13.02.26
10:21
Reuters
Frankfurt, 13. Feb (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
11.15 Uhr - Vor der Veröffentlichung der US-Inflationsdaten hat sich der Greenback kaum bewegt. Der Dollar-Index(.DXY) notiert mit 96,99 Punkten leicht fester, der Euro(EUR=) liegt wenig verändert bei rund 1,19 Dollar. Experten erwarten einen Rückgang der Teuerungsrate bei den Verbraucherpreisen im Januar auf 2,5 Prozent nach 2,7 Prozent im Dezember. "In Kombination mit dem etwas stärkeren Arbeitsmarktbericht vom Mittwoch würde von den Inflationszahlen kein starkes Signal für eine veränderte Geldpolitik ausgehen", prognostiziert Commerzbank-Analyst Volkmar Baur. Anleger rechnen derzeit frühestens im Juni mit einer geldpolitischen Lockerung der US-Notenbank, die Vollbeschäftigung fördern und stabile Preise sichern soll. Zuletzt haben die Währungshüter den Leitzins nach drei Senkungen in Folge in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent gehalten.
10.40 Uhr - Mit Enttäuschung aufgenommene Umsatzzahlen lassen die Aktien von L'Oreal(OREP.PA) abrutschen. Die Titel des französischen Kosmetikkonzerns verlieren an der Pariser Börse zeitweise gut sieben Prozent. Die Erlöse beliefen sich in den drei Monaten bis Ende Dezember auf 11,3 Milliarden Euro, was auf vergleichbarer Basis einem Zuwachs von sechs Prozent entspricht. Von der Firma Visible Alpha befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von 6,3 Prozent gerechnet. Für Verdruss sorgte vor allem das Asien-Geschäft. In Nordasien wuchs der Umsatz nur um 0,6 Prozent, während hier ein Plus von 5,6 Prozent erwartet worden war.
10.05 Uhr - Ein Umsatz- und Gewinnrückgang im vergangenen Geschäftsjahr macht den Aktien von Jenoptik(JENGn.DE) zu schaffen. Die Titel des Technologieunternehmens fallen im SDax(.SDAXI) um bis zu 10,9 Prozent. Allerdings grenzen die Aktien ihre Verluste im Laufe des Vormittags ein und notieren zeitweise nur noch ein Prozent niedriger. Der Ausblick sei auf den zweiten Blick positiver aufgenommen worden, sagt ein Börsianer. Jenoptik zeigte sich angesichts einer verbesserten Nachfrage zu Jahresbeginn optimistisch, 2026 wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren.
09.39 Uhr - Der optimistische Ausblick des französischen Luft- und Raumfahrtkonzerns Safran(SAF.PA) sorgt laut einem Händler auch bei den Aktien von MTU Aero Engines(MTXGn.DE) für Kauflaune. Die Titel des Münchner Flugzeugzulieferers stehen mit einem Plus von fast drei Prozent an der Dax(.GDAXI)-Spitze. Die Papiere von Safran gewinnen an der Pariser Börse sieben Prozent. Das Unternehmen prognostizierte am Freitag für das Jahr 2026 deutlich steigende Umsätze und Gewinne.
09.03 Uhr - Folgende Aktien werden am Freitag mit einem Dividendenabschlag gehandelt:
| Deutsche | Schlusskurs | Dividende |
| Unternehmen | ||
| Angaben in Euro | ||
| Siemens | 257,00 | 5,35 |
| AG(SIEGn.DE) | ||
| Aurubis AG(NAFG.DE) | 162,30 | 1,60 |
07.15 Uhr - Die Hoffnung auf ein baldiges US-Atomabkommen mit dem Iran macht Öl billiger. Auf Wochensicht verlieren das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) gut ein Prozent auf 67,38 beziehungsweise 62,67 Dollar je Fass. Äußerungen von US-Präsident Donald Trump am Donnerstag, wonach die USA im Laufe des nächsten Monats ein Abkommen mit dem Iran schließen könnten, ließen die Versorgungsängste kleiner werden. Die geopolitische Risikoprämie habe sich etwas verringert, sagt IG-Analyst Tony Sycamore. Die Furcht vor einem potenziellen militärischen Konflikt zwischen den beiden Ländern, der die Öllieferungen aus der wichtigen Förderregion im Nahen Osten beeinträchtigen würde, hatte die Preise in den vergangenen Wochen immer wieder nach oben getrieben. Der Iran sieht nach den jüngsten indirekten Verhandlungen mit den USA eine Grundlage für eine Fortsetzung der Diplomatie. Diplomaten beider Länder hatten in der vergangenen Woche im Oman über Mittelsmänner verhandelt.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
13.02.26
10:21
Reuters
Frankfurt, 13. Feb (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
11.15 Uhr - Vor der Veröffentlichung der US-Inflationsdaten hat sich der Greenback kaum bewegt. Der Dollar-Index(.DXY) notiert mit 96,99 Punkten leicht fester, der Euro(EUR=) liegt wenig verändert bei rund 1,19 Dollar. Experten erwarten einen Rückgang der Teuerungsrate bei den Verbraucherpreisen im Januar auf 2,5 Prozent nach 2,7 Prozent im Dezember. "In Kombination mit dem etwas stärkeren Arbeitsmarktbericht vom Mittwoch würde von den Inflationszahlen kein starkes Signal für eine veränderte Geldpolitik ausgehen", prognostiziert Commerzbank-Analyst Volkmar Baur. Anleger rechnen derzeit frühestens im Juni mit einer geldpolitischen Lockerung der US-Notenbank, die Vollbeschäftigung fördern und stabile Preise sichern soll. Zuletzt haben die Währungshüter den Leitzins nach drei Senkungen in Folge in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent gehalten.
10.40 Uhr - Mit Enttäuschung aufgenommene Umsatzzahlen lassen die Aktien von L'Oreal(OREP.PA) abrutschen. Die Titel des französischen Kosmetikkonzerns verlieren an der Pariser Börse zeitweise gut sieben Prozent. Die Erlöse beliefen sich in den drei Monaten bis Ende Dezember auf 11,3 Milliarden Euro, was auf vergleichbarer Basis einem Zuwachs von sechs Prozent entspricht. Von der Firma Visible Alpha befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von 6,3 Prozent gerechnet. Für Verdruss sorgte vor allem das Asien-Geschäft. In Nordasien wuchs der Umsatz nur um 0,6 Prozent, während hier ein Plus von 5,6 Prozent erwartet worden war.
10.05 Uhr - Ein Umsatz- und Gewinnrückgang im vergangenen Geschäftsjahr macht den Aktien von Jenoptik(JENGn.DE) zu schaffen. Die Titel des Technologieunternehmens fallen im SDax(.SDAXI) um bis zu 10,9 Prozent. Allerdings grenzen die Aktien ihre Verluste im Laufe des Vormittags ein und notieren zeitweise nur noch ein Prozent niedriger. Der Ausblick sei auf den zweiten Blick positiver aufgenommen worden, sagt ein Börsianer. Jenoptik zeigte sich angesichts einer verbesserten Nachfrage zu Jahresbeginn optimistisch, 2026 wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren.
09.39 Uhr - Der optimistische Ausblick des französischen Luft- und Raumfahrtkonzerns Safran(SAF.PA) sorgt laut einem Händler auch bei den Aktien von MTU Aero Engines(MTXGn.DE) für Kauflaune. Die Titel des Münchner Flugzeugzulieferers stehen mit einem Plus von fast drei Prozent an der Dax(.GDAXI)-Spitze. Die Papiere von Safran gewinnen an der Pariser Börse sieben Prozent. Das Unternehmen prognostizierte am Freitag für das Jahr 2026 deutlich steigende Umsätze und Gewinne.
09.03 Uhr - Folgende Aktien werden am Freitag mit einem Dividendenabschlag gehandelt:
07.15 Uhr - Die Hoffnung auf ein baldiges US-Atomabkommen mit dem Iran macht Öl billiger. Auf Wochensicht verlieren das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) gut ein Prozent auf 67,38 beziehungsweise 62,67 Dollar je Fass. Äußerungen von US-Präsident Donald Trump am Donnerstag, wonach die USA im Laufe des nächsten Monats ein Abkommen mit dem Iran schließen könnten, ließen die Versorgungsängste kleiner werden. Die geopolitische Risikoprämie habe sich etwas verringert, sagt IG-Analyst Tony Sycamore. Die Furcht vor einem potenziellen militärischen Konflikt zwischen den beiden Ländern, der die Öllieferungen aus der wichtigen Förderregion im Nahen Osten beeinträchtigen würde, hatte die Preise in den vergangenen Wochen immer wieder nach oben getrieben. Der Iran sieht nach den jüngsten indirekten Verhandlungen mit den USA eine Grundlage für eine Fortsetzung der Diplomatie. Diplomaten beider Länder hatten in der vergangenen Woche im Oman über Mittelsmänner verhandelt.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)