14.01.26
09:15
Reuters
14. Jan (Reuters) - Anleger greifen nach der jüngsten Offshore-Windkraftauktion in Großbritannien bei RWE(RWEG.DE) zu. Die Titel des Energiekonzerns ziehen in der Spitze um 3,5 Prozent an und gehören damit zu den größten Gewinnern im Dax. RWE werde als großer Profiteur der siebten Ausschreibungsrunde gesehen, sagte ein Händler. Zusammen mit dem britischen Versorger SSE(SSE.L) gehört RWE zu den Projektentwicklern, die garantierte Strompreisverträge gewannen. SSE-Aktien klettern in London um bis zu 2,8 Prozent.
Bei der Auktion seien Verträge für Projekte mit einer Kapazität von 8,4 Gigawatt (GW) vergeben worden, teilte die Regierung am Mittwoch in London mit. Dies reiche aus, um rund zwölf Millionen Haushalte mit Strom zu versorgen. Die Offshore-Windkraft ist ein zentraler Baustein in den Plänen der Regierung, den britischen Stromsektor bis 2030 weitgehend zu dekarbonisieren. "Dies ist ein monumentaler Schritt hin zu sauberer Energie bis 2030", sagte Energieminister Ed Miliband.
Bei den Auktionen bieten Entwickler auf staatlich garantierte Abnahmepreise für den von ihnen erzeugten Strom, sogenannte "Contracts for Difference" (CfDs). Liegen die Großhandelspreise unter diesem garantierten Preis, gleicht der Staat die Differenz aus. Liegen sie darüber, zahlen die Erzeuger die Differenz zurück. Im Ergebnis der siebten Auktion am Mittwoch lagen die Preise für die fest installierten Offshore-Windparks bei durchschnittlich 90,91 Pfund je Megawattstunde (MWh) zu Preisen von 2024. Miliband zufolge sind die Verträge damit deutlich günstiger als die entsprechenden Kosten für neue Gaskraftwerke, die bei rund 147 Pfund je MWh liegen würden.
Zu den Projekten gehören der RWE-Windpark Dogger Bank und Norfolk Vanguard sowie Berwick Bank von SSE.
(Bericht von Susanna Twidale, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von . Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
14.01.26
09:15
Reuters
Bei der Auktion seien Verträge für Projekte mit einer Kapazität von 8,4 Gigawatt (GW) vergeben worden, teilte die Regierung am Mittwoch in London mit. Dies reiche aus, um rund zwölf Millionen Haushalte mit Strom zu versorgen. Die Offshore-Windkraft ist ein zentraler Baustein in den Plänen der Regierung, den britischen Stromsektor bis 2030 weitgehend zu dekarbonisieren. "Dies ist ein monumentaler Schritt hin zu sauberer Energie bis 2030", sagte Energieminister Ed Miliband.
Bei den Auktionen bieten Entwickler auf staatlich garantierte Abnahmepreise für den von ihnen erzeugten Strom, sogenannte "Contracts for Difference" (CfDs). Liegen die Großhandelspreise unter diesem garantierten Preis, gleicht der Staat die Differenz aus. Liegen sie darüber, zahlen die Erzeuger die Differenz zurück. Im Ergebnis der siebten Auktion am Mittwoch lagen die Preise für die fest installierten Offshore-Windparks bei durchschnittlich 90,91 Pfund je Megawattstunde (MWh) zu Preisen von 2024. Miliband zufolge sind die Verträge damit deutlich günstiger als die entsprechenden Kosten für neue Gaskraftwerke, die bei rund 147 Pfund je MWh liegen würden.
Zu den Projekten gehören der RWE-Windpark Dogger Bank und Norfolk Vanguard sowie Berwick Bank von SSE.
(Bericht von Susanna Twidale, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von . Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)