19.07.24
12:37
Reuters
Frankfurt, 19. Jul (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
14.25 Uhr - Aktien von Hawaiian Electric Industries(HE.N) (HE) steigen nach Spekulationen auf einen Vergleich nach den verheerenden Bränden auf der Insel Maui im vergangenen Jahr. Die Papiere klettern im vorbörslichen US-Handel um 37 Prozent auf 17,47 Dollar. Einem Bloomberg-Bericht zufolge haben sich der Energieversorger und andere Beklagte bereiterklärt, einen Vergleichsbetrag von mehr als vier Milliarden Dollar zu zahlen. Hawaiian Electric wurde vorgeworfen, die bei einem Hurrikan umgestürzten Strommasten hätten das Feuer Anfang August verursacht. Die zu den Klägern gehörende Bezirksregierung von Maui argumentierte, der Versorger hätte trotz der Wetterwarnungen den Strom nicht rechtzeitig abgestellt. Die Waldbrände zerstörten Wohngebäude und verursachten Schäden in Höhe von rund fünf Milliarden Dollar. Mehr als 100 Menschen kamen ums Leben. Die Aktien von HE hatten im vergangenen Jahr 66 Prozent verloren.
13.45 Uhr - Anleger reißen sich um Aktien von Serve Robotics(SERV.O), nachdem der Chip-Konzern Nvidia(NVDA.O) Investitionen in die Lieferroboter-Firma offengelegt hat. Die Papiere steigen im vorbörslichen US-Geschäft um 80 Prozent auf 4,74 Dollar. Wie aus Dokumenten an die US-Börsenaufsicht hervorgeht, erwarb der KI-Chipriese Nvidia im Juli 2023 62.500 Aktien für vier Dollar das Stück. Im April investierte der Konzern durch Umwandlung eines Schuldscheins erneut und besitzt mit 3,7 Millionen Aktien rund zehn Prozent der Anteile. Nach Angaben von Serve Robotics ist Nvidia seit 2018 technischer Partner der Firma, die seit März diesen Jahres börsennotiert ist. Uber Technologies(UBER.N) hält einen Anteil von 14 Prozent und ist strategischer Partner des Unternehmens, das mit seinen Robotern in einigen Teilen der USA Bestellungen von Uber Eats ausliefert.
10.48 Uhr - Angesichts der Technik-Ausfälle weltweit sind Cybersecurity-Aktien gefragt. Im vorbörslichen US-Handel stiegen SentinelOne(S.N), Palo Alto Networks(PANW.O), Fortinet(FTNT.O) und Zscaler(ZS.O) zwischen 1,4 und 6,3 Prozent. Viele Fluggesellschaften, Medienunternehmen, Banken und Telekommunikationsfirmen auf der ganzen Welt meldeten am Freitag Systemausfälle und Betriebsstörungen. Der mögliche Ausgangspunkt der Störungen ist offenbar ein Problem bei der US-Cybersicherheitsfirma Crowdstrike(CRWD.O), deren Aktien vorbörslich um mehr als 13 Prozent abrutschen. Bei der Kundendienst-Hotline von Crowdstrike lief eine Aufnahme, in der das Unternehmen mitteilte, dass es zu Abstürzen des Betriebssystems Microsoft(MFST.O) im Zusammenhang mit dem firmeneigenen Antivirenschutz Falcon komme. Microsoft-Aktien liegen vorbörslich 2,1 Prozent tiefer.
10.25 Uhr - Technik-Ausfälle im internationalen Luftverkehr belasten laut Börsianern die Airline-Aktien. Über Probleme berichten unter anderem Lufthansa (LHAG.DE) und ihre Tochter Eurowings sowie Ryanair (RYA.I) oder US-Fluggesellschaften wie American Airlines (AAL.O) und Delta (DAL.N). Lufthansa notieren im MDax (.MDAXI) zeitweise drei Prozent schwächer. Ryanair geben an der Börse in Dublin um bis zu 3,6 Prozent nach. Neben dem Luftverkehr sind von den Ausfällen auch Banken und Medien betroffen. Der mögliche Ausgangspunkt der Störungen ist offenbar ein Problem bei der US-Cybersicherheitsfirma Crowdstrike (CRWD.O). Die Aktien fallen im vorbörslichen US-Handel um 14,4 Prozent.
09.44 Uhr - Konjunktursorgen machen dem Kupferpreis zu schaffen. Das Industriemetall notiert mit 9306 Dollar je Tonne auf dem tiefsten Stand seit drei Monaten, in der Spitze verbilligt es sich um 0,9 Prozent. Auf Wochensicht ist der Kupferpreis um mehr als fünf Prozent eingebrochen. Für Nervosität sorgte, dass bei der etwa alle fünf Jahre stattfindenden Klausurtagung der Spitzen der Kommunistischen Partei in China keine Details zu weiteren Konjunkturmaßnahmen bekannt gegeben wurden. Dies schürte Sorgen über eine schleppende Nachfrage vom weltgrößten Metallverbraucher, da das Wirtschaftswachstum in China zuletzt hinter den Erwartungen zurückblieb. Der europäische Index für die Bergbaubranche(.SXPP) fällt um bis zu 2,2 Prozent.
09.21 Uhr - Nach der Prognosesenkung bei Sartorius(SATG_p.DE) nehmen die Anleger Reißaus. Die Aktien des Pharma- und Laborzulieferers fallen in der Spitze um mehr als 15 Prozent auf 209,10 Euro. Sie sind der mit Abstand schwächste Dax(.GDAXI)-Wert. Das Unternehmen hat nach Umsatz- und Ergebniseinbußen im ersten Halbjahr seine Jahresziele zurückgeschraubt. Die Prognosesenkung sei nicht überraschend gekommen, sie sei aber deutlicher ausgefallen als erwartet, sagt ein Händler.
07.19 Uhr - Der Erholungskurs beim Yen(JPY=) ist vorerst zum Erliegen gekommen. Der Dollar zieht um bis zu 0,3 Prozent auf 157,86 Yen an. Am Donnerstag war er mit 155,36 Yen auf ein Sechs-Wochen-Tief zur japanischen Währung gefallen. Händler vermuten, dass die Behörden den Yen in den vergangenen Tagen mit Interventionen am Devisenmarkt gestützt haben. Anleger spekulieren nun darauf, dass die Bank of Japan (BoJ) nach den jüngsten Inflationsdaten schon bald die Zinsen erhöhen könnte, um die Währung zu stabilisieren. Die japanischen Kernverbraucherpreise sind im Juni um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat angestiegen. Es sei an der Zeit, dass die BoJ entschieden handele, sagt Krishna Bhimavarapu von State Street Global Advisors. Der Yen ist in diesem Jahr gegenüber dem Dollar um mehr als zehn Prozent fallen. Zu Monatsbeginn rutschte er auf ein 38-Jahres-Tief zum Dollar.
07.02 Uhr - Folgende Aktien werden am Freitag mit einem Dividendenabschlag gehandelt:
| Deutsche | Schlusskurs | Dividende |
| Unternehmen | ||
| Angaben in Euro | ||
| Suedzucker | 13,09 | 0,90 |
| AG(SZUG.DE) |
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
19.07.24
12:37
Reuters
14.25 Uhr - Aktien von Hawaiian Electric Industries(HE.N) (HE) steigen nach Spekulationen auf einen Vergleich nach den verheerenden Bränden auf der Insel Maui im vergangenen Jahr. Die Papiere klettern im vorbörslichen US-Handel um 37 Prozent auf 17,47 Dollar. Einem Bloomberg-Bericht zufolge haben sich der Energieversorger und andere Beklagte bereiterklärt, einen Vergleichsbetrag von mehr als vier Milliarden Dollar zu zahlen. Hawaiian Electric wurde vorgeworfen, die bei einem Hurrikan umgestürzten Strommasten hätten das Feuer Anfang August verursacht. Die zu den Klägern gehörende Bezirksregierung von Maui argumentierte, der Versorger hätte trotz der Wetterwarnungen den Strom nicht rechtzeitig abgestellt. Die Waldbrände zerstörten Wohngebäude und verursachten Schäden in Höhe von rund fünf Milliarden Dollar. Mehr als 100 Menschen kamen ums Leben. Die Aktien von HE hatten im vergangenen Jahr 66 Prozent verloren.
13.45 Uhr - Anleger reißen sich um Aktien von Serve Robotics(SERV.O), nachdem der Chip-Konzern Nvidia(NVDA.O) Investitionen in die Lieferroboter-Firma offengelegt hat. Die Papiere steigen im vorbörslichen US-Geschäft um 80 Prozent auf 4,74 Dollar. Wie aus Dokumenten an die US-Börsenaufsicht hervorgeht, erwarb der KI-Chipriese Nvidia im Juli 2023 62.500 Aktien für vier Dollar das Stück. Im April investierte der Konzern durch Umwandlung eines Schuldscheins erneut und besitzt mit 3,7 Millionen Aktien rund zehn Prozent der Anteile. Nach Angaben von Serve Robotics ist Nvidia seit 2018 technischer Partner der Firma, die seit März diesen Jahres börsennotiert ist. Uber Technologies(UBER.N) hält einen Anteil von 14 Prozent und ist strategischer Partner des Unternehmens, das mit seinen Robotern in einigen Teilen der USA Bestellungen von Uber Eats ausliefert.
