11.02.26
08:11
Reuters
Frankfurt, 11. Feb (Reuters) - An den asiatischen Börsen haben sich die Anleger vor wichtigen US-Konjunkturdaten bedeckt gehalten. Der Handel am Mittwoch war wegen eines Feiertags in Japan zudem ausgedünnt. Im Fokus an den weltweiten Finanzmärkten stand der US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag. Experten erwarten ein Stellenplus außerhalb der Landwirtschaft von 70.000 nach 50.000 im Dezember. Die Arbeitslosenquote dürfte bei 4,4 Prozent verharren.
Die Börse in Shanghai(.SSEC) notierte 0,1 Prozent höher, während der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) 0,2 Prozent abgab. Schwache Inflationsdaten hatten dort die Erwartung weiterer Konjunkturhilfen zuletzt untermauert. Die chinesische Zentralbank kündigte zuletzt an, die Binnennachfrage mittels Finanzspritzen weiter ankurbeln zu wollen, da industrielle Überkapazitäten und ein schwacher Konsum das Vertrauen der Unternehmen belasten und die Wachstumsaussichten trüben. Die in Hongkong notierten großen Technologieunternehmen (.HSTECH) legten um 1,1 Prozent zu, während die Aktien von KI-Unternehmen (.CSI930713) um 1,7 Prozent fielen. Konsumgüteraktien notierten ebenfalls schwächer.
Die Verbraucherinflation in China hatte sich im Januar abgeschwächt, während die Deflation der Erzeugerpreise anhielt. "Da die Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage voraussichtlich anhalten werden, bezweifeln wir, dass der deflationäre Druck in China in absehbarer Zeit nachlassen wird", sagte Zichun Huang, China-Ökonom bei Capital Economics.
Der südkoreanische Leitindex KOSPI(.KS11) gewann ein Prozent. Für Rückenwind sorgten Kursgewinne bei den Automobilherstellern, die von nachlassenden Sorgen um US-Zölle und Optimismus hinsichtlich Robotertechnologien profitierten. Aktien von Hyundai Motor(005380.KS) und Kia(000270.KS) legten um 5,9 und 4,6 Prozent zu.
Der australische Leitindex(.AXJO) legte 1,7 Prozent zu. Angetrieben wurde er von einem Kurssprung von rund sieben Prozent bei der Commonwealth Bank of Australia(CBA.AX) nach Vorlage von Rekordergebnissen.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Mittwoch | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | Kein Handel | |
| Topix(.TOPX) | Kein Handel | |
| Shanghai(.SSEC) | 4.132,83 | +0,1% |
| CSI300(.CSI300) | 4.714,43 | -0,2% |
| Hang Seng(.HSI) | 27.257,25 | +0,3% |
| Kospi(.KS11) | 5.354,49 | +1,0% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1913 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3668 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 153,16 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,7656 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,9123 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.452,20 |
(Bericht von Tom Westbrook, Jihoon Lee, geschrieben von Anika Ross. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
11.02.26
08:11
Reuters
Hier sind die asiatischen Börsenindizes am Mittwoch:
Hier sind die Währungskurse um 08:00 Uhr:
Frankfurt, 11. Feb (Reuters) - An den asiatischen Börsen haben sich die Anleger vor wichtigen US-Konjunkturdaten bedeckt gehalten. Der Handel am Mittwoch war wegen eines Feiertags in Japan zudem ausgedünnt. Im Fokus an den weltweiten Finanzmärkten stand der US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag. Experten erwarten ein Stellenplus außerhalb der Landwirtschaft von 70.000 nach 50.000 im Dezember. Die Arbeitslosenquote dürfte bei 4,4 Prozent verharren.
Die Börse in Shanghai(.SSEC) notierte 0,1 Prozent höher, während der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) 0,2 Prozent abgab. Schwache Inflationsdaten hatten dort die Erwartung weiterer Konjunkturhilfen zuletzt untermauert. Die chinesische Zentralbank kündigte zuletzt an, die Binnennachfrage mittels Finanzspritzen weiter ankurbeln zu wollen, da industrielle Überkapazitäten und ein schwacher Konsum das Vertrauen der Unternehmen belasten und die Wachstumsaussichten trüben. Die in Hongkong notierten großen Technologieunternehmen (.HSTECH) legten um 1,1 Prozent zu, während die Aktien von KI-Unternehmen (.CSI930713) um 1,7 Prozent fielen. Konsumgüteraktien notierten ebenfalls schwächer.
Die Verbraucherinflation in China hatte sich im Januar abgeschwächt, während die Deflation der Erzeugerpreise anhielt. "Da die Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage voraussichtlich anhalten werden, bezweifeln wir, dass der deflationäre Druck in China in absehbarer Zeit nachlassen wird", sagte Zichun Huang, China-Ökonom bei Capital Economics.
Der südkoreanische Leitindex KOSPI(.KS11) gewann ein Prozent. Für Rückenwind sorgten Kursgewinne bei den Automobilherstellern, die von nachlassenden Sorgen um US-Zölle und Optimismus hinsichtlich Robotertechnologien profitierten. Aktien von Hyundai Motor(005380.KS) und Kia(000270.KS) legten um 5,9 und 4,6 Prozent zu.
Der australische Leitindex(.AXJO) legte 1,7 Prozent zu. Angetrieben wurde er von einem Kurssprung von rund sieben Prozent bei der Commonwealth Bank of Australia(CBA.AX) nach Vorlage von Rekordergebnissen.
(Bericht von Tom Westbrook, Jihoon Lee, geschrieben von Anika Ross. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)