26.01.26
03:53
Reuters
Tokio/Singapur/Bangalore, 26. Jan (Reuters) - Der starke Yen hat die Börse in Tokio am Montag belastet. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index(.N225) gab 1,9 Prozent auf 52.804,51 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) notierte 2,1 Prozent niedriger bei 3.554,86 Zählern. Die chinesischen Börsen zeigten sich hingegen leicht im Plus. Die Börse in Schanghai(.SSEC) gewann 0,1 Prozent auf 4.141,01 Stellen, und der Index der wichtigsten Unternehmen in Schanghai und Shenzhen(.CSI300) legte um 0,3 Prozent auf 4.715,12 Punkte zu.
Händler verwiesen auf die Sorgen vor einer Intervention der japanischen Notenbank Bank of Japan (BOJ), um die Währung zu stützen. Ein stärkerer Yen schmälert die Auslandseinnahmen der stark exportorientierten japanischen Wirtschaft. "Das Interventionsrisiko bleibt bestehen, und die Aussichten sind unklar", sagte die Strategin Maki Sawada von Nomura Securities. "Für Händler ist es in diesem Umfeld schwierig, Positionen einzugehen." Zu den größten Verlierern zählten die Aktien von exportorientierten Unternehmen wie Toyota(7203.T) und Honda(7267.T), die jeweils mehr als drei Prozent nachgaben.
Zusätzliche Nervosität verursachten geopolitische Unsicherheiten. Die Verhängung weiterer Sanktionen gegen den Iran durch die US-Regierung sowie neue Zolldrohungen von Präsident Donald Trump trieben Anleger in als sicher geltende Häfen wie Gold. Der Goldpreis(XAU=) sprang auf ein neues Rekordhoch von über 5000 Dollar je Feinunze. "Die Regierung Trump hat einen dauerhaften Bruch mit der bisherigen Vorgehensweise verursacht, und deshalb flüchten jetzt alle in Gold als einzige Alternative", sagte Kyle Rodda, Marktanalyst bei Capital.com. Devisen Am Devisenmarkt stand der Yen im Fokus. Spekulationen über eine mögliche Intervention der japanischen Notenbank gaben der Währung Auftrieb. Der Dollar(JPY=) verbilligte sich im Gegenzug um ein Prozent auf 154,20 Yen. Der Euro(EUR=) legte um 0,3 Prozent auf 1,1862 Dollar zu. Anleger blickten zudem auf die im Wochenverlauf anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed. Ölpreise Die Ölpreise zeigten sich kaum verändert. Händler wogen Sorgen über die Versorgungssicherheit wegen der Spannungen zwischen den USA und dem Iran gegen Anzeichen für ein Überangebot im laufenden Jahr ab. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent stagnierte bei 65,86 Dollar. Die US-Sorte WTI notierte kaum verändert bei 61,05 Dollar. Wall Street Die US-Börsen hatten am Freitag uneinheitlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte verlor 0,6 Prozent auf 49.098,71 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 schloss kaum verändert bei 6.915,61 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) legte hingegen 0,3 Prozent auf 23.501,24 Stellen zu.
(Bericht von Kevin Buckland, Kavya Balaraman, Anjana Ani, Florence Tan und Sudarshan Varadhan, geschrieben von Alexandra Falk. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
26.01.26
03:53
Reuters
Der starke Yen hat die Börse in Tokio am Montag belastet. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index(.N225) gab 1,9 Prozent auf 52.804,51 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) notierte 2,1 Prozent niedriger bei 3.554,86 Zählern. Die chinesischen Börsen zeigten sich hingegen leicht im Plus. Die Börse in Schanghai(.SSEC) gewann 0,1 Prozent auf 4.141,01 Stellen, und der Index der wichtigsten Unternehmen in Schanghai und Shenzhen(.CSI300) legte um 0,3 Prozent auf 4.715,12 Punkte zu.
Händler verwiesen auf die Sorgen vor einer Intervention der japanischen Notenbank Bank of Japan (BOJ), um die Währung zu stützen. Ein stärkerer Yen schmälert die Auslandseinnahmen der stark exportorientierten japanischen Wirtschaft. "Das Interventionsrisiko bleibt bestehen, und die Aussichten sind unklar", sagte die Strategin Maki Sawada von Nomura Securities. "Für Händler ist es in diesem Umfeld schwierig, Positionen einzugehen." Zu den größten Verlierern zählten die Aktien von exportorientierten Unternehmen wie Toyota(7203.T) und Honda(7267.T), die jeweils mehr als drei Prozent nachgaben.
Zusätzliche Nervosität verursachten geopolitische Unsicherheiten. Die Verhängung weiterer Sanktionen gegen den Iran durch die US-Regierung sowie neue Zolldrohungen von Präsident Donald Trump trieben Anleger in als sicher geltende Häfen wie Gold. Der Goldpreis(XAU=) sprang auf ein neues Rekordhoch von über 5000 Dollar je Feinunze. "Die Regierung Trump hat einen dauerhaften Bruch mit der bisherigen Vorgehensweise verursacht, und deshalb flüchten jetzt alle in Gold als einzige Alternative", sagte Kyle Rodda, Marktanalyst bei Capital.com.
Devisen Am Devisenmarkt stand der Yen im Fokus. Spekulationen über eine mögliche Intervention der japanischen Notenbank gaben der Währung Auftrieb. Der Dollar(JPY=) verbilligte sich im Gegenzug um ein Prozent auf 154,20 Yen. Der Euro(EUR=) legte um 0,3 Prozent auf 1,1862 Dollar zu. Anleger blickten zudem auf die im Wochenverlauf anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed.
Ölpreise Die Ölpreise zeigten sich kaum verändert. Händler wogen Sorgen über die Versorgungssicherheit wegen der Spannungen zwischen den USA und dem Iran gegen Anzeichen für ein Überangebot im laufenden Jahr ab. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent stagnierte bei 65,86 Dollar. Die US-Sorte WTI notierte kaum verändert bei 61,05 Dollar.
Wall Street Die US-Börsen hatten am Freitag uneinheitlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte verlor 0,6 Prozent auf 49.098,71 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 schloss kaum verändert bei 6.915,61 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) legte hingegen 0,3 Prozent auf 23.501,24 Stellen zu.
(Bericht von Kevin Buckland, Kavya Balaraman, Anjana Ani, Florence Tan und Sudarshan Varadhan, geschrieben von Alexandra Falk. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)