24.03.26
08:23
Reuters
| * | Nikkei zieht um 1,4 Prozent an | |
| * | Anleger in China greifen zu | |
| * | Nintendo gibt nach | |
| Tokio, 24. Mrz (Reuters) - Nach dem schwachen | ||
| Wochenstart sind die Aktienmärkte in Fernost am Dienstag auf | ||
| Erholungskurs gegangen. Die Anleger blieben wegen der | ||
| wirtschaftlichen Folgen des Ölschocks durch den Nahost-Konflikt | ||
| allerdings nervös, nachdem der Iran Verhandlungen mit den USA | ||
| zur Beendigung des Krieges dementiert hatte. US-Präsident Donald | ||
| Trump hatte am Vortag mit der angekündigten Verschiebung von | ||
| Angriffen auf die iranische Energieinfrastruktur für | ||
| Erleichterung gesorgt. | ||
In Tokio stieg der Nikkei-Index(.N225) um 1,4 Prozent auf 52.252 Punkte, nachdem er zeitweise um bis zu 2,3 Prozent zugelegt hatte. Trump hatte eine Drohung, das iranische Stromnetz zu bombardieren, wegen "produktiver Gespräche" mit ungenannten iranischen Vertretern aufgeschoben. Der Iran bestritt jedoch Verhandlungen mit den USA, was die Ölpreise nach dem Rückgang zum Wochenanfang erneut in die Höhe trieb.
"Wenige Anleger scheinen zu glauben, dass die Äußerungen zur Beruhigung der Lage an der Straße von Hormus beitragen werden, und viele sehen sie eher als eine vorübergehende Verzögerungstaktik", sagte Tomoichiro Kubota, Marktanalyst bei Matsui Securities. "Wenn der Markt also steigt, sind sie schnell dabei, Gewinne mitzunehmen." Seit Ausbruch des Krieges hat der Nikkei-Index rund elf Prozent verloren.
Gestützt wurde der Nikkei am Dienstag von Pharmawerten. Die Aktien von Sumitomo Pharma stiegen um rund sieben Prozent. Auch Energiewerte legten zu, darunter Japans größter Ölraffineriebetreiber Eneos mit einem Plus von vier Prozent. Die Aktien von Tokio Marine Holdings schlossen mit einem Plus von 17 Prozent am Tageslimit. Zuvor hatte die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway mitgeteilt, im Rahmen einer neuen strategischen Partnerschaft einen Anteil von 2,49 Prozent an dem japanischen Versicherer zu erwerben.
Größter prozentualer Verlierer im Nikkei war Nintendo mit einem Minus von knapp fünf Prozent. Einem Bloomberg-Bericht zufolge wird der Spielehersteller die Produktion der "Switch 2" in diesem Quartal wegen schwacher Verkäufe in den USA um mehr als 30 Prozent drosseln. Die Papiere von Japan Steel Works verloren ebenfalls gut drei Prozent, während Mitsubishi Heavy Industries um zwei Prozent nachgaben.
Auch in China und Hongkong erholten sich die Aktienmärkte. Die Börse Shanghai(.SSEC) und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) legten jeweils mehr als ein Prozent zu, nachdem sie zum Wochenanfang noch mehr als drei Prozent verloren hatten. Angeführt wurde die Erholung auf dem Festland von defensiven Finanzwerten, die sich um gut ein Prozent verteuerten. Bankaktien stiegen um knapp zwei Prozent. In Hongkong gewannen Rohstoffaktien vier Prozent. Der Hang Seng Index(.HSI) legte mehr als zwei Prozent zu; auch in Südkorea zog der Leitindex Kospi(.KS11) gut zwei Prozent an.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Dienstag | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | 52.252,28 | +1,4% |
| Topix(.TOPX) | 3.559,67 | +2,1% |
| Shanghai(.SSEC) | 3.880,86 | +1,8% |
| CSI300(.CSI300) | 4.473,79 | +1,3% |
| Hang Seng(.HSI) | 24.974,96 | +2,4% |
| Kospi(.KS11) | 5.553,92 | +2,7% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1589 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3407 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 158,61 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,7882 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,8886 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.492,97 |
(Bericht von Satoshi Sugiyama, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Elke Ahlswede. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
24.03.26
08:23
Reuters
Tokio, 24. Mrz (Reuters) - Nach dem schwachen Wochenstart sind die Aktienmärkte in Fernost am Dienstag auf Erholungskurs gegangen. Die Anleger blieben wegen der wirtschaftlichen Folgen des Ölschocks durch den Nahost-Konflikt allerdings nervös, nachdem der Iran Verhandlungen mit den USA zur Beendigung des Krieges dementiert hatte. US-Präsident Donald Trump hatte am Vortag mit der angekündigten Verschiebung von Angriffen auf die iranische Energieinfrastruktur für Erleichterung gesorgt.
In Tokio stieg der Nikkei-Index(.N225) um 1,4 Prozent auf 52.252 Punkte, nachdem er zeitweise um bis zu 2,3 Prozent zugelegt hatte. Trump hatte eine Drohung, das iranische Stromnetz zu bombardieren, wegen "produktiver Gespräche" mit ungenannten iranischen Vertretern aufgeschoben. Der Iran bestritt jedoch Verhandlungen mit den USA, was die Ölpreise nach dem Rückgang zum Wochenanfang erneut in die Höhe trieb.
"Wenige Anleger scheinen zu glauben, dass die Äußerungen zur Beruhigung der Lage an der Straße von Hormus beitragen werden, und viele sehen sie eher als eine vorübergehende Verzögerungstaktik", sagte Tomoichiro Kubota, Marktanalyst bei Matsui Securities. "Wenn der Markt also steigt, sind sie schnell dabei, Gewinne mitzunehmen." Seit Ausbruch des Krieges hat der Nikkei-Index rund elf Prozent verloren.
Gestützt wurde der Nikkei am Dienstag von Pharmawerten. Die Aktien von Sumitomo Pharma stiegen um rund sieben Prozent. Auch Energiewerte legten zu, darunter Japans größter Ölraffineriebetreiber Eneos mit einem Plus von vier Prozent. Die Aktien von Tokio Marine Holdings schlossen mit einem Plus von 17 Prozent am Tageslimit. Zuvor hatte die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway mitgeteilt, im Rahmen einer neuen strategischen Partnerschaft einen Anteil von 2,49 Prozent an dem japanischen Versicherer zu erwerben.
Größter prozentualer Verlierer im Nikkei war Nintendo mit einem Minus von knapp fünf Prozent. Einem Bloomberg-Bericht zufolge wird der Spielehersteller die Produktion der "Switch 2" in diesem Quartal wegen schwacher Verkäufe in den USA um mehr als 30 Prozent drosseln. Die Papiere von Japan Steel Works verloren ebenfalls gut drei Prozent, während Mitsubishi Heavy Industries um zwei Prozent nachgaben.
Auch in China und Hongkong erholten sich die Aktienmärkte. Die Börse Shanghai(.SSEC) und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) legten jeweils mehr als ein Prozent zu, nachdem sie zum Wochenanfang noch mehr als drei Prozent verloren hatten. Angeführt wurde die Erholung auf dem Festland von defensiven Finanzwerten, die sich um gut ein Prozent verteuerten. Bankaktien stiegen um knapp zwei Prozent. In Hongkong gewannen Rohstoffaktien vier Prozent. Der Hang Seng Index(.HSI) legte mehr als zwei Prozent zu; auch in Südkorea zog der Leitindex Kospi(.KS11) gut zwei Prozent an.
Asiatische Aktienindizes am Dienstag:
Währungen:
(Bericht von Satoshi Sugiyama, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Elke Ahlswede. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)