06.02.26
08:20
Reuters
Frankfurt/Tokio, 06. Feb (Reuters) - Die Börsen in Asien haben zum Wochenschluss nur schwer eine klare Richtung gefunden. Grund dafür waren Kursschwankungen bei den Technologiewerten. Der japanische Leitindex Nikkei(.N225) verlor am Freitag bis zu 1,6 Prozent, bevor er ins Plus drehte und um 0,8 Prozent auf 54.254 Punkte stieg. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) baute seine Verluste von bis zu 1,1 Prozent ebenfalls wieder ab und legte um 1,3 Prozent auf 3699 Zähler zu. Die Börse in Shanghai(.SSEC) und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) gaben jeweils rund ein halbes Prozent nach. Im früheren Handelsverlauf hatten sie jeweils mehr als ein Prozent eingebüßt.
"Im Einklang mit der Entwicklung an den US-Märkten am Donnerstagabend haben einige hoch bewertete Halbleiter- und KI-Titel nachgegeben, allerdings nicht so stark wie am Donnerstag", sagte Maki Sawada, Strategin beim Finanzdienstleister Nomura. Aktien aus dem Technologiesektor befinden sich seit einigen Tagen in einem Abwärtstrend, da Anleger die Geschäftsmodelle klassischer Softwareunternehmen durch den Siegeszug der Künstlichen Intelligenz (KI) bedroht sehen. "Sollten Anleger die Kursrückgänge bei diesen hoch bewerteten Aktien zum Einstieg nutzen, könnte sich das Minus im Nikkei von hier aus verringern."
Im Fokus der Anleger in Tokio stand zudem die Politik. Die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi hat für den 8. Februar eine Neuwahl angesetzt. Sie wolle sich von den Wählern ein Mandat für höhere Ausgaben, Steuersenkungen und eine neue Sicherheitsstrategie geben lassen, die den Ausbau der Verteidigung beschleunigen soll. Umfragen deuten auf einen Erdrutschsieg der Liberaldemokratischen Partei (LDP) Takaichis hin.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Freitag | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | 54.253,68 | +0,8% |
| Topix(.TOPX) | 3.699,00 | +1,3% |
| Shanghai(.SSEC) | 4.067,68 | -0,2% |
| CSI300(.CSI300) | 4.645,69 | -0,5% |
| Hang Seng(.HSI) | 26.547,20 | -1,3% |
| Kospi(.KS11) | 5.089,14 | -1,4% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1796 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3570 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 156,78 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,7763 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,9397 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.467,28 |
(Bericht von Sanne Schimanski. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
06.02.26
08:20
Reuters
Frankfurt/Tokio, 06. Feb (Reuters) - Die Börsen in Asien haben zum Wochenschluss nur schwer eine klare Richtung gefunden. Grund dafür waren Kursschwankungen bei den Technologiewerten. Der japanische Leitindex Nikkei(.N225) verlor am Freitag bis zu 1,6 Prozent, bevor er ins Plus drehte und um 0,8 Prozent auf 54.254 Punkte stieg. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) baute seine Verluste von bis zu 1,1 Prozent ebenfalls wieder ab und legte um 1,3 Prozent auf 3699 Zähler zu. Die Börse in Shanghai(.SSEC) und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) gaben jeweils rund ein halbes Prozent nach. Im früheren Handelsverlauf hatten sie jeweils mehr als ein Prozent eingebüßt.
"Im Einklang mit der Entwicklung an den US-Märkten am Donnerstagabend haben einige hoch bewertete Halbleiter- und KI-Titel nachgegeben, allerdings nicht so stark wie am Donnerstag", sagte Maki Sawada, Strategin beim Finanzdienstleister Nomura. Aktien aus dem Technologiesektor befinden sich seit einigen Tagen in einem Abwärtstrend, da Anleger die Geschäftsmodelle klassischer Softwareunternehmen durch den Siegeszug der Künstlichen Intelligenz (KI) bedroht sehen. "Sollten Anleger die Kursrückgänge bei diesen hoch bewerteten Aktien zum Einstieg nutzen, könnte sich das Minus im Nikkei von hier aus verringern."
Im Fokus der Anleger in Tokio stand zudem die Politik. Die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi hat für den 8. Februar eine Neuwahl angesetzt. Sie wolle sich von den Wählern ein Mandat für höhere Ausgaben, Steuersenkungen und eine neue Sicherheitsstrategie geben lassen, die den Ausbau der Verteidigung beschleunigen soll. Umfragen deuten auf einen Erdrutschsieg der Liberaldemokratischen Partei (LDP) Takaichis hin.
(Bericht von Sanne Schimanski. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)