23.01.26
15:12
Reuters
Frankfurt, 23. Jan (Reuters) - Die Erwartung des nächsten Fed-Entscheids und eine pessimistische Prognose von Intel belasten zum Wochenschluss die Wall Street. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte notierte nach der Eröffnung am Freitag ein halbes Prozent tiefer bei 49.132 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 und der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) traten mit 6910 und 23.450 Zählern mehr oder weniger auf der Stelle.
"Die Berichtssaison ist bislang insgesamt gut verlaufen, aber es gab ein oder zwei Unternehmen, deren Ausblick nicht rosig ausfiel, und die Aktien gerieten entsprechend unter Druck", sagte Peter Cardillo, Chefökonom beim Finanzdienstleister Spartan. "Die Prognosen sind derzeit wichtiger denn je." Zudem blieben die Anleger wegen der in der kommenden Woche anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed vorsichtig.
Nach unten zog die US-Börsenbarometer unter anderem Intel(INTC.O). Wegen Lieferengpässen bei Rohstoffen kann der Chipkonzern die wachsende Nachfrage nach Server-Prozessoren nicht bedienen. Daher blieb sein Ausblick hinter den Markterwartungen zurück. Die Aktien des kriselnden Konzerns fielen nach der Veröffentlichung um fast 14 Prozent.
Gefragt waren hingegen die Titel des Rivalen Nvidia, die um rund zwei Prozent zulegten. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg haben chinesische Behörden den Unternehmen Alibaba(9988.HK), Tencent(0700.HK) und ByteDance mitgeteilt, dass sie Bestellungen für Nvidias KI-Chips vom Typ H200 vorbereiten können. Reuters hatte im Dezember berichtet, dass Nvidia die Lieferung des zweitstärksten KI-Chips vor dem chinesischen Neujahrsfest Mitte Februar anstrebt.
(Bericht von Sanne Schimanski, redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
23.01.26
15:12
Reuters
Frankfurt, 23. Jan (Reuters) - Die Erwartung des nächsten Fed-Entscheids und eine pessimistische Prognose von Intel belasten zum Wochenschluss die Wall Street. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte notierte nach der Eröffnung am Freitag ein halbes Prozent tiefer bei 49.132 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 und der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) traten mit 6910 und 23.450 Zählern mehr oder weniger auf der Stelle.
"Die Berichtssaison ist bislang insgesamt gut verlaufen, aber es gab ein oder zwei Unternehmen, deren Ausblick nicht rosig ausfiel, und die Aktien gerieten entsprechend unter Druck", sagte Peter Cardillo, Chefökonom beim Finanzdienstleister Spartan. "Die Prognosen sind derzeit wichtiger denn je." Zudem blieben die Anleger wegen der in der kommenden Woche anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed vorsichtig.
Nach unten zog die US-Börsenbarometer unter anderem Intel(INTC.O). Wegen Lieferengpässen bei Rohstoffen kann der Chipkonzern die wachsende Nachfrage nach Server-Prozessoren nicht bedienen. Daher blieb sein Ausblick hinter den Markterwartungen zurück. Die Aktien des kriselnden Konzerns fielen nach der Veröffentlichung um fast 14 Prozent.
Gefragt waren hingegen die Titel des Rivalen Nvidia, die um rund zwei Prozent zulegten. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg haben chinesische Behörden den Unternehmen Alibaba(9988.HK), Tencent(0700.HK) und ByteDance mitgeteilt, dass sie Bestellungen für Nvidias KI-Chips vom Typ H200 vorbereiten können. Reuters hatte im Dezember berichtet, dass Nvidia die Lieferung des zweitstärksten KI-Chips vor dem chinesischen Neujahrsfest Mitte Februar anstrebt.
(Bericht von Sanne Schimanski, redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)