04.03.26
03:58
Reuters
Singapur, 04. Mrz (Reuters) - Die Furcht vor einem ausgeweiteten Nahost-Konflikt und steigenden Energiepreisen hat die asiatischen Börsen am Mittwoch unter Druck gesetzt. Anleger trennten sich von Technologiewerten und Gold, nachdem die Ölpreise wegen der anhaltenden Spannungen um mehr als zwölf Prozent zugelegt hatten. "Es sieht so aus, als würde der Konflikt länger dauern als zunächst gedacht", sagte Damien Boey, Portfolio-Stratege bei Wilson Asset Management in Sydney. Die Ausweitung des Krieges auf US-Verbündete und Angriffe auf Öl-Infrastruktur verschärften die Lage.
Die Börse in Seoul verzeichnete mit einem Minus von vier Prozent die stärksten Verluste. Innerhalb von zwei Tagen summierte sich das Minus auf mehr als elf Prozent. Der südkoreanische Won fiel auf ein 17-Jahres-Tief. In Tokio gab der Nikkei-Index(.N225) 4,1 Prozent auf 53.947,16 Punkte nach, der breiter gefasste Topix(.TOPX) notierte 4,2 Prozent niedriger bei 3.613,29 Zählern. Die Börse Shanghai(.SSEC) verlor 1,4 Prozent auf 4.063,57 Stellen. Der Goldpreis(XAU=) brach nach den jüngsten Gewinnen um 4,5 Prozent ein, da Anleger Gewinne mitnahmen, um Verluste an anderer Stelle auszugleichen.
DEVISEN
ROHSTOFFE
WALL STREET
(Bericht von Tom Westbrook. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
04.03.26
03:58
Reuters
Singapur, 04. Mrz (Reuters) - Die Furcht vor einem ausgeweiteten Nahost-Konflikt und steigenden Energiepreisen hat die asiatischen Börsen am Mittwoch unter Druck gesetzt. Anleger trennten sich von Technologiewerten und Gold, nachdem die Ölpreise wegen der anhaltenden Spannungen um mehr als zwölf Prozent zugelegt hatten. "Es sieht so aus, als würde der Konflikt länger dauern als zunächst gedacht", sagte Damien Boey, Portfolio-Stratege bei Wilson Asset Management in Sydney. Die Ausweitung des Krieges auf US-Verbündete und Angriffe auf Öl-Infrastruktur verschärften die Lage.
Die Börse in Seoul verzeichnete mit einem Minus von vier Prozent die stärksten Verluste. Innerhalb von zwei Tagen summierte sich das Minus auf mehr als elf Prozent. Der südkoreanische Won fiel auf ein 17-Jahres-Tief. In Tokio gab der Nikkei-Index(.N225) 4,1 Prozent auf 53.947,16 Punkte nach, der breiter gefasste Topix(.TOPX) notierte 4,2 Prozent niedriger bei 3.613,29 Zählern. Die Börse Shanghai(.SSEC) verlor 1,4 Prozent auf 4.063,57 Stellen. Der Goldpreis(XAU=) brach nach den jüngsten Gewinnen um 4,5 Prozent ein, da Anleger Gewinne mitnahmen, um Verluste an anderer Stelle auszugleichen.
Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 157,54 Yen(JPY=) und legte 0,3 Prozent auf 6,9182 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7810 Franken(CHF=) vor. Der Euro(EUR=) blieb fast unverändert bei 1,1601 Dollar und gab 0,2 Prozent auf 0,9064 Franken(EURCHF=) nach. Die europäische Gemeinschaftswährung rutschte unter 1,16 Dollar, da Anleger befürchten, dass Europa besonders stark von höheren Energiekosten betroffen sein wird.
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,9 Prozent auf 82,12 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,5 Prozent fester bei 74,92 Dollar. Die Ölpreise lagen damit mehr als zwölf Prozent über dem Wochenbeginn, gaben jedoch von ihren Tageshöchstständen nach, nachdem US-Präsident Donald Trump Versicherungsgarantien für Schiffe im Golf angeordnet hatte.
Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich am Dienstag mit einem Minus von 0,8 Prozent bei 48.501,27 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,9 Prozent auf 6.816,63 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 1,0 Prozent auf 22.516,69 Stellen nach. Die Sorge über anhaltend hohe Ölpreise und deren Inflationswirkung belastete die Stimmung.
(Bericht von Tom Westbrook. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)