28.01.26
03:57
Reuters
Singapur, 28. Jan (Reuters) - Äußerungen von US-Präsident Donald Trump haben den Dollar am Mittwoch auf Talfahrt geschickt. Anleger werteten seine gleichgültige Haltung zum jüngsten Kursverfall als grünes Licht für weitere Verkäufe. "Dem Dollar geht es großartig", sagte Trump auf die Frage eines Journalisten, ob der Dollar zu stark gefallen sei. "Devisenmarkt-Teilnehmer sind immer auf der Suche nach einem Trend, auf den sie aufspringen können", sagte Steve Englander, Währungsexperte bei Standard Chartered. "Wenn der Präsident Gleichgültigkeit äußert oder die Bewegung sogar gutheißt, ermutigt das Dollar-Verkäufer, weiter Druck zu machen." An den asiatischen Börsen sorgte die Entwicklung für gemischte Kurse. Während der südkoreanische Kospi auf ein Rekordhoch kletterte, gab der japanische Nikkei-Index nach.
(Bericht von Tom Westbrook. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
28.01.26
03:57
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Singapur, 28. Jan (Reuters) - Äußerungen von US-Präsident Donald Trump haben den Dollar am Mittwoch auf Talfahrt geschickt. Anleger werteten seine gleichgültige Haltung zum jüngsten Kursverfall als grünes Licht für weitere Verkäufe. "Dem Dollar geht es großartig", sagte Trump auf die Frage eines Journalisten, ob der Dollar zu stark gefallen sei. "Devisenmarkt-Teilnehmer sind immer auf der Suche nach einem Trend, auf den sie aufspringen können", sagte Steve Englander, Währungsexperte bei Standard Chartered. "Wenn der Präsident Gleichgültigkeit äußert oder die Bewegung sogar gutheißt, ermutigt das Dollar-Verkäufer, weiter Druck zu machen." An den asiatischen Börsen sorgte die Entwicklung für gemischte Kurse. Während der südkoreanische Kospi auf ein Rekordhoch kletterte, gab der japanische Nikkei-Index nach.
Der Dollar-Verfall hievte den Euro(EUR=) erstmals seit 2021 über die Marke von 1,20 Dollar. Der australische Dollar(AUD=) stieg auf ein Drei-Jahres-Hoch von über 70 US-Cent. Auch der japanische Yen(JPY=) legte deutlich zu.
Die Dollar-Schwäche verhalf dem Goldpreis(XAU=) zu einem neuen Rekordhoch von 5.188,95 Dollar je Feinunze. US-Rohöl der Sorte WTI verteuerte sich auf 62,54 Dollar je Barrel. Die Kryptowährung Bitcoin(BTC=) profitierte kaum von der Entwicklung und notierte weiter unter 90.000 Dollar.
An der Wall Street hatte der S&P 500 am Dienstag 0,4 Prozent fester geschlossen und damit ein neues Rekordhoch markiert. Die Futures deuteten auf eine leicht höhere Eröffnung hin. Die Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen notierten in Tokio bei 4,237 Prozent.
(Bericht von Tom Westbrook. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)