05.08.25
10:01
Reuters
München, 05. Aug (Reuters) - Ein Fehler im Geschäftsbericht von Patrizia(PATGn.DE) aus dem Jahr 2023 hat die Anleger des Augsburger Immobilien- und Infrastruktur-Investors verschreckt. Die im Kleinwerteindex SDax(.SDAXI) notierte Aktie ging am Dienstag um bis zu fünf Prozent auf 7,09 Euro in die Knie, nachdem die Finanzaufsicht BaFin den Fehler offengelegt hatte. Dabei ging es um den Umgang mit den Kosten für die Weiterbeschäftigung wichtiger Mitarbeiter eines 2022 gekauften Unternehmens. Patrizia hatte mit den vorherigen Eigentümern vereinbart, dass sie nach der Übernahme an Bord bleiben, und die Zahlungen an sie in den Kaufpreis eingerechnet.
"Beides hätte getrennt voneinander erfasst werden müssen", erklärte die BaFin, die seit 2022 auch die Funktion der "Bilanzpolizei" innehat. Dadurch wäre der Personalaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung um 4,6 Millionen Euro höher ausgefallen, die sonstigen betrieblichen Erträge um 7,4 Millionen Euro niedriger. Der Fehler sei im Jahresabschluss 2024 bereits korrigiert worden.
(Bericht von Alexander Hübner, redigiert von Philipp Krach. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
05.08.25
10:01
Reuters
München, 05. Aug (Reuters) - Ein Fehler im Geschäftsbericht von Patrizia(PATGn.DE) aus dem Jahr 2023 hat die Anleger des Augsburger Immobilien- und Infrastruktur-Investors verschreckt. Die im Kleinwerteindex SDax(.SDAXI) notierte Aktie ging am Dienstag um bis zu fünf Prozent auf 7,09 Euro in die Knie, nachdem die Finanzaufsicht BaFin den Fehler offengelegt hatte. Dabei ging es um den Umgang mit den Kosten für die Weiterbeschäftigung wichtiger Mitarbeiter eines 2022 gekauften Unternehmens. Patrizia hatte mit den vorherigen Eigentümern vereinbart, dass sie nach der Übernahme an Bord bleiben, und die Zahlungen an sie in den Kaufpreis eingerechnet.
"Beides hätte getrennt voneinander erfasst werden müssen", erklärte die BaFin, die seit 2022 auch die Funktion der "Bilanzpolizei" innehat. Dadurch wäre der Personalaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung um 4,6 Millionen Euro höher ausgefallen, die sonstigen betrieblichen Erträge um 7,4 Millionen Euro niedriger. Der Fehler sei im Jahresabschluss 2024 bereits korrigiert worden.
(Bericht von Alexander Hübner, redigiert von Philipp Krach. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)