17.04.26
07:11
Reuters
Frankfurt/Tokio, 17. Apr (Reuters) - Trotz der Berichte über Fortschritte bei den Friedensbemühungen in Nahost haben die asiatischen Börsen zum Wochenschluss nachgegeben. In Tokio verlor der japanische Leitindex Nikkei(.N225) am Freitag rund ein Prozent auf 58.887 Punkte, nachdem er am Vortag auf ein Allzeithoch gestiegen war. Nach den jüngsten Anstiegen nahmen Anleger etwa bei Technologieaktien Gewinne mit. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) büßte ebenfalls ein Prozent auf 3776 Zähler ein. In China zeigten sich die Börse Shanghai(.SSEC) und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) weitgehend stabil.
"Ich denke, die Stimmung an den Aktienmärkten bleibt positiv und einige solide US-Quartalszahlen haben dazu beigetragen, allerdings gibt es ein großes Aber: Wir brauchen konkrete Belege dafür, dass der Frieden im Nahen Osten von Dauer sein wird", sagte Nick Twidale, Chefstratege bei ATFX Global. "Für mich bedeutet das eine vollständige Wiederöffnung der Straße von Hormus, sonst könnte es in den kommenden Tagen und Wochen zu erheblichen Korrekturen an den globalen Aktienmärkten kommen."
Israel und der Libanon hatten am Donnerstag einer zehntägigen Waffenruhe zugestimmt. Damit ist ein Haupthindernis für ein umfassenderes Friedensabkommen im Nahen Osten beseitigt. Laut US-Präsident Donald Trump könnten sich die Verhandlungsdelegationen der USA und des Iran schon dieses Wochenende wieder treffen. Die Hoffnung auf eine Entspannung trieb die Wall Street(.DJI)(.SPX)(.IXIC) bereits erneut auf Rekordhöhen.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Freitag | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | 58.887,37 | -1,1% |
| Topix(.TOPX) | 3.776,26 | -1,0% |
| Shanghai(.SSEC) | 4.053,72 | -0,0% |
| CSI300(.CSI300) | 4.733,10 | -0,1% |
| Hang Seng(.HSI) | 26.105,09 | -1,1% |
| Kospi(.KS11) | 6.195,65 | -0,5% |
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| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1780 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3515 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 159,46 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,7833 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,8235 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.479,10 |
(Bericht von Sanne Schimanski. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
17.04.26
07:11
Reuters
Frankfurt/Tokio, 17. Apr (Reuters) - Trotz der Berichte über Fortschritte bei den Friedensbemühungen in Nahost haben die asiatischen Börsen zum Wochenschluss nachgegeben. In Tokio verlor der japanische Leitindex Nikkei(.N225) am Freitag rund ein Prozent auf 58.887 Punkte, nachdem er am Vortag auf ein Allzeithoch gestiegen war. Nach den jüngsten Anstiegen nahmen Anleger etwa bei Technologieaktien Gewinne mit. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) büßte ebenfalls ein Prozent auf 3776 Zähler ein. In China zeigten sich die Börse Shanghai(.SSEC) und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) weitgehend stabil.
"Ich denke, die Stimmung an den Aktienmärkten bleibt positiv und einige solide US-Quartalszahlen haben dazu beigetragen, allerdings gibt es ein großes Aber: Wir brauchen konkrete Belege dafür, dass der Frieden im Nahen Osten von Dauer sein wird", sagte Nick Twidale, Chefstratege bei ATFX Global. "Für mich bedeutet das eine vollständige Wiederöffnung der Straße von Hormus, sonst könnte es in den kommenden Tagen und Wochen zu erheblichen Korrekturen an den globalen Aktienmärkten kommen."
Israel und der Libanon hatten am Donnerstag einer zehntägigen Waffenruhe zugestimmt. Damit ist ein Haupthindernis für ein umfassenderes Friedensabkommen im Nahen Osten beseitigt. Laut US-Präsident Donald Trump könnten sich die Verhandlungsdelegationen der USA und des Iran schon dieses Wochenende wieder treffen. Die Hoffnung auf eine Entspannung trieb die Wall Street(.DJI)(.SPX)(.IXIC) bereits erneut auf Rekordhöhen.
(Bericht von Sanne Schimanski. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)