03.04.26
03:02
Reuters
| Tokio, 03. Apr (Reuters) - | In Tokio treiben |
| Hoffnungen auf eine Wiederaufnahme der durch den Krieg im Iran | |
| unterbrochenen Öllieferungen aus dem Persischen Golf den | |
| Aktienmarkt an. | |
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index(.N225) legte um 0,9 Prozent auf 52.938,62 Punkte zu und der breiter gefasste Topix(.TOPX) notierte 0,7 Prozent höher bei 3.635,03 Zählern.
"Die wachsenden Erwartungen an eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus haben zu einem Rückgang der Rohölpreise in Tokio geführt, was den japanischen Aktienmarkt zu stützen scheint", sagte Wataru Akiyama, Stratege bei Nomura Securities. Angeführt wurde die Erholung von Aktien in Tokio aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Im Nikkei-Index standen 201 Kursgewinnern 24 -verlierer gegenüber. Die Branchenschwergewichte Advantest(6857.T) und Tokyo Electron(8035.T) stiegen um 1,9 beziehungsweise 1,5 Prozent. Zu den größten Verlierern zählten Chugai Pharmaceutical(4519.T) mit einem Minus von 4,1 Prozent und der Einrichtungskonzern Nitori(9843.T), der 3,5 Prozent verlor.
Die Börse Shanghai(.SSEC) verlor dagegen 0,5 Prozent auf 3.897,92 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) fiel um 0,2 Prozent auf 4.470,81 Punkte.
In China hat sich das Wachstum im Dienstleistungssektor laut dem von S&P Global ermittelten privaten Einkaufsmanagerindex RatingDog abgeschächt. Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor fiel demnach auf 52,1 Punkte von 56,7 Zählern im Februar, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Unternehmensumfrage hervorging. Als Gründe für die Abschwächung wurden eine nachlassende Nachfrage und ein Rückgang der Auslandsaufträge genannt. Die Daten stehen im Widerspruch zu einer offiziellen Umfrage vom Wochenanfang, die für März ein leichtes Wachstum ausgewiesen hatte.
DEVISEN
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 159,66 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,8802 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung notierte rückte er etwas auf 0,7986 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1533 Dollar und zog leicht auf 0,9211 Franken(EURCHF=) an.
In In Japan hat Finanzministerin Satsuki Katayama die Bereitschaft der Regierung unterstrichen, gegen die Volatilität am Devisenmarkt vorzugehen. Der Yen bewegte sich am Freitag in der Nähe der psychologisch wichtigen Marke von 160 zum Dollar. Die Rede von US-Präsident Donald Trump habe die Finanzmärkte erheblich beeinflusst, sagte Katayama. "Wir sehen eine Zunahme spekulativer Aktivitäten sowohl bei den Rohöl-Futures als auch an den Devisenmärkten, und die Volatilität hat deutlich zugenommen", erklärte sie auf einer Pressekonferenz. Da die Wechselkursschwankungen den Lebensunterhalt der Menschen und die Wirtschaft beeinträchtigten, sei man bereit, "an allen Fronten umfassend zu reagieren".
ÖLPREISE
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent(LCOc1) aus der Nordsee um 8,0 Prozent auf 109,24 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI(CLc1) notierte 11,9 Prozent fester bei 111,54 Dollar.
Die Ölpreise waren am Donnerstag in den USA bereits kräftig angestiegen. Händler zeigten sich besorgt über länger andauernde Lieferunterbrechungen, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt hatte, die USA würden ihre Angriffe auf den Iran fortsetzen. "Die eigentliche Frage für die Händler ist, ob die iranische Ölinfrastruktur nun möglicherweise gefährdet ist", sagte Dennis Kissler, Händler bei BOK Financial. Da weitere Schäden in der Region sehr wahrscheinlich seien, dürfte sich die Wiederaufnahme der Ölförderung weiter verzögern, selbst wenn die Anlagen intakt blieben.
WALL STREET
Die Angst vor einem längeren Iran-Krieg und steigende Ölpreise hatten die US-Börsen am Donnerstag gebremst. US-Präsident Donald Trump hatte zwar ein baldiges Erreichen der strategischen US-Ziele im Iran-Krieg in Aussicht gestellt, gleichzeitig aber auch "extrem harte" Angriffe für die kommenden zwei bis drei Wochen angekündigt.
Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) verabschiedete sich am Donnerstag kaum verändert bei 46.504,67 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) notierte kaum verändert bei 6.582,69 Zählern, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) zog um 0,2 Prozent auf 21.879,18 Stellen an.
(Bericht von Rocky Swift und Arathz Somasekhar, geschrieben von Esther Blank. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
03.04.26
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Reuters
DEVISEN
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 159,66 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,8802 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung notierte rückte er etwas auf 0,7986 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1533 Dollar und zog leicht auf 0,9211 Franken(EURCHF=) an.
In In Japan hat Finanzministerin Satsuki Katayama die Bereitschaft der Regierung unterstrichen, gegen die Volatilität am Devisenmarkt vorzugehen. Der Yen bewegte sich am Freitag in der Nähe der psychologisch wichtigen Marke von 160 zum Dollar. Die Rede von US-Präsident Donald Trump habe die Finanzmärkte erheblich beeinflusst, sagte Katayama. "Wir sehen eine Zunahme spekulativer Aktivitäten sowohl bei den Rohöl-Futures als auch an den Devisenmärkten, und die Volatilität hat deutlich zugenommen", erklärte sie auf einer Pressekonferenz. Da die Wechselkursschwankungen den Lebensunterhalt der Menschen und die Wirtschaft beeinträchtigten, sei man bereit, "an allen Fronten umfassend zu reagieren".
ÖLPREISE
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent(LCOc1) aus der Nordsee um 8,0 Prozent auf 109,24 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI(CLc1) notierte 11,9 Prozent fester bei 111,54 Dollar.
Die Ölpreise waren am Donnerstag in den USA bereits kräftig angestiegen. Händler zeigten sich besorgt über länger andauernde Lieferunterbrechungen, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt hatte, die USA würden ihre Angriffe auf den Iran fortsetzen. "Die eigentliche Frage für die Händler ist, ob die iranische Ölinfrastruktur nun möglicherweise gefährdet ist", sagte Dennis Kissler, Händler bei BOK Financial. Da weitere Schäden in der Region sehr wahrscheinlich seien, dürfte sich die Wiederaufnahme der Ölförderung weiter verzögern, selbst wenn die Anlagen intakt blieben.
WALL STREET
Die Angst vor einem längeren Iran-Krieg und steigende Ölpreise hatten die US-Börsen am Donnerstag gebremst. US-Präsident Donald Trump hatte zwar ein baldiges Erreichen der strategischen US-Ziele im Iran-Krieg in Aussicht gestellt, gleichzeitig aber auch "extrem harte" Angriffe für die kommenden zwei bis drei Wochen angekündigt.
(Bericht von Rocky Swift und Arathz Somasekhar, geschrieben von Esther Blank. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)