30.04.26
05:51
Reuters
Frankfurt, 30. Apr (Reuters) - Spekulationen auf ein mögliches Ende der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran haben den Ölpreis am Donnerstag deutlich in die Höhe schießen lassen. Das Nordseeöl Brent(LCOc1) stieg um bis zu 7,1 Prozent auf 126,41 Dollar je Fass, den höchsten Stand seit vier Jahren. Das US-Öl WTI(CLc1) notierte mit 110,93 Dollar je Fass in der Spitze 3,8 Prozent fester.
Einem Bericht des Nachrichtenportals "Axios" zufolge soll US-Präsident Donald Trump am Donnerstag von seinem Militär über neue Pläne für eine Reihe von Militärschlägen gegen den Iran unterrichtet werden, um den Verhandlungsdruck auf Teheran zu erhöhen. Dies verstärkte die Sorgen vor weiteren Lieferengpässen angesichts der bereits eingeschränkten Exporte im Nahen Osten. "Der weitere Verlauf des Iran-Konflikts ist nach wie vor äußerst ungewiss", sagte Luke Yeaman, Chefökonom bei der Commonwealth Bank of Australia. "Alle Optionen stehen noch im Raum: Eskalation, Pattsituation und Frieden – mit völlig unterschiedlichen Folgen."
Seit Beginn des Krieges Ende Februar sind die Ölpreise um mehr als 60 Prozent nach oben geschnellt. Der Iran blockiert den Großteil der internationalen Schifffahrt in der Straße von Hormus, einem der wichtigsten Nadelöhre für die weltweite Energieversorgung. Die USA hatten in diesem Monat ihrerseits damit begonnen, iranische Schiffe an der Weiterfahrt zu hindern.
Am Mittwoch hatte Trump den Iran zu einem raschen Einlenken im festgefahrenen Konflikt beider Länder aufgefordert. Hauptstreitpunkt ist das Nuklearprogramm Teherans. Neue Gespräche zwischen den USA und dem Iran sind nach wie vor nicht in Sicht.
(Bericht von: Daniela Pegna, redigiert von Jörn Poltz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging:
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05:51
Reuters
Frankfurt, 30. Apr (Reuters) - Spekulationen auf ein mögliches Ende der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran haben den Ölpreis am Donnerstag deutlich in die Höhe schießen lassen. Das Nordseeöl Brent(LCOc1) stieg um bis zu 7,1 Prozent auf 126,41 Dollar je Fass, den höchsten Stand seit vier Jahren. Das US-Öl WTI(CLc1) notierte mit 110,93 Dollar je Fass in der Spitze 3,8 Prozent fester.
Einem Bericht des Nachrichtenportals "Axios" zufolge soll US-Präsident Donald Trump am Donnerstag von seinem Militär über neue Pläne für eine Reihe von Militärschlägen gegen den Iran unterrichtet werden, um den Verhandlungsdruck auf Teheran zu erhöhen. Dies verstärkte die Sorgen vor weiteren Lieferengpässen angesichts der bereits eingeschränkten Exporte im Nahen Osten. "Der weitere Verlauf des Iran-Konflikts ist nach wie vor äußerst ungewiss", sagte Luke Yeaman, Chefökonom bei der Commonwealth Bank of Australia. "Alle Optionen stehen noch im Raum: Eskalation, Pattsituation und Frieden – mit völlig unterschiedlichen Folgen."
Seit Beginn des Krieges Ende Februar sind die Ölpreise um mehr als 60 Prozent nach oben geschnellt. Der Iran blockiert den Großteil der internationalen Schifffahrt in der Straße von Hormus, einem der wichtigsten Nadelöhre für die weltweite Energieversorgung. Die USA hatten in diesem Monat ihrerseits damit begonnen, iranische Schiffe an der Weiterfahrt zu hindern.
Am Mittwoch hatte Trump den Iran zu einem raschen Einlenken im festgefahrenen Konflikt beider Länder aufgefordert. Hauptstreitpunkt ist das Nuklearprogramm Teherans. Neue Gespräche zwischen den USA und dem Iran sind nach wie vor nicht in Sicht.
(Bericht von: Daniela Pegna, redigiert von Jörn Poltz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging: