16.01.26
04:00
Reuters
Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans(.MIAPJ0000PUS) legte um 0,5 Prozent zu und bewegte sich in der Nähe seines Rekordhochs. Die Börse in Tokio tendierte hingegen schwächer. Der Nikkei-Index(.N225) gab 0,5 Prozent auf 53.927,29 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) notierte 0,2 Prozent niedriger bei 3.659,81 Zählern. Die Börse in Schanghai(.SSEC) verlor 0,2 Prozent auf 4.103,45 Stellen, während der Index der wichtigsten Unternehmen in Schanghai und Shenzhen(.CSI300) um 0,1 Prozent auf 4.744,25 Punkte fiel.
In Japan nahmen Anleger nach einer kräftigen Rally Gewinne mit. Der Markt habe nach den starken Zuwächsen in dieser Woche eine Pause gebraucht, sagte Kazunori Tatebe, Chefstratege bei Daiwa Asset Management. Die Gesamteinschätzung habe sich jedoch nicht geändert. Die Rally war von der Hoffnung auf ein Konjunkturpaket von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi angetrieben worden, die eine vorgezogene Neuwahl anstreben könnte. Zu den Verlierern zählten die Aktien des Uniqlo-Mutterkonzerns Fast Retailing(9983.T) mit einem Minus von 1,62 Prozent. Dagegen legten die Papiere des Chip-Ausrüsters Advantest(6857.T) um 0,67 Prozent zu.
Im Fokus stand zudem der schwache Yen. Die Währungshüter in Tokio schlossen zur Stützung des Yen keine Maßnahmen aus, auch eine koordinierte Intervention mit Washington sei denkbar, sagte Finanzministerin Satsuki Katayama. Ein schwächerer Yen verteuert die Importe und könnte die Inflation anheizen. Dies wiederum nährt die Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung durch die japanische Notenbank Bank of Japan. Die Rendite der fünfjährigen japanischen Staatsanleihe erreichte daraufhin mit 1,645 Prozent ein Rekordhoch.
Devisen Der Dollar hielt sich in der Nähe eines Sechs-Wochen-Hochs, nachdem robuste US-Wirtschaftsdaten die Erwartungen an eine baldige Zinssenkung durch die US-Notenbank Fed dämpften. Im asiatischen Handel verlor der Dollar 0,3 Prozent auf 158,14 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,9661 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8024 Franken(CHF=) vor. Der Euro(EUR=) blieb fast unverändert bei 1,1610 Dollar und zog leicht auf 0,9317 Franken(EURCHF=) an.
Ölpreise Die Ölpreise gaben nach, nachdem sich die Sorgen über mögliche Lieferunterbrechungen aus dem Nahen Osten abschwächten. US-Präsident Donald Trump hatte sich in der Iran-Krise zuletzt abwartend geäußert. Die Rohölsorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 63,59 Dollar je Barrel. Das US-Öl WTI notierte 0,2 Prozent schwächer bei 59,06 Dollar.
Wall Street Die US-Börsen hatten am Donnerstag fester geschlossen. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte verabschiedete sich mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 49.442,44 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 0,3 Prozent auf 6.944,47 Zähler. Der technologielastige Nasdaq(.IXIC) zog um 0,2 Prozent auf 23.530,02 Stellen an. Gewinne bei Technologie- und Finanzwerten sowie der Optimismus im KI-Sektor nach starken Zahlen des Chipherstellers TSMC(2330.TW) stützten die Kurse.
(Bericht von Rae Wee, Junko Fujita und Makiko Yamazaki geschrieben von Alexandra Falk. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
16.01.26
04:00
Reuters
Singapur/Tokio, 16. Jan (Reuters) - Die Hoffnung auf einen anhaltenden Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) hat am Freitag für eine uneinheitliche Entwicklung an den asiatischen Börsen gesorgt. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans(.MIAPJ0000PUS) legte um 0,5 Prozent zu und bewegte sich in der Nähe seines Rekordhochs. Die Börse in Tokio tendierte hingegen schwächer. Der Nikkei-Index(.N225) gab 0,3 Prozent auf 53.927,29 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) notierte 0,2 Prozent niedriger bei 3.659,81 Zählern. Die Börse in Schanghai(.SSEC) verlor 0,2 Prozent auf 4.103,45 Stellen, während der Index der wichtigsten Unternehmen in Schanghai und Shenzhen(.CSI300) um 0,1 Prozent auf 4.744,25 Punkte fiel.
In Japan nahmen Anleger nach einer kräftigen Rally Gewinne mit. Der Markt habe nach den starken Zuwächsen in dieser Woche eine Pause gebraucht, sagte Kazunori Tatebe, Chefstratege bei Daiwa Asset Management. Die Gesamteinschätzung habe sich jedoch nicht geändert. Die Rally war von der Hoffnung auf ein Konjunkturpaket von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi angetrieben worden, die eine vorgezogene Neuwahl anstreben könnte. Zu den Verlierern zählten die Aktien des Uniqlo-Mutterkonzerns Fast Retailing(9983.T) mit einem Minus von 1,62 Prozent. Dagegen legten die Papiere des Chip-Ausrüsters Advantest(6857.T) um 0,67 Prozent zu.
Im Fokus stand zudem der schwache Yen. Die Währungshüter in Tokio schlossen zur Stützung des Yen keine Maßnahmen aus, auch eine koordinierte Intervention mit Washington sei denkbar, sagte Finanzministerin Satsuki Katayama. Ein schwächerer Yen verteuert die Importe und könnte die Inflation anheizen. Dies wiederum nährt die Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung durch die japanische Notenbank Bank of Japan. Die Rendite der fünfjährigen japanischen Staatsanleihe erreichte daraufhin mit 1,645 Prozent ein Rekordhoch. Devisen Der Dollar hielt sich in der Nähe eines Sechs-Wochen-Hochs, nachdem robuste US-Wirtschaftsdaten die Erwartungen an eine baldige Zinssenkung durch die US-Notenbank Fed dämpften. Im asiatischen Handel verlor der Dollar 0,3 Prozent auf 158,14 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,9661 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8024 Franken(CHF=) vor. Der Euro(EUR=) blieb fast unverändert bei 1,1610 Dollar und zog leicht auf 0,9317 Franken(EURCHF=) an. Ölpreise Die Ölpreise gaben nach, nachdem sich die Sorgen über mögliche Lieferunterbrechungen aus dem Nahen Osten abschwächten. US-Präsident Donald Trump hatte sich in der Iran-Krise zuletzt abwartend geäußert. Die Rohölsorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 63,59 Dollar je Barrel. Das US-Öl WTI notierte 0,2 Prozent schwächer bei 59,06 Dollar. Wall Street Die US-Börsen hatten am Donnerstag fester geschlossen. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte verabschiedete sich mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 49.442,44 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 0,3 Prozent auf 6.944,47 Zähler. Der technologielastige Nasdaq(.IXIC) zog um 0,2 Prozent auf 23.530,02 Stellen an. Gewinne bei Technologie- und Finanzwerten sowie der Optimismus im KI-Sektor nach starken Zahlen des Chipherstellers TSMC(2330.TW) stützten die Kurse.
(Bericht von Rae Wee, Junko Fujita und Makiko Yamazaki geschrieben von Alexandra Falk. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)