29.04.26
03:09
Reuters
Singapur, 29. Apr (Reuters) - Die Sorgen um den Iran-Konflikt und Zweifel an der Nachhaltigkeit des KI-Booms haben die asiatischen Börsen am Mittwoch belastet. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ohne Japan(.MIAPJ0000PUS) gab 0,2 Prozent nach und setzte damit seinen Rückgang vom Rekordhoch am Montag fort. Taiwanesische Chiphersteller verzeichneten besonders deutliche Verluste. Die japanischen Märkte blieben wegen eines Feiertags geschlossen.
Für Verunsicherung sorgten Berichte, dass der KI-Riese OpenAI interne Ziele für Nutzerzahlen und Umsätze verfehlt habe. Dies schürte Bedenken über die Fähigkeit der ChatGPT-Mutterfirma, ihre massiven Ausgaben für Rechenzentren zu rechtfertigen. "Die Märkte blieben über Nacht vorsichtig, da die Friedensgespräche weiterhin stocken", schrieben Analysten der Westpac-Bank. Der Iran fordere die Aufhebung der US-Seeblockade der Straße von Hormus. US-Präsident Donald Trump sei mit dem jüngsten Vorschlag aus Teheran unzufrieden, da er Atomfragen von Anfang an geklärt haben wolle, verlautete aus US-Regierungskreisen.
Die Anleger richteten ihren Blick zudem auf die Quartalszahlen der US-Technologieriesen Microsoft(MSFT.O), Alphabet(GOOGL.O), Amazon(AMZN.O) und Meta Platforms(META.O), die im Tagesverlauf erwartet werden. An der Wall Street hatten Technologiewerte am Dienstag unter Druck gestanden.
DEVISEN
ROHSTOFFE
WALL STREET
(Bericht von Gregor Stuart Hunter. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
29.04.26
03:09
Reuters
Singapur, 29. Apr (Reuters) - Die Sorgen um den Iran-Konflikt und Zweifel an der Nachhaltigkeit des KI-Booms haben die asiatischen Börsen am Mittwoch belastet. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ohne Japan(.MIAPJ0000PUS) gab 0,2 Prozent nach und setzte damit seinen Rückgang vom Rekordhoch am Montag fort. Taiwanesische Chiphersteller verzeichneten besonders deutliche Verluste. Die japanischen Märkte blieben wegen eines Feiertags geschlossen.
Für Verunsicherung sorgten Berichte, dass der KI-Riese OpenAI interne Ziele für Nutzerzahlen und Umsätze verfehlt habe. Dies schürte Bedenken über die Fähigkeit der ChatGPT-Mutterfirma, ihre massiven Ausgaben für Rechenzentren zu rechtfertigen. "Die Märkte blieben über Nacht vorsichtig, da die Friedensgespräche weiterhin stocken", schrieben Analysten der Westpac-Bank. Der Iran fordere die Aufhebung der US-Seeblockade der Straße von Hormus. US-Präsident Donald Trump sei mit dem jüngsten Vorschlag aus Teheran unzufrieden, da er Atomfragen von Anfang an geklärt haben wolle, verlautete aus US-Regierungskreisen.
Die Anleger richteten ihren Blick zudem auf die Quartalszahlen der US-Technologieriesen Microsoft(MSFT.O), Alphabet(GOOGL.O), Amazon(AMZN.O) und Meta Platforms(META.O), die im Tagesverlauf erwartet werden. An der Wall Street hatten Technologiewerte am Dienstag unter Druck gestanden.
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 159,62 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,8378 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung rückte er auf 0,7888 Franken(CHF=) vor. Der Euro(EUR=) blieb fast unverändert bei 1,1707 Dollar und zog leicht auf 0,9234 Franken(EURCHF=) an.
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,4 Prozent auf 111,71 Dollar je Barrel (159 Liter). Die überraschende Ankündigung der Vereinigten Arabischen Emirate, aus der OPEC auszutreten, bewegte die Märkte kaum. "An jedem anderen Tag hätte diese Nachricht den Brent-Preis um fünf bis sechs Dollar fallen lassen können", sagte Chris Weston, Forschungschef bei Pepperstone in Melbourne. Der Goldpreis(XAU=) gab 0,3 Prozent auf 4581,40 Dollar nach.
Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich am Dienstag kaum verändert bei 49.141,93 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) verlor 0,5 Prozent auf 7138,80 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 0,9 Prozent auf 24.663,80 Stellen nach.
(Bericht von Gregor Stuart Hunter. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)