26.03.26
04:07
Reuters
Singapur, 26. Mrz (Reuters) - Die Börsen in Asien haben am Donnerstag uneinheitlich tendiert, während Anleger angesichts der dramatischen Entwicklungen im Nahen Osten vorsichtig agierten. Der Iran signalisierte Bereitschaft, einen US-Vorschlag zur Beendigung des Golfkonflikts zu prüfen. Der fast einmonatige Krieg, ausgelöst durch gemeinsame US-israelische Angriffe auf den Iran Ende Februar, hat die Straße von Hormus praktisch lahmgelegt - eine Route für ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggaslieferungen. Dies trieb die Ölpreise erstmals seit Jahren über die Marke von 100 Dollar je Barrel.
In Tokio blieb der 225 Werte umfassende Nikkei-Index(.N225) fast unverändert bei 53.708,04 Punkten und der breiter gefasste Topix(.TOPX) notierte 0,2 Prozent niedriger bei 3.642,56 Zählern. Die Börse Shanghai(.SSEC) verlor 0,6 Prozent auf 3.909,16 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) fiel um 0,5 Prozent auf 4.516,10 Punkte. In Südkorea gab der Kospi(.KS11) um 1,2 Prozent nach. "Die Schlagzeilen deuten auf einen konstruktiveren Ton hin, aber die Märkte sind unsicher, welchen Signalen sie vertrauen sollen", sagte Chris Weston, Forschungsleiter bei Pepperstone.
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 159,45 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,9016 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7915 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1566 Dollar und zog leicht auf 0,9155 Franken(EURCHF=) an. Der Dollar profitierte von seinem Status als sicherer Hafen und steuert auf einen Monatsgewinn von zwei Prozent zu.
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,6 Prozent auf 103,89 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,5 Prozent fester bei 91,70 Dollar. Die Brent-Notierung liegt damit 42 Prozent über dem Vormonatsniveau - der stärkste Monatsanstieg seit Jahren. Gold(XAU=) legte 0,7 Prozent auf 4.537 Dollar je Feinunze zu, liegt aber trotz der Krise im Monatsvergleich 14 Prozent im Minus.
Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich am Mittwoch mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 46.429,49 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) gewann 0,5 Prozent auf 6.591,90 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) zog um 0,8 Prozent auf 21.929,83 Stellen an. Die Furcht vor einem inflationären Nachbeben durch die steigenden Energiepreise hat Händler dazu veranlasst, jegliche Chance auf eine Zinssenkung der US-Notenbank in diesem Jahr auszupreisen.
(Bericht von Ankur Banerjee. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
26.03.26
04:07
Reuters
Singapur, 26. Mrz (Reuters) - Die Börsen in Asien haben am Donnerstag uneinheitlich tendiert, während Anleger angesichts der dramatischen Entwicklungen im Nahen Osten vorsichtig agierten. Der Iran signalisierte Bereitschaft, einen US-Vorschlag zur Beendigung des Golfkonflikts zu prüfen. Der fast einmonatige Krieg, ausgelöst durch gemeinsame US-israelische Angriffe auf den Iran Ende Februar, hat die Straße von Hormus praktisch lahmgelegt - eine Route für ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggaslieferungen. Dies trieb die Ölpreise erstmals seit Jahren über die Marke von 100 Dollar je Barrel.
In Tokio blieb der 225 Werte umfassende Nikkei-Index(.N225) fast unverändert bei 53.708,04 Punkten und der breiter gefasste Topix(.TOPX) notierte 0,2 Prozent niedriger bei 3.642,56 Zählern. Die Börse Shanghai(.SSEC) verlor 0,6 Prozent auf 3.909,16 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) fiel um 0,5 Prozent auf 4.516,10 Punkte. In Südkorea gab der Kospi(.KS11) um 1,2 Prozent nach. "Die Schlagzeilen deuten auf einen konstruktiveren Ton hin, aber die Märkte sind unsicher, welchen Signalen sie vertrauen sollen", sagte Chris Weston, Forschungsleiter bei Pepperstone.
DEVISEN Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 159,45 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,9016 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7915 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1566 Dollar und zog leicht auf 0,9155 Franken(EURCHF=) an. Der Dollar profitierte von seinem Status als sicherer Hafen und steuert auf einen Monatsgewinn von zwei Prozent zu.
ROHSTOFFE Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,6 Prozent auf 103,89 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,5 Prozent fester bei 91,70 Dollar. Die Brent-Notierung liegt damit 42 Prozent über dem Vormonatsniveau - der stärkste Monatsanstieg seit Jahren. Gold(XAU=) legte 0,7 Prozent auf 4.537 Dollar je Feinunze zu, liegt aber trotz der Krise im Monatsvergleich 14 Prozent im Minus.
WALL STREET Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich am Mittwoch mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 46.429,49 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) gewann 0,5 Prozent auf 6.591,90 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) zog um 0,8 Prozent auf 21.929,83 Stellen an. Die Furcht vor einem inflationären Nachbeben durch die steigenden Energiepreise hat Händler dazu veranlasst, jegliche Chance auf eine Zinssenkung der US-Notenbank in diesem Jahr auszupreisen.
(Bericht von Ankur Banerjee. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)