26.03.26
08:17
Reuters
Frankfurt, 26. Mrz (Reuters) - Angesichts der unklaren Entwicklungen im Iran-Krieg haben die Anleger an den asiatischen Aktienmärkten Vorsicht walten lassen. In Tokio verlor der Nikkei-Index(.N225) am Donnerstag nach anfänglichen Gewinnen 0,3 Prozent auf 53.603 Zähler, der breiter gefasste Topix(.TOPX) gab 0,2 Prozent nach. In China fielen die Börse Shanghai(.SSEC) und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) um jeweils mehr als ein Prozent. "Die Schlagzeilen deuten auf einen konstruktiveren Ton hin, aber die Märkte sind unsicher, welchen Signalen sie vertrauen sollen", sagte Chris Weston, Forschungsleiter bei Pepperstone.
Der Iran signalisierte Bereitschaft, einen US-Vorschlag zur Beendigung des Golfkonflikts zu prüfen. Außenminister Abbas Aragtschi betonte jedoch, der Iran führe keine direkten Verhandlungen mit den USA. Der seit fast einem Monat andauernde Krieg, ausgelöst durch gemeinsame Angriffe Israels und der USA auf den Iran, hat die Straße von Hormus praktisch blockiert - eine Seeweg für ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggaslieferungen. Dies trieb die Ölpreise erstmals seit Jahren über die Marke von 100 Dollar je Barrel, zeitweise stiegen sie bis auf knapp 120 Dollar je Fass. Am Donnerstag notierten die Preise für die Nordseesorte Brent(LCOc1) und US-Öl WTI(CLc1) in der Spitze knapp drei Prozent fester bei 105,14 beziehungsweise 93,22 Dollar je Fass.
Auf der Unternehmensseite stachen die Titel des japanischen Technologieinvestors Softbank(9984.T) ins Auge. Die Aktien des Chipunternehmens Arm Holdings(ARM.O), das sich mehrheitlich im Besitz von SoftBank befindet, stiegen in den USA um 20 Prozent. Arm Holdings geht davon aus, dass sein neuer Chip für Rechenzentren jährliche Einnahmen in Milliardenhöhe generieren könnte. SoftBank-Aktien kletterten zunächst um 7,3 Prozent in die Höhe. Das Plus schmolz dann aber auf 0,3 Prozent zusammen.
(Bericht von: Summer Zhen, Junko Fujita, Daniela Pegna, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging:
26.03.26
08:17
Reuters
Frankfurt, 26. Mrz (Reuters) - Angesichts der unklaren Entwicklungen im Iran-Krieg haben die Anleger an den asiatischen Aktienmärkten Vorsicht walten lassen. In Tokio verlor der Nikkei-Index(.N225) am Donnerstag nach anfänglichen Gewinnen 0,3 Prozent auf 53.603 Zähler, der breiter gefasste Topix(.TOPX) gab 0,2 Prozent nach. In China fielen die Börse Shanghai(.SSEC) und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) um jeweils mehr als ein Prozent. "Die Schlagzeilen deuten auf einen konstruktiveren Ton hin, aber die Märkte sind unsicher, welchen Signalen sie vertrauen sollen", sagte Chris Weston, Forschungsleiter bei Pepperstone.
Der Iran signalisierte Bereitschaft, einen US-Vorschlag zur Beendigung des Golfkonflikts zu prüfen. Außenminister Abbas Aragtschi betonte jedoch, der Iran führe keine direkten Verhandlungen mit den USA. Der seit fast einem Monat andauernde Krieg, ausgelöst durch gemeinsame Angriffe Israels und der USA auf den Iran, hat die Straße von Hormus praktisch blockiert - eine Seeweg für ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggaslieferungen. Dies trieb die Ölpreise erstmals seit Jahren über die Marke von 100 Dollar je Barrel, zeitweise stiegen sie bis auf knapp 120 Dollar je Fass. Am Donnerstag notierten die Preise für die Nordseesorte Brent(LCOc1) und US-Öl WTI(CLc1) in der Spitze knapp drei Prozent fester bei 105,14 beziehungsweise 93,22 Dollar je Fass.
Auf der Unternehmensseite stachen die Titel des japanischen Technologieinvestors Softbank(9984.T) ins Auge. Die Aktien des Chipunternehmens Arm Holdings(ARM.O), das sich mehrheitlich im Besitz von SoftBank befindet, stiegen in den USA um 20 Prozent. Arm Holdings geht davon aus, dass sein neuer Chip für Rechenzentren jährliche Einnahmen in Milliardenhöhe generieren könnte. SoftBank-Aktien kletterten zunächst um 7,3 Prozent in die Höhe. Das Plus schmolz dann aber auf 0,3 Prozent zusammen.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Donnerstag | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | 53.603,65 | -0,3% |
| Topix(.TOPX) | 3.642,80 | -0,2% |
| Shanghai(.SSEC) | 3.889,79 | -1,1% |
| CSI300(.CSI300) | 4.479,43 | -1,3% |
| Hang Seng(.HSI) | 24.867,25 | -1,8% |
| Kospi(.KS11) | 5.460,46 | -3,2% |
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| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1566 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3364 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 159,29 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,7918 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,9000 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.502,70 |
(Bericht von: Summer Zhen, Junko Fujita, Daniela Pegna, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging: