16.02.26
04:00
Reuters
Sydney/Tokio, 16. Feb (Reuters) - Die schwächer als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten aus Japan haben zum Wochenauftakt die Börsen in Asien gebremst. In Tokio blieb der 225 Werte umfassende Nikkei-Index(.N225) am Montag fast unverändert bei 56.930,32 Punkten, während der breiter gefasste Topix(.TOPX) 0,7 Prozent auf 3.791,24 Zähler nachgab. Die Börsen in China(.SSEC)(.CSI300), Südkorea(.KS11) und Taiwan(.TWII) blieben wegen des Neujahrsfestes geschlossen.
Die japanische Wirtschaft ist im vierten Quartal nur um 0,2 Prozent gewachsen und verfehlte damit die Prognosen der Analysten deutlich, die mit einem Plus von 1,6 Prozent gerechnet hatten. Die schwachen Daten gelten als Belastungsprobe für die Regierung von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi. "Das zeigt, dass die Erholungsdynamik der Wirtschaft nicht sehr stark ist", sagte der Ökonom Kazutaka Maeda vom Meiji Yasuda Research Institute. "Konsum, Investitionsausgaben und Exporte – Bereiche, von denen wir uns erhofft hatten, dass sie die Wirtschaft antreiben würden – waren einfach nicht so stark wie erwartet", so Maeda weiter.
Zu den größten Verlierern an der Börse in Tokio zählte die Aktie des Medizintechnikherstellers Olympus(7733.T), die nach enttäuschenden Geschäftszahlen um fast 13 Prozent einbrach. Gegen den Trend legten die Papiere von Sumitomo Pharma(4506.T) um knapp 14 Prozent zu. Analysten blicken jedoch mit Sorge auf die Technologiewerte in der Region. "Unsere Befürchtung in Asien ist, dass es zu einer scharfen Korrektur bei Speicherchip-Aktien kommen könnte, wenn die Technologie-Giganten eine Pause bei den Investitionsausgaben ankündigen", sagte Nick Ferres, Investmentchef bei Vantage Point. Devisen Im asiatischen Devisenhandel legte der Dollar zum Yen(JPY=) um 0,2 Prozent auf 153,03 Yen zu. Zum chinesischen Yuan(CNY=) gab er leicht auf 6,9080 Yuan nach. Gleichzeitig wertete er auch zur Schweizer Währung(CHF=) auf 0,7680 Franken auf. Der Euro(EURCHF=) notierte ebenfalls fester zum Franken bei 0,9115. Die Stärke des Frankens hatte zuletzt Spekulationen über eine mögliche Intervention der Schweizerischen Nationalbank (SNB) geschürt, da die Inflation in der Schweiz nahe der Nulllinie liegt. Ölpreise Die Ölpreise zeigten sich am Montag kaum verändert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete 67,69 Dollar. Der Preis für US-Leichtöl WTI notierte bei 62,83 Dollar. Händler verwiesen auf einen Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, wonach die Opec eine Wiederaufnahme der Fördererhöhungen ab April anstrebt. Dies dämpfe die Preise. Wall Street Am Freitag hatte sich an der Wall Street kaum etwas bewegt. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte schloss bei 49.500,93 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 notierte bei 6.836,17 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) gab 0,2 Prozent auf 22.546,67 Stellen nach. Die US-Börsen bleiben am Montag wegen des "Presidents' Day"-Feiertags geschlossen.
(Bericht von Wayne Cole, Satoshi Sugiyama, Makiko Yamazaki und Chang-Ran Kim, geschrieben von Alexandra Falk. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
16.02.26
04:00
Reuters
Sydney/Tokio, 16. Feb (Reuters) - Die schwächer als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten aus Japan haben zum Wochenauftakt die Börsen in Asien gebremst. In Tokio blieb der 225 Werte umfassende Nikkei-Index(.N225) am Montag fast unverändert bei 56.930,32 Punkten, während der breiter gefasste Topix(.TOPX) 0,7 Prozent auf 3.791,24 Zähler nachgab. Die Börsen in China(.SSEC)(.CSI300), Südkorea(.KS11) und Taiwan(.TWII) blieben wegen des Neujahrsfestes geschlossen.
Die japanische Wirtschaft ist im vierten Quartal nur um 0,2 Prozent gewachsen und verfehlte damit die Prognosen der Analysten deutlich, die mit einem Plus von 1,6 Prozent gerechnet hatten. Die schwachen Daten gelten als Belastungsprobe für die Regierung von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi. "Das zeigt, dass die Erholungsdynamik der Wirtschaft nicht sehr stark ist", sagte der Ökonom Kazutaka Maeda vom Meiji Yasuda Research Institute. "Konsum, Investitionsausgaben und Exporte – Bereiche, von denen wir uns erhofft hatten, dass sie die Wirtschaft antreiben würden – waren einfach nicht so stark wie erwartet", so Maeda weiter.
Zu den größten Verlierern an der Börse in Tokio zählte die Aktie des Medizintechnikherstellers Olympus(7733.T), die nach enttäuschenden Geschäftszahlen um fast 13 Prozent einbrach. Gegen den Trend legten die Papiere von Sumitomo Pharma(4506.T) um knapp 14 Prozent zu. Analysten blicken jedoch mit Sorge auf die Technologiewerte in der Region. "Unsere Befürchtung in Asien ist, dass es zu einer scharfen Korrektur bei Speicherchip-Aktien kommen könnte, wenn die Technologie-Giganten eine Pause bei den Investitionsausgaben ankündigen", sagte Nick Ferres, Investmentchef bei Vantage Point.
Devisen Im asiatischen Devisenhandel legte der Dollar zum Yen(JPY=) um 0,2 Prozent auf 153,03 Yen zu. Zum chinesischen Yuan(CNY=) gab er leicht auf 6,9080 Yuan nach. Gleichzeitig wertete er auch zur Schweizer Währung(CHF=) auf 0,7680 Franken auf. Der Euro(EURCHF=) notierte ebenfalls fester zum Franken bei 0,9115. Die Stärke des Frankens hatte zuletzt Spekulationen über eine mögliche Intervention der Schweizerischen Nationalbank (SNB) geschürt, da die Inflation in der Schweiz nahe der Nulllinie liegt.
Ölpreise Die Ölpreise zeigten sich am Montag kaum verändert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete 67,69 Dollar. Der Preis für US-Leichtöl WTI notierte bei 62,83 Dollar. Händler verwiesen auf einen Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, wonach die Opec eine Wiederaufnahme der Fördererhöhungen ab April anstrebt. Dies dämpfe die Preise.
Wall Street Am Freitag hatte sich an der Wall Street kaum etwas bewegt. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte schloss bei 49.500,93 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 notierte bei 6.836,17 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) gab 0,2 Prozent auf 22.546,67 Stellen nach. Die US-Börsen bleiben am Montag wegen des "Presidents' Day"-Feiertags geschlossen.
(Bericht von Wayne Cole, Satoshi Sugiyama, Makiko Yamazaki und Chang-Ran Kim, geschrieben von Alexandra Falk. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)