05.02.26
08:20
Reuters
Frankfurt, 05. Feb (Reuters) - Angesichts der Sorgen um explodierende Kosten für Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) haben die Anleger am japanischen Aktienmarkt den Rückzug angetreten. Der Nikkei-Index verlor am Donnerstag 0,9 Prozent auf 53.818 Zähler, der breiter gefasste Topix gab 0,1 Prozent nach. Die Aktien von Halbleiterunternehmen wie dem Chiphersteller Rohm fielen um 9,1 Prozent. Advantest und Disco lagen jeweils mehr als vier Prozent im Minus. Auch an der Wall Street waren die Tech-Werte am Mittwoch erneut unter die Räder geraten.
Die Google-Mutter Alphabet kündigte für dieses Jahr Investitionsausgaben von 175 bis 185 Milliarden Dollar an und übertraf damit die Schätzungen der Analysten deutlich. "Dieser Anstieg der Investitionsausgaben (bei Alphabet) war absolut enorm", sagte Tony Sycamore, Analyst bei IG. Die Aktien gingen im nachbörslichen US-Handel auf Achterbahnfahrt. Zeitweise verloren sie sechs Prozent.
Auf der Gewinnerseite stand am japanischen Aktienmarkt der Pharmasektor, angeführt von Astellas Pharma mit einem Kursanstieg von 7,7 Prozent, nachdem das Unternehmen seine Nettogewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr um fast das Fünffache angehoben hatte.
An der chinesischen Börse kam am Donnerstag ebenfalls keine Kauflaune auf. Der Shanghai-Composite und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen lagen jeweils 0,6 Prozent im Minus. Der erneute Ausverkauf bei Gold und Silber führte zu deutlichen Kursverlusten bei Edelmetallaktien. Der CSI SSH Gold Equity Index fiel um 4,8 Prozent und der CSI SWS Non-ferrous Metal Index gab um 4,9 Prozent nach. Auch Technologieaktien schwächelten nach dem jüngsten weltweiten Ausverkauf. Der Halbleiterindex verlor 0,4 Prozent.
(Bericht von Satoshi Sugiyama und Jiaxing Li in Hongkong, geschrieben von Daniela Pegna, redigiert von Philipp Krach. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging:
05.02.26
08:20
Reuters
Frankfurt, 05. Feb (Reuters) - Angesichts der Sorgen um explodierende Kosten für Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) haben die Anleger am japanischen Aktienmarkt den Rückzug angetreten. Der Nikkei-Index verlor am Donnerstag 0,9 Prozent auf 53.818 Zähler, der breiter gefasste Topix gab 0,1 Prozent nach. Die Aktien von Halbleiterunternehmen wie dem Chiphersteller Rohm fielen um 9,1 Prozent. Advantest und Disco lagen jeweils mehr als vier Prozent im Minus. Auch an der Wall Street waren die Tech-Werte am Mittwoch erneut unter die Räder geraten.
Die Google-Mutter Alphabet kündigte für dieses Jahr Investitionsausgaben von 175 bis 185 Milliarden Dollar an und übertraf damit die Schätzungen der Analysten deutlich. "Dieser Anstieg der Investitionsausgaben (bei Alphabet) war absolut enorm", sagte Tony Sycamore, Analyst bei IG. Die Aktien gingen im nachbörslichen US-Handel auf Achterbahnfahrt. Zeitweise verloren sie sechs Prozent.
Auf der Gewinnerseite stand am japanischen Aktienmarkt der Pharmasektor, angeführt von Astellas Pharma mit einem Kursanstieg von 7,7 Prozent, nachdem das Unternehmen seine Nettogewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr um fast das Fünffache angehoben hatte.
An der chinesischen Börse kam am Donnerstag ebenfalls keine Kauflaune auf. Der Shanghai-Composite und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen lagen jeweils 0,6 Prozent im Minus. Der erneute Ausverkauf bei Gold und Silber führte zu deutlichen Kursverlusten bei Edelmetallaktien. Der CSI SSH Gold Equity Index fiel um 4,8 Prozent und der CSI SWS Non-ferrous Metal Index gab um 4,9 Prozent nach. Auch Technologieaktien schwächelten nach dem jüngsten weltweiten Ausverkauf. Der Halbleiterindex verlor 0,4 Prozent.
(Bericht von Satoshi Sugiyama und Jiaxing Li in Hongkong, geschrieben von Daniela Pegna, redigiert von Philipp Krach. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging: