26.01.26
09:52
Reuters
Frankfurt, 26. Jan (Reuters) - Der Goldpreis(XAU=) eilt in der neuen Woche von Meilenstein zu Meilenstein. Das in Krisenzeiten als "sicherer Hafen" geltende gelbe Metall verteuerte sich am Montagvormittag um bis zu 2,6 Prozent auf 5110,50 Dollar je Feinunze. Erst wenige Stunden zuvor hatte es die historische Marke von 5000 Dollar übersprungen. Gefragt war auch Silber(XAG=), das erst am Freitag die Schallmauer von 100 Dollar geknackt hatte. Am Montag schoss der Preis für das Edelmetall um sieben Prozent nach oben und erreichte mit 110,11 Dollar ebenfalls ein neues Allzeithoch. Im vergangenen Jahr verteuerte sich Silber um rund 150 Prozent, bei Gold lag das Plus bei etwa 65 Prozent. Anfang 2026 nahm die Rally weiter Fahrt auf.
Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich bei Platin(XPT=) und Palladium(XPD=), die als günstigere Alternativen zu Gold gelten. Experten führen den Run auf Edelmetalle unter anderem auf den jüngsten Zinssenkungskurs der US-Notenbank Fed, geopolitische Konfliktherde, Käufe der Zentralbanken und ETF-Zuflüsse zurück. "Bemerkenswert ist dabei, dass der Preisanstieg nicht von spekulativer Überhitzung begleitet wird", sagte Heraeus-Edelmetallhändler Alexander Zumpfe. Dem Experten zufolge bleiben derzeit insbesondere langfristig orientierte Investoren auf der Käuferseite. Dies deute darauf hin, dass Gold zunehmend als strategisches Absicherungsinstrument gegen politische Unberechenbarkeit, fiskalische Risiken und Währungsabwertung genutzt werde.
(Bericht von Sanne Schimanski, redigiert von Sabine Wollrab. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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Frankfurt, 26. Jan (Reuters) - Der Goldpreis(XAU=) eilt in der neuen Woche von Meilenstein zu Meilenstein. Das in Krisenzeiten als "sicherer Hafen" geltende gelbe Metall verteuerte sich am Montagvormittag um bis zu 2,6 Prozent auf 5110,50 Dollar je Feinunze. Erst wenige Stunden zuvor hatte es die historische Marke von 5000 Dollar übersprungen. Gefragt war auch Silber(XAG=), das erst am Freitag die Schallmauer von 100 Dollar geknackt hatte. Am Montag schoss der Preis für das Edelmetall um sieben Prozent nach oben und erreichte mit 110,11 Dollar ebenfalls ein neues Allzeithoch. Im vergangenen Jahr verteuerte sich Silber um rund 150 Prozent, bei Gold lag das Plus bei etwa 65 Prozent. Anfang 2026 nahm die Rally weiter Fahrt auf.
Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich bei Platin(XPT=) und Palladium(XPD=), die als günstigere Alternativen zu Gold gelten. Experten führen den Run auf Edelmetalle unter anderem auf den jüngsten Zinssenkungskurs der US-Notenbank Fed, geopolitische Konfliktherde, Käufe der Zentralbanken und ETF-Zuflüsse zurück. "Bemerkenswert ist dabei, dass der Preisanstieg nicht von spekulativer Überhitzung begleitet wird", sagte Heraeus-Edelmetallhändler Alexander Zumpfe. Dem Experten zufolge bleiben derzeit insbesondere langfristig orientierte Investoren auf der Käuferseite. Dies deute darauf hin, dass Gold zunehmend als strategisches Absicherungsinstrument gegen politische Unberechenbarkeit, fiskalische Risiken und Währungsabwertung genutzt werde.
(Bericht von Sanne Schimanski, redigiert von Sabine Wollrab. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)