17.04.26
07:29
Reuters
Frankfurt, 17. Apr (Reuters) - Trotz der Friedenshoffnungen im Iran-Krieg hat sich der Dax(.GDAXI) am Freitag kaum bewegt. Der deutsche Leitindex trat bei 24.159 Zählern auf der Stelle. "Die Situation im Nahen Osten bleibt weiterhin fragil", sagte Andreas Lipkow von CMC Markets. "Auch wenn es jetzt auf diplomatischem Wege zu einigen Vereinbarungen kommt, sind wir noch ganz weit von einem Frieden entfernt."
Israel und Libanon hatten einer zehntägigen Waffenruhe am Donnerstag zugestimmt. Damit könnte ein Haupthindernis für ein umfassenderes Friedensabkommen im Nahen Osten beseitigt werden. Laut US-Präsident Donald Trump könnten sich die Verhandlungsdelegationen der USA und des Iran möglicherweise schon dieses Wochenende wieder treffen.
Dass die Skepsis vieler Anleger groß ist, zeigte sich auch am Ölmarkt. Die Preise für das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) verbilligten sich nur leicht auf 98,73 beziehungsweise 93,66 Dollar je Fass. Es seien noch konkrete Belege nötig, dass der Kriegsstopp von Dauer sein werde, sagte Nick Twidale, Chefmarktstratege bei ATFX Global. "Für mich wäre ein solcher Beweis die vollständige Wiedereröffnung der Straße von Hormus." Die iranische Blockade der Meerenge, durch die ein Fünftel der globalen Ölexporte transportiert wird, hat die Ölpreise seit Beginn des Krieges Ende Februar rasant in die Höhe schnellen lassen. Zeitweise kratzten die Preise für Brent und WTI an der 120-Dollar-Marke.
Zu den größten Gewinnern im Dax zählten in den ersten Minuten die Aktien der Deutschen Börse(DB1Gn.DE) mit einem Plus von 2,2 Prozent. Im MDax(.MDAXI) legten die Titel von Delivery Hero(DHER.DE) in der Spitze 6,4 Prozent zu. Der US-Fahrdienst Uber(UBER.N) erhöht seine Beteiligung an dem Essenslieferanten auf rund sieben Prozent. Für Aurubis(NAFG.DE) ging es gut drei Prozent bergab. Die Analysten von Kepler Cheuvreux haben die Aktien auf "Hold" von "Buy" heruntergesetzt.
(Bericht von: Daniela Pegna, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging:
17.04.26
07:29
Reuters
Frankfurt, 17. Apr (Reuters) - Trotz der Friedenshoffnungen im Iran-Krieg hat sich der Dax(.GDAXI) am Freitag kaum bewegt. Der deutsche Leitindex trat bei 24.159 Zählern auf der Stelle. "Die Situation im Nahen Osten bleibt weiterhin fragil", sagte Andreas Lipkow von CMC Markets. "Auch wenn es jetzt auf diplomatischem Wege zu einigen Vereinbarungen kommt, sind wir noch ganz weit von einem Frieden entfernt."
Israel und Libanon hatten einer zehntägigen Waffenruhe am Donnerstag zugestimmt. Damit könnte ein Haupthindernis für ein umfassenderes Friedensabkommen im Nahen Osten beseitigt werden. Laut US-Präsident Donald Trump könnten sich die Verhandlungsdelegationen der USA und des Iran möglicherweise schon dieses Wochenende wieder treffen.
Dass die Skepsis vieler Anleger groß ist, zeigte sich auch am Ölmarkt. Die Preise für das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) verbilligten sich nur leicht auf 98,73 beziehungsweise 93,66 Dollar je Fass. Es seien noch konkrete Belege nötig, dass der Kriegsstopp von Dauer sein werde, sagte Nick Twidale, Chefmarktstratege bei ATFX Global. "Für mich wäre ein solcher Beweis die vollständige Wiedereröffnung der Straße von Hormus." Die iranische Blockade der Meerenge, durch die ein Fünftel der globalen Ölexporte transportiert wird, hat die Ölpreise seit Beginn des Krieges Ende Februar rasant in die Höhe schnellen lassen. Zeitweise kratzten die Preise für Brent und WTI an der 120-Dollar-Marke.
Zu den größten Gewinnern im Dax zählten in den ersten Minuten die Aktien der Deutschen Börse(DB1Gn.DE) mit einem Plus von 2,2 Prozent. Im MDax(.MDAXI) legten die Titel von Delivery Hero(DHER.DE) in der Spitze 6,4 Prozent zu. Der US-Fahrdienst Uber(UBER.N) erhöht seine Beteiligung an dem Essenslieferanten auf rund sieben Prozent. Für Aurubis(NAFG.DE) ging es gut drei Prozent bergab. Die Analysten von Kepler Cheuvreux haben die Aktien auf "Hold" von "Buy" heruntergesetzt.
(Bericht von: Daniela Pegna, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging: