen. Dies verstärkte die Sorgen vor weiteren Lieferengpässen angesichts der bereits eingeschränkten Exporte im Nahen Osten. Der Iran blockiert den Großteil der internationalen Schifffahrt in der Straße von Hormus, einem der wichtigsten Nadelöhre für die weltweite Energieversorgung. Die USA hatten in diesem Monat ihrerseits damit begonnen, iranische Schiffe an der Weiterfahrt zu hindern.
In den Fokus rückt auch die Europäische Zentralbank (EZB). An den Finanzmärkten wird für die EZB-Ratssitzung eine weitere geldpolitische Pause erwartet. Die US-Notenbank Fed hielt am Mittwoch zum dritten Mal in Folge die Füße still und beließ den Leitzins in der Bandbreite von 3,50 bis 3,75 Prozent.
Zu den größten Verlierern im Dax zählten die Aktien der Münchener Rück(MUVGn.DE) und GEA(G1AG.DE), die 4,1 und 2,7 Prozent nachgaben. Beide Aktien wurden ex Dividende gehandelt. Auf der Gewinnerseite fanden sich die Titel von DHL(DHLn.DE) mit einem Plus von 1,5 Prozent wieder. Der Bonner Konzern steigerte im ersten Quartal den operativen Gewinn (Ebit) durch sein Sparprogramm und Preiserhöhungen um 8,3 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Im MDax(.MDAXI) gewannen Kion(KGX.DE) bis zu 7,2 Prozent. Dank seines Sparprogramms und eines starken Projektgeschäfts hat der Gabelstapler-Hersteller zum Jahresauftakt trotz stagnierender Erlöse mehr verdient.
(Bericht von: Daniela Pegna, redigiert von Sabine Wollrab. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging:
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07:39
Reuters
Frankfurt, 30. Apr (Reuters) - Die Angst vor einer sich erneut zuspitzenden Situation im Nahen Osten drückt den Dax(.GDAXI). Der deutsche Leitindex verlor ein Prozent auf 23.715 Punkte. "Hauptbelastungsfaktor bleibt der kräftig gestiegene Ölpreis", sagte Timo Emden von Emden Research. Spekulationen auf ein Ende der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran haben den Preis für das Nordseeöl Brent(LCOc1) um bis zu 7,1 Prozent auf 126,41 Dollar je Fass getrieben. Das ist der höchste Stand seit vier Jahren.
Einem Bericht des Nachrichtenportals "Axios" zufolge soll US-Präsident Donald Trump am Donnerstag von seinem Militär über neue Pläne für eine Reihe von Militärschlägen gegen den Iran unterrichtet werden, um den Verhandlungsdruck auf Teheran zu erhöhen. Dies verstärkte die Sorgen vor weiteren Lieferengpässen angesichts der bereits eingeschränkten Exporte im Nahen Osten. Der Iran blockiert den Großteil der internationalen Schifffahrt in der Straße von Hormus, einem der wichtigsten Nadelöhre für die weltweite Energieversorgung. Die USA hatten in diesem Monat ihrerseits damit begonnen, iranische Schiffe an der Weiterfahrt zu hindern.
In den Fokus rückt auch die Europäische Zentralbank (EZB). An den Finanzmärkten wird für die EZB-Ratssitzung eine weitere geldpolitische Pause erwartet. Die US-Notenbank Fed hielt am Mittwoch zum dritten Mal in Folge die Füße still und beließ den Leitzins in der Bandbreite von 3,50 bis 3,75 Prozent.
Zu den größten Verlierern im Dax zählten die Aktien der Münchener Rück(MUVGn.DE) und GEA(G1AG.DE), die 4,1 und 2,7 Prozent nachgaben. Beide Aktien wurden ex Dividende gehandelt. Auf der Gewinnerseite fanden sich die Titel von DHL(DHLn.DE) mit einem Plus von 1,5 Prozent wieder. Der Bonner Konzern steigerte im ersten Quartal den operativen Gewinn (Ebit) durch sein Sparprogramm und Preiserhöhungen um 8,3 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Im MDax(.MDAXI) gewannen Kion(KGX.DE) bis zu 7,2 Prozent. Dank seines Sparprogramms und eines starken Projektgeschäfts hat der Gabelstapler-Hersteller zum Jahresauftakt trotz stagnierender Erlöse mehr verdient.
(Bericht von: Daniela Pegna, redigiert von Sabine Wollrab. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging: