18.03.26
08:08
Reuters
| * | Nikkei-Index steigt rund drei Prozent | |
| * | Börse in Südkorea mit Plus von fünf Prozent | |
| * | Fed-Entscheid im Blick | |
| Tokio, 18. Mrz (Reuters) - Rückläufige Ölpreise haben | ||
| zur Wochenmitte für Optimismus an den asiatischen Börsen | ||
| gesorgt. In Tokio sprang der Nikkei-Index(.N225) am Mittwoch um | ||
| 2,9 Prozent auf 55.239 Punkte. "Der Aktienmarkt ist eng mit den | ||
| Ölpreisen verknüpft", sagte Shuutarou Yasuda, Marktanalyst am | ||
| Tokai Tokyo Intelligence Laboratory. "Heute hat der Markt die | ||
| überzogenen Sorgen über die Aussichten für die Ölpreise | ||
| abgeschwächt und bei schwergewichtigen Technologiewerten | ||
| zugegriffen." Ein Barrel der Nordseesorte Brent(LCOc1) | ||
| verbilligte sich in der Spitze um bis zu drei Prozent auf 100,34 | ||
| Dollar. | ||
In Südkorea(.KS11) zog der Leitindex um fünf Prozent an, in Taiwan(.TWII) legte er um 1,5 Prozent zu. "Die Anleger scheinen sich wieder KI- und Halbleiterwerten zuzuwenden, insbesondere in Taiwan, wo die Gewinnaussichten weiterhin gut sind", sagte Song Zhe, Anlagespezialist für Asien bei BNP Paribas Asset Management. In Südkorea sorgten Erwartungen auf neue politische Unterstützung für die Börse für Auftrieb. Präsident Lee Jae Myung will sich mit Analysten und Unternehmensvertretern treffen, um über eine Verbesserung des Aktienmarktes zu beraten. "KI- und Reform-Themen helfen der Stimmung, aber keines von beiden schirmt die Region wirtschaftlich vollständig von einem längeren Krieg ab", sagte Song.
Verhaltener zeigten sich die Anleger in China und Hongkong. Nach anfänglichen Verlusten zog der Index in Shanghai(.SSEC) und der Index der wichtigsten Aktien in Shanghai und Shenzhen, CSI300(.CSI300) sowie der Hang-Seng-Index(.HSI) in Hongkong jeweils leicht an. Die Anleger warteten auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend. Die Märkte gehen zwar davon aus, dass die Fed die Zinsen unverändert lässt. Händler achten jedoch auf Äußerungen zur Inflation und den Konjunkturaussichten vor dem Hintergrund des Nahost-Konflikts. Die anhaltende Teil-Blockade der Straße von Hormus durch den Iran belastete ebenfalls die Stimmung, da China stark von iranischen Ölimporten abhängig ist. "Die Anleger sind auf der Hut vor Marktrisiken, die sich aus einer Änderung der Geldpolitik der Federal Reserve oder einer unerwarteten Wendung im Krieg ergeben könnten", erklärten die Analysten von Nanhua Futures.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Mittwoch | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | 55.239,40 | +2,9% |
| Topix(.TOPX) | 3.717,41 | +2,5% |
| Shanghai(.SSEC) | 4.062,79 | +0,3% |
| CSI300(.CSI300) | 4.659,06 | +0,5% |
| Hang Seng(.HSI) | 26.082,38 | +0,8% |
| Kospi(.KS11) | 5.925,03 | +5,0% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1541 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3363 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 158,74 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,7855 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,8739 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.485,10 |
(Bericht von Junko Fujita, Stella Qiu, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
18.03.26
08:08
Reuters
Tokio, 18. Mrz (Reuters) - Rückläufige Ölpreise haben zur Wochenmitte für Optimismus an den asiatischen Börsen gesorgt. In Tokio sprang der Nikkei-Index(.N225) am Mittwoch um 2,9 Prozent auf 55.239 Punkte. "Der Aktienmarkt ist eng mit den Ölpreisen verknüpft", sagte Shuutarou Yasuda, Marktanalyst am Tokai Tokyo Intelligence Laboratory. "Heute hat der Markt die überzogenen Sorgen über die Aussichten für die Ölpreise abgeschwächt und bei schwergewichtigen Technologiewerten zugegriffen." Ein Barrel der Nordseesorte Brent(LCOc1) verbilligte sich in der Spitze um bis zu drei Prozent auf 100,34 Dollar.
In Südkorea(.KS11) zog der Leitindex um fünf Prozent an, in Taiwan(.TWII) legte er um 1,5 Prozent zu. "Die Anleger scheinen sich wieder KI- und Halbleiterwerten zuzuwenden, insbesondere in Taiwan, wo die Gewinnaussichten weiterhin gut sind", sagte Song Zhe, Anlagespezialist für Asien bei BNP Paribas Asset Management. In Südkorea sorgten Erwartungen auf neue politische Unterstützung für die Börse für Auftrieb. Präsident Lee Jae Myung will sich mit Analysten und Unternehmensvertretern treffen, um über eine Verbesserung des Aktienmarktes zu beraten. "KI- und Reform-Themen helfen der Stimmung, aber keines von beiden schirmt die Region wirtschaftlich vollständig von einem längeren Krieg ab", sagte Song.
Verhaltener zeigten sich die Anleger in China und Hongkong. Nach anfänglichen Verlusten zog der Index in Shanghai(.SSEC) und der Index der wichtigsten Aktien in Shanghai und Shenzhen, CSI300(.CSI300) sowie der Hang-Seng-Index(.HSI) in Hongkong jeweils leicht an. Die Anleger warteten auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend. Die Märkte gehen zwar davon aus, dass die Fed die Zinsen unverändert lässt. Händler achten jedoch auf Äußerungen zur Inflation und den Konjunkturaussichten vor dem Hintergrund des Nahost-Konflikts. Die anhaltende Teil-Blockade der Straße von Hormus durch den Iran belastete ebenfalls die Stimmung, da China stark von iranischen Ölimporten abhängig ist. "Die Anleger sind auf der Hut vor Marktrisiken, die sich aus einer Änderung der Geldpolitik der Federal Reserve oder einer unerwarteten Wendung im Krieg ergeben könnten", erklärten die Analysten von Nanhua Futures.
(Bericht von Junko Fujita, Stella Qiu, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte))