27.02.26
08:20
Reuters
Frankfurt, 27. Feb (Reuters) - Die Indizes am japanischen Aktienmarkt haben zum Wochenschluss nur schwer eine Richtung gefunden. Während der Nikkei-Index(.N225) mit 58.850 Zählern nur knapp im Plus schloss, rückte der breiter gefasste Topix(.TOPX) in der Spitze um 1,5 Prozent auf ein frisches Rekordhoch von 3938,68 Punkten vor. Sorgen um die Bewertungen von Technologieunternehmen bremsten die Kauflaune einiger Investoren, nachdem die Aktien des weltgrößten Chipkonzerns Nvidia(NVDA.O) trotz überzeugender Zahlen an der Wall Street um 5,5 Prozent abgerutscht waren.
Japanische Chipwerte wie Advantest(6857.T) und Tokyo Electron(8035.T) verloren 4,5 beziehungsweise 2,9 Prozent. Auch die Aktien von Glasfaserkabel-Herstellern wie Furukawa Electric(5801.T) und Fujikura(5803.T), die von Investitionen in KI-Rechenzentren profitieren, gerieten zeitweise stark unter Druck.
Der Markt agiere nun vorsichtiger, da sich der Nikkei nach einer rasanten Rally der 60.000-Punkte-Marke nähere, sagte Hiroyasu Mori von Okachi Securities. Grundsätzlich seien die Anleger aber optimistisch, was das Gewinnwachstum der japanischen Unternehmen im kommenden Geschäftsjahr angehe. Der Nikkei-Index legte im Februar um mehr als zehn Prozent zu, weil Investoren nach dem Erdrutschsieg von Premierministerin Sanae Takaichi bei den Parlamentswahlen auf hohe Staatsausgaben in den kommenden Monaten setzten.
Am chinesischen Aktienmarkt hielten sich die Investoren zum Wochenschluss zurück. Der Shanghai-Index(.SSEC) notierte knapp im Plus, der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) lag knapp im Minus. Die Anleger setzten ihre Hoffnungen auf neue Impulse durch den bevorstehenden Nationalen Volkskongress. Am Devisenmarkt sorgte die chinesische Zentralbank für Gesprächsstoff. Sie kündigte am Freitag an, sie wolle die Devisenrisiko-Reserven für einige Termingeschäfte abschaffen. Das würde die Kosten für den Kauf von Dollar senken. Der Yuan hatte im vergangenen Jahr den größten Jahresgewinn gegenüber dem Dollar seit 2020 verzeichnet. Der Dollar legte zum Wochenschluss um 0,2 Prozent auf 6,8547 Yuan(CNY=) zu.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Freitag | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | 58.850,27 | +0,2% |
| Topix(.TOPX) | 3.938,68 | +1,5% |
| Shanghai(.SSEC) | 4.166,06 | +0,5% |
| CSI300(.CSI300) | 4.715,90 | -0,2% |
| Hang Seng(.HSI) | 26.673,99 | +1,1% |
| Kospi(.KS11) | 6.244,13 | -1,0% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1801 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3467 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 155,89 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,7729 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,8560 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.439,10 |
(Bericht von: Junko Fujita, Shanghai Newsroom, Daniela Pegna, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging:
27.02.26
08:20
Reuters
Frankfurt, 27. Feb (Reuters) - Die Indizes am Aktienmarkt in Japan haben zum Wochenschluss nur schwer eine Richtung gefunden. Während der Nikkei-Index(.N225) mit 58.850 Zählern nur knapp im Plus schloss, rückte der breiter gefasste Topix(.TOPX) in der Spitze um 1,5 Prozent auf ein frisches Rekordhoch von 3938,68 Punkten vor. Sorgen um die Bewertungen von Technologieunternehmen bremsten die Kauflaune einiger Investoren, nachdem die Aktien des weltgrößten Chipkonzerns Nvidia(NVDA.O) trotz überzeugender Zahlen an der Wall Street um 5,5 Prozent abgerutscht waren.
Japanische Chipwerte wie Advantest(6857.T) und Tokyo Electron(8035.T) verloren 4,5 beziehungsweise 2,9 Prozent. Auch die Aktien von Glasfaserkabel-Herstellern wie Furukawa Electric(5801.T) und Fujikura(5803.T), die von Investitionen in KI-Rechenzentren profitieren, gerieten zeitweise stark unter Druck.
Der Markt agiere nun vorsichtiger, da sich der Nikkei nach einer rasanten Rally der 60.000-Punkte-Marke nähere, sagte Hiroyasu Mori von Okachi Securities. Grundsätzlich seien die Anleger aber optimistisch, was das Gewinnwachstum der japanischen Unternehmen im kommenden Geschäftsjahr angehe. Der Nikkei-Index legte im Februar um mehr als zehn Prozent zu, weil Investoren nach dem Erdrutschsieg von Premierministerin Sanae Takaichi bei den Parlamentswahlen auf hohe Staatsausgaben in den kommenden Monaten setzten.
Am chinesischen Aktienmarkt hielten sich die Investoren zum Wochenschluss zurück. Der Shanghai-Index(.SSEC) notierte knapp im Plus, der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) lag knapp im Minus. Die Anleger setzten ihre Hoffnungen auf neue Impulse durch den bevorstehenden Nationalen Volkskongress. Am Devisenmarkt sorgte die chinesische Zentralbank für Gesprächsstoff. Sie kündigte am Freitag an, sie wolle die Devisenrisiko-Reserven für einige Termingeschäfte abschaffen. Das würde die Kosten für den Kauf von Dollar senken. Der Yuan hatte im vergangenen Jahr den größten Jahresgewinn gegenüber dem Dollar seit 2020 verzeichnet. Der Dollar legte zum Wochenschluss um 0,2 Prozent auf 6,8547 Yuan(CNY=) zu.
(Bericht von: Junko Fujita, Shanghai Newsroom, Daniela Pegna, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging: