23.01.26
08:03
Reuters
Frankfurt, 23. Jan (Reuters) - Nach dem Zinsentscheid der japanischen Zentralbank (BoJ) haben sich die Anleger am japanischen Aktienmarkt zurückgehalten. Der Nikkei-Index lag mit 53.846 Punkten leicht höher, auch der breiter gefasste Topix arbeitete sich nur in Mini-Schritten nach oben. Die Währungshüter beließen den Leitzins bei 0,75 Prozent. Der Schritt war weithin erwartet worden, nachdem die BOJ den Zins erst im Dezember angehoben hatte. Die Notenbank bekräftigte ihr Versprechen, die Geldpolitik weiter zu straffen, sollten sich Wirtschaft und Preise wie erwartet entwickeln.
Die BOJ hatte 2024 eine geldpolitische Wende vollzogen und nach Jahren des Kampfes gegen die Deflation die Zinsen mehrfach angehoben sowie ihre Anleihekäufe zurückgefahren. Die Rendite zweijähriger japanischer Staatsanleihen, die besonders sensibel auf die geldpolitischen Aussichten reagiert, stieg um drei Basispunkte auf 1,245 Prozent. Der Yen ging auf eine Berg- und Talfahrt: Der Dollar stieg zunächst um bis zu 0,5 Prozent auf 159,13 Yen, rutschte dann aber um 0,2 Prozent auf 158,11 Yen ab.
Für Zurückhaltung am japanischen Aktienmarkt sorgte auch die anhaltende politische Unsicherheit, nachdem Ministerpräsidentin Sanae Takaichi Neuwahlen für Februar angekündigt hat. Ihre Pläne für eine expansive Fiskalpolitik ließen die Renditen für Staatsanleihen zuletzt stark ansteigen.
Am chinesischen Aktienmarkt fanden die Indizes keine einheitliche Richtung. Der Shanghai-Composite rückte um 0,3 Prozent vor, der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gab 0,5 Prozent nach. In den Fokus rückte ein Bericht der "South China Morning Post", demzufolge die Regierung für 2026 ein Wirtschaftswachstum zwischen 4,5 und fünf Prozent anstrebt. Im vergangenen Jahr hatte die chinesische Wirtschaft mit einem Plus von fünf Prozent das Regierungsziel erreicht.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Freitag | Uhr | Prozent |
| Nikkei | 53.846,87 | +0,3% |
| Topix | 3.629,70 | +0,4% |
| Shanghai | 4.134,32 | +0,3% |
| CSI300 | 4.699,85 | -0,5% |
| Hang Seng | 26.728,21 | +0,4% |
| Kospi | 4.990,07 | +0,8% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar | 1,1742 |
| Pfund/Dollar | 1,3483 |
| Dollar/Yen | 158,88 |
| Dollar/Franken | 0,7904 |
| Dollar/Yuan | 6,9635 |
| Dollar/Won | 1.465,80 |
(Bericht von: Kevin Buckland, Shanghai Newsroom, Daniela Pegna, redigiert von Jörn Poltz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging:
23.01.26
08:03
Reuters
Frankfurt, 23. Jan (Reuters) - Nach dem Zinsentscheid der japanischen Zentralbank (BoJ) haben sich die Anleger am japanischen Aktienmarkt zurückgehalten. Der Nikkei-Index lag mit 53.846 Punkten leicht höher, auch der breiter gefasste Topix arbeitete sich nur in Mini-Schritten nach oben. Die Währungshüter beließen den Leitzins bei 0,75 Prozent. Der Schritt war weithin erwartet worden, nachdem die BOJ den Zins erst im Dezember angehoben hatte. Die Notenbank bekräftigte ihr Versprechen, die Geldpolitik weiter zu straffen, sollten sich Wirtschaft und Preise wie erwartet entwickeln.
Die BOJ hatte 2024 eine geldpolitische Wende vollzogen und nach Jahren des Kampfes gegen die Deflation die Zinsen mehrfach angehoben sowie ihre Anleihekäufe zurückgefahren. Die Rendite zweijähriger japanischer Staatsanleihen, die besonders sensibel auf die geldpolitischen Aussichten reagiert, stieg um drei Basispunkte auf 1,245 Prozent. Der Yen ging auf eine Berg- und Talfahrt: Der Dollar stieg zunächst um bis zu 0,5 Prozent auf 159,13 Yen, rutschte dann aber um 0,2 Prozent auf 158,11 Yen ab.
Für Zurückhaltung am japanischen Aktienmarkt sorgte auch die anhaltende politische Unsicherheit, nachdem Ministerpräsidentin Sanae Takaichi Neuwahlen für Februar angekündigt hat. Ihre Pläne für eine expansive Fiskalpolitik ließen die Renditen für Staatsanleihen zuletzt stark ansteigen.
Am chinesischen Aktienmarkt fanden die Indizes keine einheitliche Richtung. Der Shanghai-Composite rückte um 0,3 Prozent vor, der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gab 0,5 Prozent nach. In den Fokus rückte ein Bericht der "South China Morning Post", demzufolge die Regierung für 2026 ein Wirtschaftswachstum zwischen 4,5 und fünf Prozent anstrebt. Im vergangenen Jahr hatte die chinesische Wirtschaft mit einem Plus von fünf Prozent das Regierungsziel erreicht.
(Bericht von: Kevin Buckland, Shanghai Newsroom, Daniela Pegna, redigiert von Jörn Poltz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging: