Ein schwacher Handelstag in Europa: Der DAX verliert deutlich 2,8 % auf 22.839 Punkte, auch der Euro Stoxx 50 gibt 2,1 % nach. Belastend wirkt vor allem die Eskalation im Iran-Konflikt mit Angriffen auf Energieanlagen, berichtet Reuters.
Auch die Geldpolitik rückt in den Fokus: Die US-Notenbank hat die Zinsen zwar unverändert gelassen, signalisiert aber weiterhin Zurückhaltung bei Zinssenkungen. EZB und Bank of England bleiben ebenfalls vorsichtig und schließen weitere Zinsschritte nicht aus, so Bloomberg.
Bei den Einzelwerten in Deutschland steht Vonovia stark unter Druck und verliert über 12 % auf 21,61 Euro.
(Vonovia)
Steigende Zinsen belasten besonders Immobilienwerte, berichtet Reuters. Auch Lanxess fällt um rund 11,5 % auf 11,82 Euro nach einem schwächeren Ausblick, so Bloomberg.
(Lanxess)
Gegen den Trend legt United Internet um 2,8 % auf 26,58 Euro zu.
(United Internet)
Der Blick in die USA zeigt ebenfalls Verluste: Der S&P 500 gibt 0,8 % ab, der Nasdaq 100 verliert rund 0,9 %. Belastend bleibt der Anstieg der Ölpreise infolge des Konflikts, so Bloomberg.
Auch in Asien ging es klar nach unten: Der Nikkei verliert 3,4 %, der Hang Seng rund 2 %.
Am Rohstoffmarkt steigt Brent-Öl auf rund 108 Dollar je Barrel. Silber fällt deutlich um über 5 %. Bitcoin gibt ebenfalls nach und notiert rund 2,3 % tiefer bei etwa 69.600 Dollar.
Fazit: Geopolitik und Inflation dominieren das Geschehen – steigende Energiepreise setzen die Aktienmärkte weltweit spürbar unter Druck.
