26.03.26
08:48
Reuters
Frankfurt, 26. Mrz (Reuters) - Die ungewisse Lage im Iran-Krieg hat dem Dax(.GDAXI) am Donnerstag wieder zugesetzt. Der deutsche Leitindex verlor 1,1 Prozent auf 22.707 Zähler. An den Märkten kehre keine Ruhe ein, sagte Christian Henke vom Broker IG. Im Augenblick schienen die USA eher an einem Kriegsende interessiert zu sein als der Iran. "Die befürchteten ökonomischen Auswirkungen des Krieges vermiesen den Anlegern die Laune." Investoren plagten angesichts der zuletzt stark gestiegenen Ölpreise Konjunktur- und Zinssorgen.
Aktuell prüft der Iran nach eigenen Angaben einen Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges am Golf. Er führe jedoch keine direkten Verhandlungen mit den USA, erklärte der iranische Außenminister Abbas Aragtschi. Dies trübte die Hoffnung auf eine baldige Lösung des Konflikts. Die Preise für die Nordseesorte Brent(LCOc1) und US-Öl WTI(CLc1) kletterten in der Spitze um gut drei Prozent auf 105,25 beziehungsweise 93,33 Dollar je Fass.
Zu den größten Verlierern im Dax zählten die Aktien des VW- und Porsche-Großaktionärs Porsche SE(PSHG_p.DE) mit einem Abschlag von bis zu drei Prozent. Der Gewinneinbruch bei ihren Kernbeteiligungen Volkswagen(VOWG.DE) und Porsche(P911_p.DE) hat das Ergebnis der Holding schrumpfen lassen. Sie erzielte im vergangenen Jahr mit 2,9 Milliarden Euro rund neun Prozent weniger Nettogewinn.
Im MDax(.MDAXI) rutschten Deutz(DEZG.DE) um rund neun Prozent ab, obwohl das Kölner Traditionsunternehmen 2025 seinen Gewinn deutlich gesteigert hat und die Dividende anheben will.
(Bericht von: Daniela Pegna, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging:
26.03.26
08:48
Reuters
Frankfurt, 26. Mrz (Reuters) - Die ungewisse Lage im Iran-Krieg hat dem Dax(.GDAXI) am Donnerstag wieder zugesetzt. Der deutsche Leitindex verlor 1,1 Prozent auf 22.707 Zähler. An den Märkten kehre keine Ruhe ein, sagte Christian Henke vom Broker IG. Im Augenblick schienen die USA eher an einem Kriegsende interessiert zu sein als der Iran. "Die befürchteten ökonomischen Auswirkungen des Krieges vermiesen den Anlegern die Laune." Investoren plagten angesichts der zuletzt stark gestiegenen Ölpreise Konjunktur- und Zinssorgen.
Aktuell prüft der Iran nach eigenen Angaben einen Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges am Golf. Er führe jedoch keine direkten Verhandlungen mit den USA, erklärte der iranische Außenminister Abbas Aragtschi. Dies trübte die Hoffnung auf eine baldige Lösung des Konflikts. Die Preise für die Nordseesorte Brent(LCOc1) und US-Öl WTI(CLc1) kletterten in der Spitze um gut drei Prozent auf 105,25 beziehungsweise 93,33 Dollar je Fass.
Zu den größten Verlierern im Dax zählten die Aktien des VW- und Porsche-Großaktionärs Porsche SE(PSHG_p.DE) mit einem Abschlag von bis zu drei Prozent. Der Gewinneinbruch bei ihren Kernbeteiligungen Volkswagen(VOWG.DE) und Porsche(P911_p.DE) hat das Ergebnis der Holding schrumpfen lassen. Sie erzielte im vergangenen Jahr mit 2,9 Milliarden Euro rund neun Prozent weniger Nettogewinn.
Im MDax(.MDAXI) rutschten Deutz(DEZG.DE) um rund neun Prozent ab, obwohl das Kölner Traditionsunternehmen 2025 seinen Gewinn deutlich gesteigert hat und die Dividende anheben will.
(Bericht von: Daniela Pegna, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging: