03.02.26
07:31
Reuters
03. Feb (Reuters) - Nach dem massiven Einbruch ziehen die Preise für Gold und Silber wieder an. Eine Feinunze Gold(XAU=) verteuert sich um 4,9 Prozent auf bis zu 4893 Dollar. Silber legt um 8,4 Prozent auf 86,11 Dollar zu. In den beiden vorangegangenen Handelstagen hatten die Edelmetalle den stärksten Einbruch seit Jahrzehnten verzeichnet. Auslöser waren die Nominierung von Kevin Warsh zum neuen Chef der US-Notenbank Fed und eine Anhebung der Einschussanforderungen für Termingeschäfte durch die Börse CME.
Am Montag war der Goldpreis auf ein Monatstief von 4403 Dollar gefallen, nachdem er wenige Tage zuvor ein Rekordhoch von 5594,82 Dollar erzielt hatte. Silber war am Freitag mit einem Minus von 27 Prozent so stark wie nie an einem einzigen Tag eingebrochen und hatte am Montag weitere sechs Prozent eingebüßt. "Man kann davon ausgehen, dass wir uns nun wieder in der Nähe eines fairen Wertes bewegen, nachdem sich der Markt einige Wochen lang ziemlich irrational verhalten hat", sagte Kyle Rodda, Analyst bei Capital.com. Die aktuellen Preise brächten Gold und Silber auf das Niveau der zweiten Januarhälfte zurück.
Der von US-Präsident Donald Trump nominierte Warsh werde von den Märkten als relativ glaubwürdige Person gesehen, sagte Rodda. Dies habe den Dollar gestärkt. "Das war sozusagen der Auslöser, der die Blase bei den Edelmetallen zum Platzen brachte." Trotz des jüngsten Rücksetzers gehen Analysten davon aus, dass der Aufwärtstrend der Edelmetalle anhalten wird. Sie erwarten im Laufe des Jahres neue Rekordhochs.
Für zusätzliche Unsicherheit am Markt sorgte die Mitteilung des US-Arbeitsministeriums vom Montag, dass der vielbeachtete Arbeitsmarktbericht für Januar wegen des teilweisen Stillstands der US-Regierungsgeschäfte nicht am Freitag veröffentlicht werde. Auch andere Edelmetalle legten zu: Platin verteuerte sich um rund drei Prozent auf 2183 Dollar, Palladium stieg ebenfalls um knapp drei Prozent auf 1766 Dollar.
(Bericht von Ishaan Arora und Swati Verma, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
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Reuters
Am Montag war der Goldpreis auf ein Monatstief von 4403 Dollar gefallen, nachdem er wenige Tage zuvor ein Rekordhoch von 5594,82 Dollar erzielt hatte. Silber war am Freitag mit einem Minus von 27 Prozent so stark wie nie an einem einzigen Tag eingebrochen und hatte am Montag weitere sechs Prozent eingebüßt. "Man kann davon ausgehen, dass wir uns nun wieder in der Nähe eines fairen Wertes bewegen, nachdem sich der Markt einige Wochen lang ziemlich irrational verhalten hat", sagte Kyle Rodda, Analyst bei Capital.com. Die aktuellen Preise brächten Gold und Silber auf das Niveau der zweiten Januarhälfte zurück.
Der von US-Präsident Donald Trump nominierte Warsh werde von den Märkten als relativ glaubwürdige Person gesehen, sagte Rodda. Dies habe den Dollar gestärkt. "Das war sozusagen der Auslöser, der die Blase bei den Edelmetallen zum Platzen brachte." Trotz des jüngsten Rücksetzers gehen Analysten davon aus, dass der Aufwärtstrend der Edelmetalle anhalten wird. Sie erwarten im Laufe des Jahres neue Rekordhochs.
Für zusätzliche Unsicherheit am Markt sorgte die Mitteilung des US-Arbeitsministeriums vom Montag, dass der vielbeachtete Arbeitsmarktbericht für Januar wegen des teilweisen Stillstands der US-Regierungsgeschäfte nicht am Freitag veröffentlicht werde. Auch andere Edelmetalle legten zu: Platin verteuerte sich um rund drei Prozent auf 2183 Dollar, Palladium stieg ebenfalls um knapp drei Prozent auf 1766 Dollar.
(Bericht von Ishaan Arora und Swati Verma, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)