13.01.26
10:49
Reuters
13. Jan (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
11.35 Uhr - Zalando(ZALG.DE) profitiert von einem positiven Analystenkommentar. Die Titel des Online-Modehändlers legen um rund fünf Prozent zu, nachdem die Analysten von Barclays ihre Bewertung auf "Overweight" von zuvor "Equal Weight" angehoben haben. Die Analysten sehen ein geringeres Risiko durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) beim Online-Shopping. Zalando sei strukturell besser aufgestellt als von Anlegern befürchtet, um sich gegen die Gefahr zu wappnen, dass Kunden durch KI-gesteuerte Einkaufsagenten Online-Händler umgehen. Es sei jedoch noch zu früh, um das Unternehmen als "KI-Gewinner" oder "KI-Verlierer" zu bezeichnen. Im vergangenen Jahr hatten Zalando-Aktien mehr als 20 Prozent nachgegeben.
10.40 Uhr - Die Aufhebung der von US-Präsident Donald Trump verhängten Blockade eines Windkraftprojekts durch ein US-Gericht treibt Orsted(ORSTED.CO) an. Die Titel des dänischen Windpark-Entwicklers steigen zeitweise mehr als sechs Prozent, nachdem ein US-Gericht grünes Licht für die Wiederaufnahme der Arbeiten an dem fast fertig gestellten Projekt Revolution Wind gestattet hat. Analysten zufolge sinkt damit das Risiko einer Stornierung des Projekts, die einen Verlust von rund 20 Milliarden dänischen Kronen (3,12 Milliarden Dollar) hätte verursachen können. Die Entscheidung schürt zugleich Hoffnung auf einen ähnlichen Ausgang für weitere Projekte. Aktien von Equinor(EQNR.OL) ziehen in Oslo um drei Prozent an. Unter Trump, der Windturbinen als hässlich, kostspielig und ineffizient kritisiert hat, ist es bei Offshore-Windprojekten wiederholt zu Unterbrechungen gekommen.
07.53 Uhr - Die Furcht vor Lieferausfällen im Iran lassen den Ölpreis steigen. Rohöl der Nordseesorte Brent(LCOc1) und US-Leichtöl WTI(CLc1) verteuern sich jeweils um 0,8 Prozent auf 64,38 beziehungsweise 59,99 Dollar je Barrel. "Der Preisanstieg erfolgt inmitten sich verschärfender Proteste im Iran, was die Möglichkeit einer Form von Intervention durch die USA erhöht", konstatierten die Rohstoffstrategen von ING. Der Iran, einer der größten Opec-Produzenten, erlebt die heftigsten Proteste seit Jahren. US-Präsident Donald Trump will sich am Dienstag mit Beratern treffen, um über Optionen zu beraten. Gebremst wird der Preisanstieg durch die Aussicht auf ein höheres ÖL-Angebot aus Venezuela.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
13.01.26
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