06.02.26
21:31
Reuters
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| Schnäppchenjäger treiben Kurse |
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| Dow überwindet 50.000er Marke |
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| KI-Sorgen treiben Anleger weiter um |
| (Neu: Down-Jones-Rekord, Schlusskurse, Wochenbilanz) |
| Frankfurt/Berlin, 06. Feb (Reuters) - |
Schnäppchenjäger haben den Dow Jones(.DJI) am Freitag über die Rekordmarke von 50.000 Punkten gehoben. Der US-Standardwerteindex gewann 2,5 Prozent auf 50.116 Punkte, den höchsten Schlussstand seiner Geschichte. Der technologielastige Nasdaq(.IXIC) rückte 2,2 Prozent auf 23.031 Zähler vor und der breit gefasste S&P 500 legte 2,0 Prozent auf 6932 Stellen zu. Auf Wochensicht ergab sich ein gemischtes Bild. Der Dow legte 2,5 Prozent zu, der S&P gab um 0,1 Prozent nach und die Nasdaq 1,8 Prozent.
Sorgen über explodierende Kosten für Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) beschäftigten die Anleger auch zum Wochenschluss. "Wir werden weiterhin dieses Auf und Ab erleben, weil die Bedenken, die die Märkte umtreiben, nicht kurzfristig waren", sagte Ben Falcone, Investmentexperte bei Kayne Anderson Rudnick. "Diese Probleme sind eher langfristiger Natur und ich glaube nicht, dass sie in absehbarer Zeit verschwinden werden."
Anleger griffen nach dem Abverkauf wieder bei Software- und Dienstleistungspapieren zu. Aktien von CrowdStrike(CRWD.O) gewannen 4,9 Prozent, die von Nvidia(NVDA.O) stiegen um 7,9 Prozent und Broadcom(AVGO.O) 7,1 Prozent.
Die Amazon(AMZN.O)-Aktien rutschten dagegen um 5,6 Prozent ab. Wie die Rivalen Google(GOOGL.O) und Microsoft(MSFT.O) legt auch der Online-Riese bei den Investitionen in KI-Infrastruktur kräftig nach. "Wir befinden uns in einer Phase der klügeren Entscheidungen. Es geht nicht darum, wer von der Künstlichen Intelligenz beeinflusst wird, sondern auch darum, diejenigen zu bestrafen, die viel Geld für KI ausgeben", sagte Kristina Hooper, Chefmarktstrategin bei Man Group.
Ein optimistischer Ausblick bescherte der Videospiel-Plattform Roblox(RBLX.N) einen Kurssprung von 9,7 Prozent. Die gebuchten Umsätze sollen 2026 zwischen 8,28 und 8,55 Milliarden Dollar liegen - weit mehr als von Analysten erwartet.
Eine Gewinnprognose weit unter den Erwartungen schickte hingegen die Aktien des US-Krankenversicherers Molina Healthcare(MOH.N) auf Talfahrt. Die Papiere stürzten um 25,5 Prozent ab und rissen den gesamten Sektor mit nach unten.
Im Blick hatten die Investoren am Freitag die Gespräche zwischen dem Iran und den USA im Oman. Nun werde sich zeigen, ob beide Seiten auf Annäherung setzten – "oder ob die Lage weiter eskaliert, zumal die USA ihre Militärpräsenz im Golf zuletzt deutlich verstärkt haben", sagte Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck. Die Gespräche wurden nach iranischen Angaben am Nachmittag vorerst beendet, sollen aber fortgesetzt werden. Die Beratungen seien ein guter Anfang gewesen und würden weitergehen, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi, der an den Gesprächen teilgenommen hat.
Am Ölmarkt zogen die Preise für Brent(LCOc1) um 0,6 Prozent auf 67,91 Dollar je Fass an, für WTI(CLc1) um 0,3 Prozent auf 63,49 Dollar. Investoren spekulieren im Falle einer Eskalation des Konflikts auf Versorgungsengpässe, da dies die Öllieferungen beeinträchtigen dürfte. Etwa ein Fünftel des weltweit verbrauchten Öls wird durch die Straße von Hormus zwischen dem Oman und dem Iran transportiert.
(Bericht von Pranav Kashyap und Twesha Dikshit, geschrieben von Anika Ross. Bearbeitet von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
06.02.26
21:31
Reuters
(Neu: Down-Jones-Rekord, Schlusskurse, Wochenbilanz) Frankfurt/Berlin, 06. Feb (Reuters) -
Schnäppchenjäger haben den Dow Jones(.DJI) am Freitag über die Rekordmarke von 50.000 Punkten gehoben. Der US-Standardwerteindex gewann 2,5 Prozent auf 50.116 Punkte, den höchsten Schlussstand seiner Geschichte. Der technologielastige Nasdaq(.IXIC) rückte 2,2 Prozent auf 23.031 Zähler vor und der breit gefasste S&P 500 legte 2,0 Prozent auf 6932 Stellen zu. Auf Wochensicht ergab sich ein gemischtes Bild. Der Dow legte 2,5 Prozent zu, der S&P gab um 0,1 Prozent nach und die Nasdaq 1,8 Prozent.
Sorgen über explodierende Kosten für Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) beschäftigten die Anleger auch zum Wochenschluss. "Wir werden weiterhin dieses Auf und Ab erleben, weil die Bedenken, die die Märkte umtreiben, nicht kurzfristig waren", sagte Ben Falcone, Investmentexperte bei Kayne Anderson Rudnick. "Diese Probleme sind eher langfristiger Natur und ich glaube nicht, dass sie in absehbarer Zeit verschwinden werden."
Anleger griffen nach dem Abverkauf wieder bei Software- und Dienstleistungspapieren zu. Aktien von CrowdStrike(CRWD.O) gewannen 4,9 Prozent, die von Nvidia(NVDA.O) stiegen um 7,9 Prozent und Broadcom(AVGO.O) 7,1 Prozent.
Die Amazon(AMZN.O)-Aktien rutschten dagegen um 5,6 Prozent ab. Wie die Rivalen Google(GOOGL.O) und Microsoft(MSFT.O) legt auch der Online-Riese bei den Investitionen in KI-Infrastruktur kräftig nach. "Wir befinden uns in einer Phase der klügeren Entscheidungen. Es geht nicht darum, wer von der Künstlichen Intelligenz beeinflusst wird, sondern auch darum, diejenigen zu bestrafen, die viel Geld für KI ausgeben", sagte Kristina Hooper, Chefmarktstrategin bei Man Group.
Ein optimistischer Ausblick bescherte der Videospiel-Plattform Roblox(RBLX.N) einen Kurssprung von 9,7 Prozent. Die gebuchten Umsätze sollen 2026 zwischen 8,28 und 8,55 Milliarden Dollar liegen - weit mehr als von Analysten erwartet.
Eine Gewinnprognose weit unter den Erwartungen schickte hingegen die Aktien des US-Krankenversicherers Molina Healthcare(MOH.N) auf Talfahrt. Die Papiere stürzten um 25,5 Prozent ab und rissen den gesamten Sektor mit nach unten.
Im Blick hatten die Investoren am Freitag die Gespräche zwischen dem Iran und den USA im Oman. Nun werde sich zeigen, ob beide Seiten auf Annäherung setzten – "oder ob die Lage weiter eskaliert, zumal die USA ihre Militärpräsenz im Golf zuletzt deutlich verstärkt haben", sagte Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck. Die Gespräche wurden nach iranischen Angaben am Nachmittag vorerst beendet, sollen aber fortgesetzt werden. Die Beratungen seien ein guter Anfang gewesen und würden weitergehen, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi, der an den Gesprächen teilgenommen hat.
Am Ölmarkt zogen die Preise für Brent(LCOc1) um 0,6 Prozent auf 67,91 Dollar je Fass an, für WTI(CLc1) um 0,3 Prozent auf 63,49 Dollar. Investoren spekulieren im Falle einer Eskalation des Konflikts auf Versorgungsengpässe, da dies die Öllieferungen beeinträchtigen dürfte. Etwa ein Fünftel des weltweit verbrauchten Öls wird durch die Straße von Hormus zwischen dem Oman und dem Iran transportiert.
(Bericht von Pranav Kashyap und Twesha Dikshit, geschrieben von Anika Ross. Bearbeitet von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)