31.12.25
04:01
Reuters
Singapur, 31. Dez (Reuters) - Die asiatischen Aktienmärkte haben am Mittwoch, dem letzten Handelstag des Jahres, ein starkes Börsenjahr ausklingen lassen, das von der Begeisterung für KI-Aktien geprägt war. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans(.MIAPJ0000PUS) gab zwar um 0,17 Prozent nach, steuert aber auf ein Jahresplus von 27 Prozent zu. Dies wäre der stärkste Anstieg seit 2017, der vor allem auf eine starke Rallye bei Chipherstellern inmitten des Booms bei Aktien mit Bezug zur Künstlichen Intelligenz (KI) zurückzuführen ist. "Ungeachtet einiger kleinerer Schocks war das Jahr für die Anlagerenditen grandios", sagte Kyle Rodda, leitender Finanzanalyst bei Capital.com. "Die Gewinne waren zwar etwas konzentriert, aber die Kombination aus dem KI-Boom und einer entgegenkommenden Geld- und Fiskalpolitik hat die Risikoanlagen nach oben und in die Nähe von Rekordwerten getrieben." Die chinesische Börse in Shanghai(.SSEC) notierte kaum verändert. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) fiel um 0,4 Prozent. In Hongkong gab der Hang-Seng-Index(.HSI) um 0,7 Prozent nach. Der südkoreanische Kospi(.KS11) gilt mit einem Jahresplus von 76 Prozent als der weltweit leistungsstärkste Aktienmarkt. An der Börse in Tokio fand wegen eines Feiertags kein Handel statt.
Der Dollar hielt sich am Mittwoch zwar, steuert aber auf einen Jahresverlust von 9,4 Prozent zu. Dies wäre der größte Rückgang seit 2017. Am Devisenmarkt gewann der Dollar geringfügig auf 156,49 Yen(JPY=) und gab 0,1 Prozent auf 6,9886 Yuan(CNY=) nach. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7921 Franken(CHF=) vor. Der Euro(EUR=) notierte fast unverändert bei 1,1741 Dollar und zog zum Franken auf 0,9301 Franken(EURCHF=) an.
Die Ölpreise stagnierten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete 61,26 Dollar. Das US-Öl WTI notierte kaum verändert bei 57,89 Dollar. Im Gesamtjahr 2025 gaben die Ölpreise um mehr als zehn Prozent nach. Edelmetalle standen gegen Jahresende im Rampenlicht. Der Goldpreis(XAU=) ist auf dem Weg zu einem Anstieg von 66 Prozent im Jahr 2025. Silber(XAG=) legte im Gesamtjahr um mehr als 160 Prozent zu, gab am Mittwoch jedoch im Zuge von Gewinnmitnahmen um ein Prozent nach.
An der Wall Street hatte der Dow-Jones-Index(.DJI) am Dienstag mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 48.367,06 Punkten geschlossen. Der breit gefasste S&P 500 notierte kaum verändert bei 6.896,24 Zählern, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 0,2 Prozent auf 23.419,08 Stellen nach.
(Bericht von Ankur Banerjee. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
31.12.25
04:01
Reuters
Singapur, 31. Dez (Reuters) - Die asiatischen Aktienmärkte haben am Mittwoch, dem letzten Handelstag des Jahres, ein starkes Börsenjahr ausklingen lassen, das von der Begeisterung für KI-Aktien geprägt war. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans(.MIAPJ0000PUS) gab zwar um 0,17 Prozent nach, steuert aber auf ein Jahresplus von 27 Prozent zu. Dies wäre der stärkste Anstieg seit 2017, der vor allem auf eine starke Rallye bei Chipherstellern inmitten des Booms bei Aktien mit Bezug zur Künstlichen Intelligenz (KI) zurückzuführen ist. "Ungeachtet einiger kleinerer Schocks war das Jahr für die Anlagerenditen grandios", sagte Kyle Rodda, leitender Finanzanalyst bei Capital.com. "Die Gewinne waren zwar etwas konzentriert, aber die Kombination aus dem KI-Boom und einer entgegenkommenden Geld- und Fiskalpolitik hat die Risikoanlagen nach oben und in die Nähe von Rekordwerten getrieben." Die chinesische Börse in Shanghai(.SSEC) notierte kaum verändert. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) fiel um 0,4 Prozent. In Hongkong gab der Hang-Seng-Index(.HSI) um 0,7 Prozent nach. Der südkoreanische Kospi(.KS11) gilt mit einem Jahresplus von 76 Prozent als der weltweit leistungsstärkste Aktienmarkt. An der Börse in Tokio fand wegen eines Feiertags kein Handel statt.
Der Dollar hielt sich am Mittwoch zwar, steuert aber auf einen Jahresverlust von 9,4 Prozent zu. Dies wäre der größte Rückgang seit 2017. Am Devisenmarkt gewann der Dollar geringfügig auf 156,49 Yen(JPY=) und gab 0,1 Prozent auf 6,9886 Yuan(CNY=) nach. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7921 Franken(CHF=) vor. Der Euro(EUR=) notierte fast unverändert bei 1,1741 Dollar und zog zum Franken auf 0,9301 Franken(EURCHF=) an.
Die Ölpreise stagnierten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete 61,26 Dollar. Das US-Öl WTI notierte kaum verändert bei 57,89 Dollar. Im Gesamtjahr 2025 gaben die Ölpreise um mehr als zehn Prozent nach. Edelmetalle standen gegen Jahresende im Rampenlicht. Der Goldpreis(XAU=) ist auf dem Weg zu einem Anstieg von 66 Prozent im Jahr 2025. Silber(XAG=) legte im Gesamtjahr um mehr als 160 Prozent zu, gab am Mittwoch jedoch im Zuge von Gewinnmitnahmen um ein Prozent nach.
An der Wall Street hatte der Dow-Jones-Index(.DJI) am Dienstag mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 48.367,06 Punkten geschlossen. Der breit gefasste S&P 500 notierte kaum verändert bei 6.896,24 Zählern, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 0,2 Prozent auf 23.419,08 Stellen nach.
(Bericht von Ankur Banerjee. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)