12.03.26
07:55
Reuters
Frankfurt, 12. Mrz (Reuters) - Die Sorge vor einer Eskalation im Nahen Osten und sprunghaft steigende Ölpreise haben die asiatischen Börsen stark belastet. In Tokio gab der Nikkei-Index(.N225) am Donnerstag ein Prozent auf 54.452 Punkte nach, der breiter gefasste Topix(.TOPX) notierte 1,3 Prozent niedriger. Die Börse Shanghai(.SSEC) verlor 0,1 Prozent. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) fiel um 0,4 Prozent auf 4687 Punkte. "Der Markt stellt sich darauf ein, dass der Krieg sich verlängern wird", sagte Takamasa Ikeda, Senior Portfolio Manager bei GCI Asset Management. "Die Ölpreise steigen, und das veranlasst die Anleger zum Aktienverkauf."
Nach Berichten über iranische Angriffe auf Tanker schossen die Rohölpreise zeitweise um mehr als zehn Prozent auf über 100 Dollar je Barrel - ein Niveau, das die Inflationssorgen weltweit anheizt. Die Ankündigung der Internationalen Energieagentur (IEA), 400 Millionen Barrel Öl aus strategischen Reserven freizugeben, konnte die Anleger nicht beruhigen. Japan, das nahezu vollständig von Öllieferungen aus dem Nahen Osten abhängig ist, will etwa 80 Millionen Barrel Öl aus seinen strategischen Reserven freigeben. Das entspreche einem Vorrat für 45 Tage, um globale Versorgungsengpässe abzumildern.
Auf den Verkaufszetteln der Anleger standen vor allem Halbleiterwerte. In Tokio verloren Advantest(6857.T) und SoftBank Group (9984.T) 1,5 und 3,6 Prozent. Tokyo Electron (8035.T) fielen um 1,9 Prozent. In Südkorea gaben die Aktien des Chipherstellers Samsung Electronics(005930.KS) um 1,5 Prozent nach, SK Hynix (000660.KS) verloren 2,4 Prozent.
Im japanischen Autosektor rutschten die Papiere von Honda Motor(7267.T) 1,2 Prozent ab. Der Automobilhersteller wirft seine Elektroauto-Pläne in den USA über den Haufen und warnt vor einem Milliardenverlust im zu Ende gehenden Geschäftsjahr.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Donnerstag | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | 54.452,96 | -1,0% |
| Topix(.TOPX) | 3.649,85 | -1,3% |
| Shanghai(.SSEC) | 4.129,73 | -0,1% |
| CSI300(.CSI300) | 4.688,86 | -0,3% |
| Hang Seng(.HSI) | 25.667,30 | -0,9% |
| Kospi(.KS11) | 5.583,25 | -0,5% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1547 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3381 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 158,88 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,7816 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,8769 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.480,74 |
(Bericht von Junko Fujita, Anika Ross. Redigiert von Hans Busemann Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
12.03.26
07:55
Reuters
Asiatische Aktienindizes am Donnerstag
Währungen um 08:00 Uhr
Frankfurt, 12. Mrz (Reuters) - Die Sorge vor einer Eskalation im Nahen Osten und sprunghaft steigende Ölpreise haben die asiatischen Börsen stark belastet. In Tokio gab der Nikkei-Index(.N225) am Donnerstag ein Prozent auf 54.452 Punkte nach, der breiter gefasste Topix(.TOPX) notierte 1,3 Prozent niedriger. Die Börse Shanghai(.SSEC) verlor 0,1 Prozent. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) fiel um 0,4 Prozent auf 4687 Punkte. "Der Markt stellt sich darauf ein, dass der Krieg sich verlängern wird", sagte Takamasa Ikeda, Senior Portfolio Manager bei GCI Asset Management. "Die Ölpreise steigen, und das veranlasst die Anleger zum Aktienverkauf."
Nach Berichten über iranische Angriffe auf Tanker schossen die Rohölpreise zeitweise um mehr als zehn Prozent auf über 100 Dollar je Barrel - ein Niveau, das die Inflationssorgen weltweit anheizt. Die Ankündigung der Internationalen Energieagentur (IEA), 400 Millionen Barrel Öl aus strategischen Reserven freizugeben, konnte die Anleger nicht beruhigen. Japan, das nahezu vollständig von Öllieferungen aus dem Nahen Osten abhängig ist, will etwa 80 Millionen Barrel Öl aus seinen strategischen Reserven freigeben. Das entspreche einem Vorrat für 45 Tage, um globale Versorgungsengpässe abzumildern.
Auf den Verkaufszetteln der Anleger standen vor allem Halbleiterwerte. In Tokio verloren Advantest(6857.T) und SoftBank Group (9984.T) 1,5 und 3,6 Prozent. Tokyo Electron (8035.T) fielen um 1,9 Prozent. In Südkorea gaben die Aktien des Chipherstellers Samsung Electronics(005930.KS) um 1,5 Prozent nach, SK Hynix (000660.KS) verloren 2,4 Prozent.
Im japanischen Autosektor rutschten die Papiere von Honda Motor(7267.T) 1,2 Prozent ab. Der Automobilhersteller wirft seine Elektroauto-Pläne in den USA über den Haufen und warnt vor einem Milliardenverlust im zu Ende gehenden Geschäftsjahr.
(Bericht von Junko Fujita, Anika Ross. Redigiert von Hans Busemann Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)