02.01.26
04:41
Reuters
Singapur, 02. Jan (Reuters) - Die Börsen in Singapur, Hongkong und Südkorea starten positiv, wenn auch dünn ins neue Jahr. Die Börsen in Japan und China bleiben am Freitag wegen eines Feiertags geschlossen. Doch in Hongkong hat der chinesische KI-Chipentwickler Shanghai Biren Technology(6082.HK) ein fulminantes Börsendebüt hingelegt. Die Aktien des ersten Börsenneulings des Jahres 2026 an dem Finanzplatz legten in der Spitze um 119 Prozent auf 42,88 Hongkong-Dollar zu. Sie waren mit 35,70 Hongkong-Dollar gestartet und damit deutlich über dem Ausgabepreis von 19,60 Hongkong-Dollar. Die Börse in Südkorea beginnt das neue Handelsjahr mit einem Rekordhoch. Der Leitindex Kospi(.KS11) legte um 0,55 Prozent auf 4237,35 Punkte zu. Die Aktien des Chip-Herstellers Samsung Electronics(005930.KS) zogen um drei Prozent an, die des Branchenkollegen SK Hynix(000660.KS) gewannen 0,77 Prozent. Die Papiere des Batterieherstellers LG Energy Solution(373220.KS) gaben dagegen um 1,63 Prozent nach.
Die Anleger bereiten sich weltweit auf ein Jahr vor, das die 2025 von KI-Aktien getragene Rally nach Meinung von Analysten auf die Probe stellen dürfte. Zudem stehen ein Führungswechsel bei der US-Notenbank Fed und mögliche weitere Marktturbulenzen unter der Präsidentschaft von Donald Trump bevor. "Die Rally am US-Aktienmarkt 2025 wurde von der KI-Euphorie, robusten Unternehmensgewinnen, Aktienrückkäufen und starken Zuflüssen von Privatanlegern angetrieben", sagte Saira Malik, Chief Investment Officer bei Nuveen. "Phasen der Volatilität, wie sie durch makroökonomische, geopolitische und politische Unsicherheiten sowie durch Stimmungsschwankungen rund um KI ausgelöst werden, dürften ein Merkmal der Aktienmärkte bleiben."
Ein Großteil der Aufmerksamkeit der Anleger wird in diesem Jahr wieder der Stärke der US-Wirtschaft und dem Kurs der US-Notenbank Fed gelten. Laut Debbie Cunningham, Chief Investment Officer für globale Liquiditätsmärkte bei Federated Hermes, erwarten die Anleger, dass die Regierung Donald Trumps in den USA ihr wohlgesonnene Kandidaten für die Führung der neuen US-Notenbank nominiert. "Die Namen, die für die Nachfolge von Fed-Chef Jerome Powell im Gespräch sind, scheinen dem Wunsch der Regierung zu entsprechen, die Fed zu beeinflussen. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass sich der Bestätigungsprozess im Senat auf Expertise der Kandidaten in der Geldpolitik konzentrieren und dass dies die Integrität der Institution wahren wird."
Edelmetalle setzen in Asien ihren Höhenflug aus dem Vorjahr fort. Der Goldpreis (XAU=) stieg um 0,9 Prozent auf 4351,70 Dollar je Feinunze, während sich Silber (XAG=) um zwei Prozent auf 72,63 Dollar je Unze verteuerte. Der Anstieg des Goldpreises im Jahr 2025 war der stärkste seit 46 Jahren, während Silber und Platin Rekordzuwächse verzeichneten.
DEVISEN
Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar geringfügig auf 156,70 Yen(JPY=) und legt leicht auf 6,9931 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung notiert er 0,2 Prozent niedriger bei 0,7910 Franken(CHF=). Parallel dazu steigt der Euro(EUR=) um 0,1 Prozent auf 1,1762 Dollar und zieht leicht auf 0,9306 Franken(EURCHF=) an.
ÖLPREISE
Die Ölpreise sind am ersten Handelstag des Jahres 2026 leicht gestiegen, nachdem sie im vergangenen Jahr den größten Jahresverlust seit 2020 verzeichnet hatten. Händler begründen den Anstieg mit ukrainischen Drohnenangriffen auf russische Ölanlagen und einer US-Blockade, die die Exporte Venezuelas unter Druck setzt.
Die Rohöl-Sorte Brent(LCOc1) aus der Nordsee verteuert sich um 0,5 Prozent auf 61,15 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI(CLc1) notiert 0,5 Prozent fester bei 57,71 Dollar.
WALL STREET
Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich zum Jahresende am Mittwoch mit einem Minus von 0,6 Prozent bei 48.063,29 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,7 Prozent auf 6.845,50 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 0,8 Prozent auf 23.241,99 Stellen nach.
(Bericht von Rae Wae, geschrieben von Esther Blank. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
02.01.26
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Reuters
Singapur, 02. Jan (Reuters) - Die Börsen in Singapur, Hongkong und Südkorea starten positiv, wenn auch dünn ins neue Jahr. Die Börsen in Japan und China bleiben am Freitag wegen eines Feiertags geschlossen. Doch in Hongkong hat der chinesische KI-Chipentwickler Shanghai Biren Technology(6082.HK) ein fulminantes Börsendebüt hingelegt. Die Aktien des ersten Börsenneulings des Jahres 2026 an dem Finanzplatz legten in der Spitze um 119 Prozent auf 42,88 Hongkong-Dollar zu. Die Aktien waren mit 35,70 Hongkong-Dollar gestartet und damit deutlich über dem Ausgabepreis von 19,60 Hongkong-Dollar. Die Börse in Südkorea beginnt das neue Handelsjahr mit einem Rekordhoch. Der Leitindex Kospi(.KS11) legte um 0,55 Prozent auf 4237,35 Punkte zu. Die Aktien des Chip-Herstellers Samsung Electronics(005930.KS) zogen um drei Prozent an, die des Branchenkollegen SK Hynix(000660.KS) gewannen 0,77 Prozent. Die Papiere des Batterieherstellers LG Energy Solution(373220.KS) gaben dagegen um 1,63 Prozent nach.
Die Anleger bereiten sich weltweit auf ein Jahr vor, das die 2025 von KI-Aktien getragene Rally nach Meinung von Analysten auf die Probe stellen dürfte. Zudem stehen ein Führungswechsel bei der US-Notenbank Fed und mögliche weitere Marktturbulenzen unter der Präsidentschaft von Donald Trump bevor. "Die Rally am US-Aktienmarkt 2025 wurde von der KI-Euphorie, robusten Unternehmensgewinnen, Aktienrückkäufen und starken Zuflüssen von Privatanlegern angetrieben", sagte Saira Malik, Chief Investment Officer bei Nuveen. "Phasen der Volatilität, wie sie durch makroökonomische, geopolitische und politische Unsicherheiten sowie durch Stimmungsschwankungen rund um KI ausgelöst werden, dürften ein Merkmal der Aktienmärkte bleiben."
Ein Großteil der Aufmerksamkeit der Anleger wird in diesem Jahr wieder der Stärke der US-Wirtschaft und dem Kurs der US-Notenbank Fed gelten. Laut Debbie Cunningham, Chief Investment Officer für globale Liquiditätsmärkte bei Federated Hermes, erwarten die Anleger, dass die Regierung Donald Trumps in den USA ihr wohlgesonnene Kandidaten für die Führung der neuen US-Notenbank nominiert. "Die Namen, die für die Nachfolge von Fed-Chef Jerome Powell im Gespräch sind, scheinen dem Wunsch der Regierung zu entsprechen, die Fed zu beeinflussen. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass sich der Bestätigungsprozess im Senat auf Expertise der Kandidaten in der Geldpolitik konzentrieren und dass dies die Integrität der Institution wahren wird."
Edelmetalle setzen in Asien ihren Höhenflug aus dem Vorjahr fort. Der Goldpreis (XAU=) stieg um 0,9 Prozent auf 4351,70 Dollar je Feinunze, während sich Silber (XAG=) um zwei Prozent auf 72,63 Dollar je Unze verteuerte. Der Anstieg des Goldpreises im Jahr 2025 war der stärkste seit 46 Jahren, während Silber und Platin Rekordzuwächse verzeichneten.
DEVISEN
Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar geringfügig auf 156,70 Yen(JPY=) und legt leicht auf 6,9931 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung notiert er 0,2 Prozent niedriger bei 0,7910 Franken(CHF=). Parallel dazu steigt der Euro(EUR=) um 0,1 Prozent auf 1,1762 Dollar und zieht leicht auf 0,9306 Franken(EURCHF=) an.
ÖLPREISE
Die Ölpreise sind am ersten Handelstag des Jahres 2026 leicht gestiegen, nachdem sie im vergangenen Jahr den größten Jahresverlust seit 2020 verzeichnet hatten. Händler begründen den Anstieg mit ukrainischen Drohnenangriffen auf russische Ölanlagen und einer US-Blockade, die die Exporte Venezuelas unter Druck setzt.
Die Rohöl-Sorte Brent(LCOc1) aus der Nordsee verteuert sich um 0,5 Prozent auf 61,15 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI(CLc1) notiert 0,5 Prozent fester bei 57,71 Dollar.
WALL STREET
Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich zum Jahresende am Mittwoch mit einem Minus von 0,6 Prozent bei 48.063,29 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,7 Prozent auf 6.845,50 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 0,8 Prozent auf 23.241,99 Stellen nach.
(Bericht von Rae Wae, geschrieben von Esther Blank. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)