04.02.26
08:15
Reuters
Frankfurt/Tokio, 04. Feb (Reuters) - Der technologielastige Tokioter Nikkei-Index(.N225) hat sich dem globalen Ausverkauf bei Softwareaktien angeschlossen. Das 225 Werte umfassende Börsenbarometer bröckelte am Mittwoch um knapp ein Prozent auf 54.293 Punkte ab. Damit folgte es der Abwärtsbewegung der US-Börsen(.DJI)(.SPX)(.IXIC), die am Dienstag 0,3 bis 1,4 Prozent im Minus geschlossen hatten. Als Auslöser nannten Händler die Vorstellung von Erweiterungen für den KI-Agenten Claude Cowork des Anbieters Anthropic, die Sorgen vor einer Umwälzung der Branche schürte.
Am stärksten unter Druck gerieten Fujitsu(6702.T) und Nomura(4307.T), die jeweils fast acht Prozent einbüßten. Für die Schwergewichte SoftBank(9984.T), Advantest(6857.T) und Tokyo Electron(8035.T) ging es um jeweils gut zwei Prozent nach unten. "Die heimischen Unternehmen hatten auf einen früheren Ausverkauf in den USA zunächst nicht reagiert", sagte Shuutarou Yasuda, Analyst bei Tokai Tokyo Intelligence Laboratory. "Heute wurden sie jedoch schließlich von der Welle erfasst." Ob sich der Abwärtstrend fortsetze, hänge nun vom Ausgang der Neuwahlen am 8. Februar ab, fügte Naoki Fujiwara vom Vermögensverwalter Shinkin hinzu. "Wird die Steuer auf Lebensmittel nicht gesenkt oder reduziert, dürfte sich der Marktfokus auf größere Standardwerte wie Rüstungs- und KI-Aktien verlagern."
Der breiter gefasste japanische Topix-Index(.TOPX) rückte leicht vor. Nach oben ging es auch für chinesische Aktien: Die Börse Shanghai(.SSEC) und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) legten um jeweils knapp ein Prozent zu. Für Kauflaune außerhalb des Technologiesektors sorgten die asiatischen Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor im Januar, die die Erwartungen der Analysten übertrafen.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Mittwoch | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | 54.293,36 | -0,8% |
| Topix(.TOPX) | 3.655,58 | +0,3% |
| Shanghai(.SSEC) | 4.102,52 | +0,9% |
| CSI300(.CSI300) | 4.698,74 | +0,8% |
| Hang Seng(.HSI) | 26.947,85 | +0,4% |
| Kospi(.KS11) | 5.371,10 | +1,6% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1829 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3712 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 156,34 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,7749 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,9363 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.451,81 |
(Bericht von Sanne Schimanski, redigiert von Philipp Krach. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
04.02.26
08:15
Reuters
Frankfurt/Tokio, 04. Feb (Reuters) - Der technologielastige Tokioter Nikkei-Index(.N225) hat sich dem globalen Ausverkauf bei Softwareaktien angeschlossen. Das 225 Werte umfassende Börsenbarometer bröckelte am Mittwoch um knapp ein Prozent auf 54.293 Punkte ab. Damit folgte es der Abwärtsbewegung der US-Börsen(.DJI)(.SPX)(.IXIC), die am Dienstag 0,3 bis 1,4 Prozent im Minus geschlossen hatten. Als Auslöser nannten Händler die Vorstellung von Erweiterungen für den KI-Agenten Claude Cowork des Anbieters Anthropic, die Sorgen vor einer Umwälzung der Branche schürte.
Am stärksten unter Druck gerieten Fujitsu(6702.T) und Nomura(4307.T), die jeweils fast acht Prozent einbüßten. Für die Schwergewichte SoftBank(9984.T), Advantest(6857.T) und Tokyo Electron(8035.T) ging es um jeweils gut zwei Prozent nach unten. "Die heimischen Unternehmen hatten auf einen früheren Ausverkauf in den USA zunächst nicht reagiert", sagte Shuutarou Yasuda, Analyst bei Tokai Tokyo Intelligence Laboratory. "Heute wurden sie jedoch schließlich von der Welle erfasst." Ob sich der Abwärtstrend fortsetze, hänge nun vom Ausgang der Neuwahlen am 8. Februar ab, fügte Naoki Fujiwara vom Vermögensverwalter Shinkin hinzu. "Wird die Steuer auf Lebensmittel nicht gesenkt oder reduziert, dürfte sich der Marktfokus auf größere Standardwerte wie Rüstungs- und KI-Aktien verlagern."
Der breiter gefasste japanische Topix-Index(.TOPX) rückte leicht vor. Nach oben ging es auch für chinesische Aktien: Die Börse Shanghai(.SSEC) und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) legten um jeweils knapp ein Prozent zu. Für Kauflaune außerhalb des Technologiesektors sorgten die asiatischen Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor im Januar, die die Erwartungen der Analysten übertrafen.
(Bericht von Sanne Schimanski, redigiert von Philipp Krach. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)