02.02.26
04:15
Reuters
Sydney/Tokio/Peking, 02. Feb (Reuters) - Die asiatischen Aktienmärkte sind am Montag mit deutlichen Verlusten in eine ereignisreiche Woche gestartet. Chaotische Zustände an den Rohstoffmärkten sowie die Nervosität vor den anstehenden Unternehmensbilanzen, Zentralbanksitzungen und Konjunkturdaten drückten die Kurse ins Minus. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index(.N225) 0,7 Prozent auf 52.964,66 Punkte nach, während der breiter gefasste Topix(.TOPX) 0,3 Prozent niedriger bei 3.554,95 Zählern notierte. Auch in China dominierten die Verkäufer: Die Börse Shanghai(.SSEC) verlor 1,3 Prozent auf 4.063,54 Stellen, und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) fiel um 1,1 Prozent auf 4.656,16 Punkte.
In Japan stützten zunächst positive Konjunkturdaten und politische Hoffnungen den Markt. Umfragen deuteten auf einen klaren Sieg der Liberaldemokratischen Partei von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi bei den Wahlen in der kommenden Woche hin, was den Weg für weitere Konjunkturprogramme ebnen könnte. Zudem wuchs die Industrieproduktion so stark wie seit etwa dreieinhalb Jahren nicht mehr. "Die Industrie des Landes hat sich zu Beginn des Jahres 2026 wieder auf Wachstumskurs begeben", sagte Annabel Fiddes von S&P Global. Dennoch konnte der Nikkei die Gewinne nicht halten. Zu den Gewinnern zählten die Kaufhausbetreiber Isetan Mitsukoshi(3099.T) und Takashimaya(8233.T) mit einem Plus von jeweils fünf Prozent. Dagegen brachen die Aktien des Halbleiterausrüsters Lasertec(6920.T) um zehn Prozent ein.
Auch in China zeichneten Konjunkturdaten ein gemischtes Bild. Während ein privater Einkaufsmanagerindex auf eine anziehende Exportnachfrage hindeutete, hatte ein offizieller Bericht zuvor eine nachlassende Aktivität signalisiert. In Südkorea weitete die Industrie ihre Produktion so stark aus wie seit fast eineinhalb Jahren nicht mehr, was vor allem auf eine robuste Nachfrage aus China, Nordamerika und Europa zurückzuführen war. "Südkoreanische Unternehmen berichten, dass neue Produktlinien und günstige Bedingungen in Schlüsselmärkten wie der Auto- und Halbleiterindustrie das Wachstum stützen werden", sagte Trevor Balchin von S&P Global Market Intelligence. DEVISEN Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 154,99 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,9514 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7722 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu stieg der Euro(EUR=) um 0,2 Prozent auf 1,1868 Dollar und zog leicht auf 0,9164 Franken(EURCHF=) an. ÖLPREISE Am Rohstoffmarkt gaben die Ölpreise deutlich nach. Händler verwiesen auf eine Entspannung der Lage zwischen den USA und dem Iran, nachdem US-Präsident Donald Trump von ernsthaften Gesprächen mit Teheran gesprochen hatte. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 4,2 Prozent auf 66,40 Dollar je Barrel. Das US-Öl WTI notierte 4,4 Prozent schwächer bei 62,34 Dollar. WALL STREET Die US-Börsen hatten am Freitag schwächer geschlossen. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte verabschiedete sich mit einem Minus von 0,4 Prozent bei 48.892,47 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,4 Prozent auf 6.939,03 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 0,9 Prozent auf 23.461,82 Stellen nach.
(Bericht von Wayne Cole, Leika Kihara, Rocky Swift, Ellen Zhang und Ryan Wo, geschrieben von Alexandra Falk. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
02.02.26
04:15
Reuters
Sydney/Tokio/Peking, 02. Feb (Reuters) - Die asiatischen Aktienmärkte sind am Montag mit deutlichen Verlusten in eine ereignisreiche Woche gestartet. Chaotische Zustände an den Rohstoffmärkten sowie die Nervosität vor den anstehenden Unternehmensbilanzen, Zentralbanksitzungen und Konjunkturdaten drückten die Kurse ins Minus. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index(.N225) 0,7 Prozent auf 52.964,66 Punkte nach, während der breiter gefasste Topix(.TOPX) 0,3 Prozent niedriger bei 3.554,95 Zählern notierte. Auch in China dominierten die Verkäufer: Die Börse Shanghai(.SSEC) verlor 1,3 Prozent auf 4.063,54 Stellen, und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) fiel um 1,1 Prozent auf 4.656,16 Punkte.
In Japan stützten zunächst positive Konjunkturdaten und politische Hoffnungen den Markt. Umfragen deuteten auf einen klaren Sieg der Liberaldemokratischen Partei von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi bei den Wahlen in der kommenden Woche hin, was den Weg für weitere Konjunkturprogramme ebnen könnte. Zudem wuchs die Industrieproduktion so stark wie seit etwa dreieinhalb Jahren nicht mehr. "Die Industrie des Landes hat sich zu Beginn des Jahres 2026 wieder auf Wachstumskurs begeben", sagte Annabel Fiddes von S&P Global. Dennoch konnte der Nikkei die Gewinne nicht halten. Zu den Gewinnern zählten die Kaufhausbetreiber Isetan Mitsukoshi(3099.T) und Takashimaya(8233.T) mit einem Plus von jeweils fünf Prozent. Dagegen brachen die Aktien des Halbleiterausrüsters Lasertec(6920.T) um zehn Prozent ein.
Auch in China zeichneten Konjunkturdaten ein gemischtes Bild. Während ein privater Einkaufsmanagerindex auf eine anziehende Exportnachfrage hindeutete, hatte ein offizieller Bericht zuvor eine nachlassende Aktivität signalisiert. In Südkorea weitete die Industrie ihre Produktion so stark aus wie seit fast eineinhalb Jahren nicht mehr, was vor allem auf eine robuste Nachfrage aus China, Nordamerika und Europa zurückzuführen war. "Südkoreanische Unternehmen berichten, dass neue Produktlinien und günstige Bedingungen in Schlüsselmärkten wie der Auto- und Halbleiterindustrie das Wachstum stützen werden", sagte Trevor Balchin von S&P Global Market Intelligence.
DEVISEN Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 154,99 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,9514 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7722 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu stieg der Euro(EUR=) um 0,2 Prozent auf 1,1868 Dollar und zog leicht auf 0,9164 Franken(EURCHF=) an.
ÖLPREISE Am Rohstoffmarkt gaben die Ölpreise deutlich nach. Händler verwiesen auf eine Entspannung der Lage zwischen den USA und dem Iran, nachdem US-Präsident Donald Trump von ernsthaften Gesprächen mit Teheran gesprochen hatte. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 4,2 Prozent auf 66,40 Dollar je Barrel. Das US-Öl WTI notierte 4,4 Prozent schwächer bei 62,34 Dollar.
WALL STREET Die US-Börsen hatten am Freitag schwächer geschlossen. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte verabschiedete sich mit einem Minus von 0,4 Prozent bei 48.892,47 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,4 Prozent auf 6.939,03 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 0,9 Prozent auf 23.461,82 Stellen nach.
(Bericht von Wayne Cole, Leika Kihara, Rocky Swift, Ellen Zhang und Ryan Wo, geschrieben von Alexandra Falk. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)