18.02.26
10:20
Reuters
Frankfurt, 18. Feb (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
11.15 Uhr - Die Ankündigung eines Vergleichs im milliardenschweren Rechtsstreit um den Unkrautvernichter Glyphosat lässt Bayer(BAYGn.DE) einbrechen. Die Aktien des Leverkusener Agrar- und Pharmakonzerns, die nach der Bekanntgabe des Vergleichs am Dienstagabend den höchsten Stand seit September 2023 erreicht hatten, rutschen am Mittwoch um mehr als acht Prozent ab. Mit einem bis zu 7,25 Milliarden Dollar teuren Vergleich will der Konzern den Großteil der Sammelklagen in den USA beilegen, in denen Nutzer ihre Krebserkrankungen auf das von der Bayer-Saatgut-Tochter Monsanto unter dem Markennamen "Roundup" verkaufte Mittel zurückführen. "Die Sache ist noch nicht abgeschlossen", sagt Stephan Wulf, Analyst bei Oddo BHF, in Bezug auf die benötigten Zustimmungen der Kläger der Sammelklage und des Bezirksgerichts in St. Louis. "Zudem ist noch ein Verfahren vor dem Obersten Gericht der USA anhängig. Meiner Ansicht nach ist dessen Ausgang auch maßgeblich dafür, ob die Kläger den Vergleich letztlich akzeptieren."
08.40 Uhr - Eine klare Marktreaktion auf den Medienbericht über einen möglichen Chefwechsel bei der Europäischen Zentralbank (EZB) bleibt vorerst aus. Der Dax(.GDAXI) verharrte vorbörslich bei seinem leichten Plus, während der Euro(EUR=) knapp im Minus bei 1,1835 Dollar lag. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen(DE10YT=RR) lag mit 2,749 Prozent nur leicht über dem Niveau vom Dienstag. Es werde damit gerechnet, dass EZB-Chefin Christine Lagarde ihre regulär bis Oktober 2027 laufende achtjährige Amtszeit nicht vollständig absolvieren werde, meldete die "Financial Times" am Mittwoch unter Berufung auf eine mit Lagardes Überlegungen vertraute Person. "Anleger tun sich schwer, die Situation zu bewerten, da weder feststeht, ob sich die Rücktrittsgerüchte bestätigen, noch, ob eine Nachfolge Lagardes eher für eine lockere oder konservative Geldpolitik stehen würde", sagt Jochen Stanzl, Chefanalyst der Consorsbank. "Zum jetzigen Zeitpunkt ist es schlicht zu früh, um belastbare Aussagen treffen zu können. Entsprechend halten sich die Börsen zurück."
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
18.02.26
10:20
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11.15 Uhr - Die Ankündigung eines Vergleichs im milliardenschweren Rechtsstreit um den Unkrautvernichter Glyphosat lässt Bayer(BAYGn.DE) einbrechen. Die Aktien des Leverkusener Agrar- und Pharmakonzerns, die nach der Bekanntgabe des Vergleichs am Dienstagabend den höchsten Stand seit September 2023 erreicht hatten, rutschen am Mittwoch um mehr als acht Prozent ab. Mit einem bis zu 7,25 Milliarden Dollar teuren Vergleich will der Konzern den Großteil der Sammelklagen in den USA beilegen, in denen Nutzer ihre Krebserkrankungen auf das von der Bayer-Saatgut-Tochter Monsanto unter dem Markennamen "Roundup" verkaufte Mittel zurückführen. "Die Sache ist noch nicht abgeschlossen", sagt Stephan Wulf, Analyst bei Oddo BHF, in Bezug auf die benötigten Zustimmungen der Kläger der Sammelklage und des Bezirksgerichts in St. Louis. "Zudem ist noch ein Verfahren vor dem Obersten Gericht der USA anhängig. Meiner Ansicht nach ist dessen Ausgang auch maßgeblich dafür, ob die Kläger den Vergleich letztlich akzeptieren."
08.40 Uhr - Eine klare Marktreaktion auf den Medienbericht über einen möglichen Chefwechsel bei der Europäischen Zentralbank (EZB) bleibt vorerst aus. Der Dax(.GDAXI) verharrte vorbörslich bei seinem leichten Plus, während der Euro(EUR=) knapp im Minus bei 1,1835 Dollar lag. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen(DE10YT=RR) lag mit 2,749 Prozent nur leicht über dem Niveau vom Dienstag. Es werde damit gerechnet, dass EZB-Chefin Christine Lagarde ihre regulär bis Oktober 2027 laufende achtjährige Amtszeit nicht vollständig absolvieren werde, meldete die "Financial Times" am Mittwoch unter Berufung auf eine mit Lagardes Überlegungen vertraute Person. "Anleger tun sich schwer, die Situation zu bewerten, da weder feststeht, ob sich die Rücktrittsgerüchte bestätigen, noch, ob eine Nachfolge Lagardes eher für eine lockere oder konservative Geldpolitik stehen würde", sagt Jochen Stanzl, Chefanalyst der Consorsbank. "Zum jetzigen Zeitpunkt ist es schlicht zu früh, um belastbare Aussagen treffen zu können. Entsprechend halten sich die Börsen zurück."
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)