13.02.26
04:39
Reuters
| (Tippfehler in Überschrift korrigiert) |
| Peking/Sydney, 13. Feb (Reuters) - Die asiatischen |
| Aktienmärkte entfernen sich mit Blick auf die Wall Street von |
| den gestrigen Rekordhochs. Sorgen über schrumpfende Margen im |
| Technologiesektor belasten Werte wie Apple(AAPL.O). Die |
| Aufmerksamkeit der Anleger gilt nun den US-Inflationsdaten, die |
| im Laufe des Tages erwartet werden. |
| "Der vorherrschende Ton an den Märkten ist eine Wendung hin zu |
| defensiveren Bereichen des Aktienmarktes und zu Unternehmen mit |
| stabilen, weniger zyklischen und besser vorhersagbaren |
| Gewinnen", sagt Chris Weston, Forschungsleiter bei Pepperstone. |
| "Es ist klar, dass Investoren die Entwicklungen bei KI und AGI |
| (Allgemeine Künstliche Intelligenz) durch eine neue Brille |
| betrachten und versuchen, eine Zukunft einzupreisen, die sich |
| unsicherer und strukturell disruptiver anfühlt als zuvor." |
| Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien |
| außerhalb Japans(.MIAPJ0000PUS) fiel um 0,6 Prozent, was den |
| Wochengewinn auf 4,1 Prozent reduzierte. |
In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index(.N225) um 0,8 Prozent auf 57.185,40 Punkte nach, verzeichnete aber für die Woche immer noch ein Plus von 5,3 Prozent. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) notierte 1,0 Prozent niedriger bei 3.842,45 Zählern. Die Börse Shanghai(.SSEC) verlor 0,7 Prozent auf 4.105,04 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) fiel um 0,8 Prozent auf 4.681,92 Punkte.
DEVISEN
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 152,92 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,9063 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7692 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1868 Dollar.
ÖLMÄRKTE
Die Ölpreise haben sich kaum verändert und steuern auf den zweiten Wochenverlust in Folge zu. Auf Wochensicht zeichnet sich für die Nordseesorte Brent ein Minus von 0,8 Prozent und für die US-Sorte WTI ein Rückgang von 1,1 Prozent ab. Am Rohstoffmarkt stagniert die Rohöl-Sorte Brent(LCOc1) aus der Nordsee bei 67,47 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI(CLc1) notiert kaum verändert bei 62,76 Dollar.
Zu Wochenbeginn hatten die Ölpreise noch wegen Sorgen vor einem US-Angriff auf den Iran zugelegt. Äußerungen von US-Präsident Donald Trump vom Donnerstag, wonach im nächsten Monat ein Abkommen mit dem Iran möglich sei, drückten die Preise jedoch. Zudem hat die Internationale Energieagentur (IEA) am Donnerstag in ihrem Monatsbericht prognostiziert, dass das Wachstum der weltweiten Ölnachfrage in diesem Jahr schwächer ausfallen werde als erwartet. Das Gesamtangebot werde die Nachfrage übersteigen.
WALL STREET Sorgen vor einer Umwälzung ganzer Branchen durch Künstliche Intelligenz (KI) hatten die Wall Street am Donnerstag auf Talfahrt geschickt. Die US-Börsen schlossen mit deutlichen Verlusten. Die Anleger verkauften vor allem Technologie- und Transportwerte und flüchteten in defensivere Sektoren wie Versorger und Immobilien. Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) verabschiedete sich mit einem Minus von 1,3 Prozent bei 49.451,98 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&P 500 verlor 1,6 Prozent auf 6.832,76 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 2,0 Prozent auf 22.597,15 Stellen nach.
(Berichte von Stella Qiu, Sam Li und Lewis Jackson, geschrieben von Esther Blank. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
13.02.26
04:39
Reuters
In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index(.N225) um 0,8 Prozent auf 57.185,40 Punkte nach, verzeichnete aber für die Woche immer noch ein Plus von 5,3 Prozent. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) notierte 1,0 Prozent niedriger bei 3.842,45 Zählern. Die Börse Shanghai(.SSEC) verlor 0,7 Prozent auf 4.105,04 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) fiel um 0,8 Prozent auf 4.681,92 Punkte.
DEVISEN
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 152,92 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,9063 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7692 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1868 Dollar.
ÖLMÄRKTE
Die Ölpreise haben sich kaum verändert und steuern auf den zweiten Wochenverlust in Folge zu. Auf Wochensicht zeichnet sich für die Nordseesorte Brent ein Minus von 0,8 Prozent und für die US-Sorte WTI ein Rückgang von 1,1 Prozent ab. Am Rohstoffmarkt stagniert die Rohöl-Sorte Brent(LCOc1) aus der Nordsee bei 67,47 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI(CLc1) notiert kaum verändert bei 62,76 Dollar.
Zu Wochenbeginn hatten die Ölpreise noch wegen Sorgen vor einem US-Angriff auf den Iran zugelegt. Äußerungen von US-Präsident Donald Trump vom Donnerstag, wonach im nächsten Monat ein Abkommen mit dem Iran möglich sei, drückten die Preise jedoch. Zudem hat die Internationale Energieagentur (IEA) am Donnerstag in ihrem Monatsbericht prognostiziert, dass das Wachstum der weltweiten Ölnachfrage in diesem Jahr schwächer ausfallen werde als erwartet. Das Gesamtangebot werde die Nachfrage übersteigen.
WALL STREET Sorgen vor einer Umwälzung ganzer Branchen durch Künstliche Intelligenz (KI) hatten die Wall Street am Donnerstag auf Talfahrt geschickt. Die US-Börsen schlossen mit deutlichen Verlusten. Die Anleger verkauften vor allem Technologie- und Transportwerte und flüchteten in defensivere Sektoren wie Versorger und Immobilien. Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) verabschiedete sich mit einem Minus von 1,3 Prozent bei 49.451,98 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&P 500 verlor 1,6 Prozent auf 6.832,76 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 2,0 Prozent auf 22.597,15 Stellen nach.
(Berichte von Stella Qiu, Sam Li und Lewis Jackson, geschrieben von Esther Blank. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)