07.01.26
10:06
Reuters
07. Jan (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
10.55 Uhr - Eine Ankündigung von US-Präsident Donald Trump zu Ölimporten aus Venezuela setzt europäische Öl- und Gaskonzerne unter Druck. In London geben die Titel von BP(BP.L) und Shell(SHEL.L) in der Spitze rund drei Prozent nach. Der französische Energiekonzern TotalEnergies(TTEF.PA), das italienische Unternehmen Eni(ENI.MI) und der spanische Konzern Repsol(REP.MC) verbilligen sich jeweils mehr als zwei Prozent. US-Präsident Donald Trump hatte ein Abkommen mit Venezuela über den Import von Rohöl im Wert von bis zu zwei Milliarden Dollar geschlossen. Der Schritt drückt die Ölpreise. Die Nordseesorte Brent(LCOc1) verbilligt sich in der Spitze um 1,4 Prozent auf 59,88 Dollar je Barrel. Der Preis für US-Leichtöl WTI(CLc1) rutscht um bis zu 2,4 Prozent auf 55,76 Dollar je Barrel ab.
08.07 Uhr - Bayer(BAYGn.DE)-Aktien klettern im Frankfurter Frühhandel um 1,4 Prozent und sind damit stärkster Dax-Wert. Hintergrund ist einem Händler zufolge die Hochstufung der Titel durch die Analysten von Barclays auf "Overweight" von zuvor "Equal-weight". Bayer hatte zudem die Corona-Impfstoffhersteller Pfizer(PFE.N), Biontech(22UAy.DE) und Moderna(MRNA.O) wegen des Vorwurfs der Verletzung von Patenten bei ihren mRNA-Vakzinen verklagt.
07.40 Uhr - Konkreter werdende Verkaufspläne für die Stahlsparte lassen Anleger zu Thyssenkrupp(TKAG.DE)-Aktien greifen. Die Titel des Stahlkonzerns steigen im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz um 1,1 Prozent. Thyssenkrupp könnte seine Stahlsparte in mehreren Schritten an den indischen Konzern Jindal Steel International verkaufen, sagten vier mit den Gesprächen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Jindal Steel führt seit Oktober eine Due-Diligence-Prüfung von Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) durch, nachdem das Unternehmen ein unverbindliches Angebot für Europas zweitgrößten Stahlhersteller abgegeben hatte. "Der Verkauf von TKSE wird nach Jahren ohne Käufer immer konkreter", kommentierte ein Händler. Ein schrittweiser Deal könne Thyssenkrupp helfen, die Pensionsverbindlichkeiten in Höhe von rund 2,5 Milliarden Euro zu verwalten. "Es bedarf noch einiger Bestätigungen, um die Fantasie am Laufen zu halten."
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
07.01.26
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7. Jan (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
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