26.03.26
06:45
Reuters
Frankfurt, 26. Mrz (Reuters) - Schwindende Hoffnungen auf eine baldige Lösung des Nahostkonflikts haben den Ölpreis am Donnerstag wieder in die Höhe getrieben. Das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) verteuerten sich in der Spitze um jeweils 2,4 Prozent auf 104,75 beziehungsweise 92,47 Dollar je Fass. Damit machten die Notierungen den Preisrücksetzer vom Vortag wieder wett. Der Iran prüfe einen Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges am Golf, er führe jedoch keine direkten Verhandlungen mit den USA, erklärte der iranische Außenminister Abbas Aragtschi am Mittwoch.
"Der Optimismus hinsichtlich eines Waffenstillstands ist geschwunden", sagte der Tsuyoshi Ueno vom NLI Research Institute. Die Ölpreise dürften je nach Verlauf des Krieges oder der Verhandlungen in den kommenden Wochen weiter stark schwanken. Der seit Ende Februar andauernde Krieg in Nahost hat die Lieferungen durch die Straße von Hormus, über die normalerweise etwa ein Fünftel der weltweiten Rohöl- und Flüssigerdgasversorgung transportiert wird, nahezu vollständig zum Erliegen gebracht. Die Internationale Energieagentur bezeichnete dies als die größte Unterbrechung der Ölversorgung aller Zeiten. Anfang März waren die Preise für Brent und WTI zeitweise bis auf knapp 120 Dollar je Fass hinaufgeschnellt.
(Bericht von Yuka Obayash, Daniela Pegna. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging:
26.03.26
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Frankfurt, 26. Mrz (Reuters) - Schwindende Hoffnungen auf eine baldige Lösung des Nahostkonflikts haben den Ölpreis am Donnerstag wieder in die Höhe getrieben. Das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) verteuerten sich in der Spitze um jeweils 2,4 Prozent auf 104,75 beziehungsweise 92,47 Dollar je Fass. Damit machten die Notierungen den Preisrücksetzer vom Vortag wieder wett. Der Iran prüfe einen Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges am Golf, er führe jedoch keine direkten Verhandlungen mit den USA, erklärte der iranische Außenminister Abbas Aragtschi am Mittwoch.
"Der Optimismus hinsichtlich eines Waffenstillstands ist geschwunden", sagte der Tsuyoshi Ueno vom NLI Research Institute. Die Ölpreise dürften je nach Verlauf des Krieges oder der Verhandlungen in den kommenden Wochen weiter stark schwanken. Der seit Ende Februar andauernde Krieg in Nahost hat die Lieferungen durch die Straße von Hormus, über die normalerweise etwa ein Fünftel der weltweiten Rohöl- und Flüssigerdgasversorgung transportiert wird, nahezu vollständig zum Erliegen gebracht. Die Internationale Energieagentur bezeichnete dies als die größte Unterbrechung der Ölversorgung aller Zeiten. Anfang März waren die Preise für Brent und WTI zeitweise bis auf knapp 120 Dollar je Fass hinaufgeschnellt.
(Bericht von Yuka Obayash, Daniela Pegna. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging: