23.01.26
04:23
Reuters
Singapur/Tokio, 23. Jan (Reuters) - Die asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag mehrheitlich zugelegt, nachdem die japanische Notenbank wie erwartet ihre Zinsen unverändert gelassen hat. In Tokio stieg der Nikkei-Index um 0,5 Prozent auf 53.944,25 Punkte und der breiter gefasste Topix legte um 0,6 Prozent auf 3.636,30 Zähler zu. Die Börse in Shanghai gewann 0,3 Prozent auf 4.133,58 Stellen. Gegen den Trend fiel jedoch der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen um 0,3 Prozent auf 4.707,04 Punkte. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,4 Prozent.
Im Fokus der Anleger stand die Bank of Japan (BOJ), die ihren Leitzins wie erwartet bei 0,75 Prozent beließ. Zuvor veröffentlichte Inflationsdaten zeigten für Dezember einen Anstieg der Kernrate um 2,4 Prozent und damit den 21. Monat in Folge über dem Zwei-Prozent-Ziel der Notenbank. Die Entscheidung wird jedoch von politischer Unsicherheit überschattet, nachdem Ministerpräsidentin Sanae Takaichi Neuwahlen für Februar angekündigt hat. Ihre Pläne für eine expansive Fiskalpolitik ließen die Renditen für Staatsanleihen zuletzt stark ansteigen. "Die politische Unsicherheit bleibt jedoch hoch. Weitere Drehungen und Wendungen sind wahrscheinlich", schrieben Analysten der Societe Generale.
In China richteten sich die Blicke auf einen Bericht der "South China Morning Post", demzufolge die Regierung für 2026 ein Wirtschaftswachstum zwischen 4,5 und fünf Prozent anstrebt. Im vergangenen Jahr hatte die chinesische Wirtschaft mit einem Plus von fünf Prozent das Regierungsziel erreicht. Zu den Gewinnern in der Region zählte die Börse in Südkorea. Der Kospi-Index stieg um 1,1 Prozent und überschritt erstmals die Marke von 5.000 Punkten. Die BOJ bekräftigte unterdessen ihre Zuversicht. "Der Mechanismus, bei dem Löhne und Preise im Tandem moderat steigen, wird aufrechterhalten", hieß es im Quartalsbericht der Notenbank.
Devisen
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 158,58 Yen und gab 0,1 Prozent auf 6,9632 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,7903 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1744 Dollar und zog leicht auf 0,9281 Franken an. Der Dollar-Index, der den Wert des Greenbacks zu einem Korb von sechs wichtigen Währungen misst, bewegte sich in der Nähe seiner Jahrestiefststände.
Ölpreise
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,8 Prozent auf 64,60 Dollar je Barrel. Das US-Öl WTI notierte 0,9 Prozent fester bei 59,89 Dollar. Die Preise stabilisierten sich, nachdem der nachgebende Ton von US-Präsident Donald Trump in Bezug auf Grönland und den Iran die Sorgen vor geopolitischen Risiken für das Angebot gemildert hatte.
Wall Street
Die US-Börsen hatten am Donnerstag ihre Erholung fortgesetzt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,6 Prozent fester bei 49.384,01 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,5 Prozent auf 6.913,35 Zähler und der technologielastige Nasdaq zog um 0,9 Prozent auf 23.436,02 Stellen an. Grund für die gute Stimmung war, dass US-Präsident Trump frühere Drohungen mit Zöllen auf europäische Waren zurückgenommen hatte.
(Bericht von Gregor Stuart Hunter und Leika Kihara geschrieben von Alexandra Falk. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
23.01.26
04:23
Reuters
Singapur/Tokio, 23. Jan (Reuters) - Die asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag mehrheitlich zugelegt, nachdem die japanische Notenbank wie erwartet ihre Zinsen unverändert gelassen hat. In Tokio stieg der Nikkei-Index um 0,5 Prozent auf 53.944,25 Punkte und der breiter gefasste Topix legte um 0,6 Prozent auf 3.636,30 Zähler zu. Die Börse in Shanghai gewann 0,3 Prozent auf 4.133,58 Stellen. Gegen den Trend fiel jedoch der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen um 0,3 Prozent auf 4.707,04 Punkte. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,4 Prozent.
Im Fokus der Anleger stand die Bank of Japan (BOJ), die ihren Leitzins wie erwartet bei 0,75 Prozent beließ. Zuvor veröffentlichte Inflationsdaten zeigten für Dezember einen Anstieg der Kernrate um 2,4 Prozent und damit den 21. Monat in Folge über dem Zwei-Prozent-Ziel der Notenbank. Die Entscheidung wird jedoch von politischer Unsicherheit überschattet, nachdem Ministerpräsidentin Sanae Takaichi Neuwahlen für Februar angekündigt hat. Ihre Pläne für eine expansive Fiskalpolitik ließen die Renditen für Staatsanleihen zuletzt stark ansteigen. "Die politische Unsicherheit bleibt jedoch hoch. Weitere Drehungen und Wendungen sind wahrscheinlich", schrieben Analysten der Societe Generale.
In China richteten sich die Blicke auf einen Bericht der "South China Morning Post", demzufolge die Regierung für 2026 ein Wirtschaftswachstum zwischen 4,5 und fünf Prozent anstrebt. Im vergangenen Jahr hatte die chinesische Wirtschaft mit einem Plus von fünf Prozent das Regierungsziel erreicht. Zu den Gewinnern in der Region zählte die Börse in Südkorea. Der Kospi-Index stieg um 1,1 Prozent und überschritt erstmals die Marke von 5.000 Punkten. Die BOJ bekräftigte unterdessen ihre Zuversicht. "Der Mechanismus, bei dem Löhne und Preise im Tandem moderat steigen, wird aufrechterhalten", hieß es im Quartalsbericht der Notenbank.
Devisen
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 158,58 Yen und gab 0,1 Prozent auf 6,9632 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,7903 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1744 Dollar und zog leicht auf 0,9281 Franken an. Der Dollar-Index, der den Wert des Greenbacks zu einem Korb von sechs wichtigen Währungen misst, bewegte sich in der Nähe seiner Jahrestiefststände.
Ölpreise
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,8 Prozent auf 64,60 Dollar je Barrel. Das US-Öl WTI notierte 0,9 Prozent fester bei 59,89 Dollar. Die Preise stabilisierten sich, nachdem der nachgebende Ton von US-Präsident Donald Trump in Bezug auf Grönland und den Iran die Sorgen vor geopolitischen Risiken für das Angebot gemildert hatte.
Wall Street
Die US-Börsen hatten am Donnerstag ihre Erholung fortgesetzt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,6 Prozent fester bei 49.384,01 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,5 Prozent auf 6.913,35 Zähler und der technologielastige Nasdaq zog um 0,9 Prozent auf 23.436,02 Stellen an. Grund für die gute Stimmung war, dass US-Präsident Trump frühere Drohungen mit Zöllen auf europäische Waren zurückgenommen hatte.
(Bericht von Gregor Stuart Hunter und Leika Kihara geschrieben von Alexandra Falk. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)