31.03.26
03:01
Reuters
Singapur, 31. Mrz (Reuters) - Der Krieg im Nahen Osten hat den Ölpreis im ablaufenden Monat auf ein Rekordhoch getrieben und die Aktienmärkte weltweit auf Talfahrt geschickt. Anleger fürchten eine höhere Inflation und ein langsameres Wirtschaftswachstum. Der Preis für die Nordseesorte Brent legte im Monatsverlauf um rund 59 Prozent zu. Das ist der größte Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen. Die asiatischen Börsen steuern auf den stärksten monatlichen Verlust seit 2022 zu. Der japanische Nikkei-Index(.N225) verlor im Monatsverlauf 12,6 Prozent. Am Dienstag notierte er 0,1 Prozent schwächer bei 51.820 Punkten. "Die Märkte scheinen von der mechanischen Verarbeitung von Schlagzeilen in einen etwas ängstlicheren Modus überzugehen", sagte Vishnu Varathan von der Bank Mizuho. Für etwas Erleichterung sorgte ein Bericht des "Wall Street Journal", wonach US-Präsident Trump bereit sei, den Militäreinsatz gegen den Iran zu beenden.
Am Devisenmarkt gewann der Dollar leicht auf 159,65 Yen(JPY=) und 6,9049 Yuan(CNY=). Der Euro(EUR=) notierte kaum verändert bei 1,1474 Dollar. Im Monatsverlauf legte der Dollar um rund 2,9 Prozent zu und verzeichnete damit den stärksten Gewinn seit acht Monaten.
Die Ölpreise gaben am Dienstag leicht nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 0,6 Prozent auf 112,05 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 0,8 Prozent schwächer bei 102,08 Dollar. Der Goldpreis(XAU=) stieg um 0,6 Prozent auf 4538,07 Dollar je Feinunze.
An der Wall Street hatte sich der Dow-Jones-Index(.DJI) am Montag kaum verändert bei 45.216,14 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) verlor 0,4 Prozent auf 6.343,72 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 0,7 Prozent auf 20.794,64 Stellen nach.
(Bericht von Rae Wee. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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