10.48 Uhr - Angesichts der Technik-Ausfälle weltweit sind Cybersecurity-Aktien gefragt. Im vorbörslichen US-Handel stiegen SentinelOne(S.N), Palo Alto Networks(PANW.O), Fortinet(FTNT.O) und Zscaler(ZS.O) zwischen 1,4 und 6,3 Prozent. Viele Fluggesellschaften, Medienunternehmen, Banken und Telekommunikationsfirmen auf der ganzen Welt meldeten am Freitag Systemausfälle und Betriebsstörungen. Der mögliche Ausgangspunkt der Störungen ist offenbar ein Problem bei der US-Cybersicherheitsfirma Crowdstrike(CRWD.O), deren Aktien vorbörslich um mehr als 13 Prozent abrutschen. Bei der Kundendienst-Hotline von Crowdstrike lief eine Aufnahme, in der das Unternehmen mitteilte, dass es zu Abstürzen des Betriebssystems Microsoft(MFST.O) im Zusammenhang mit dem firmeneigenen Antivirenschutz Falcon komme. Microsoft-Aktien liegen vorbörslich 2,1 Prozent tiefer.
10.25 Uhr - Technik-Ausfälle im internationalen Luftverkehr belasten laut Börsianern die Airline-Aktien. Über Probleme berichten unter anderem Lufthansa (LHAG.DE) und ihre Tochter Eurowings sowie Ryanair (RYA.I) oder US-Fluggesellschaften wie American Airlines (AAL.O) und Delta (DAL.N). Lufthansa notieren im MDax (.MDAXI) zeitweise drei Prozent schwächer. Ryanair geben an der Börse in Dublin um bis zu 3,6 Prozent nach. Neben dem Luftverkehr sind von den Ausfällen auch Banken und Medien betroffen. Der mögliche Ausgangspunkt der Störungen ist offenbar ein Problem bei der US-Cybersicherheitsfirma Crowdstrike (CRWD.O). Die Aktien fallen im vorbörslichen US-Handel um 14,4 Prozent.
09.44 Uhr - Konjunktursorgen machen dem Kupferpreis zu schaffen. Das Industriemetall notiert mit 9306 Dollar je Tonne auf dem tiefsten Stand seit drei Monaten, in der Spitze verbilligt es sich um 0,9 Prozent. Auf Wochensicht ist der Kupferpreis um mehr als fünf Prozent eingebrochen. Für Nervosität sorgte, dass bei der etwa alle fünf Jahre stattfindenden Klausurtagung der Spitzen der Kommunistischen Partei in China keine Details zu weiteren Konjunkturmaßnahmen bekannt gegeben wurden. Dies schürte Sorgen über eine schleppende Nachfrage vom weltgrößten Metallverbraucher, da das Wirtschaftswachstum in China zuletzt hinter den Erwartungen zurückblieb. Der europäische Index für die Bergbaubranche(.SXPP) fällt um bis zu 2,2 Prozent.
09.21 Uhr - Nach der Prognosesenkung bei Sartorius(SATG_p.DE) nehmen die Anleger Reißaus. Die Aktien des Pharma- und Laborzulieferers fallen in der Spitze um mehr als 15 Prozent auf 209,10 Euro. Sie sind der mit Abstand schwächste Dax(.GDAXI)-Wert. Das Unternehmen hat nach Umsatz- und Ergebniseinbußen im ersten Halbjahr seine Jahresziele zurückgeschraubt. Die Prognosesenkung sei nicht überraschend gekommen, sie sei aber deutlicher ausgefallen als erwartet, sagt ein Händler.
07.19 Uhr - Der Erholungskurs beim Yen(JPY=) ist vorerst zum Erliegen gekommen. Der Dollar zieht um bis zu 0,3 Prozent auf 157,86 Yen an. Am Donnerstag war er mit 155,36 Yen auf ein Sechs-Wochen-Tief zur japanischen Währung gefallen. Händler vermuten, dass die Behörden den Yen in den vergangenen Tagen mit Interventionen am Devisenmarkt gestützt haben. Anleger spekulieren nun darauf, dass die Bank of Japan (BoJ) nach den jüngsten Inflationsdaten schon bald die Zinsen erhöhen könnte, um die Währung zu stabilisieren. Die japanischen Kernverbraucherpreise sind im Juni um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat angestiegen. Es sei an der Zeit, dass die BoJ entschieden handele, sagt Krishna Bhimavarapu von State Street Global Advisors. Der Yen ist in diesem Jahr gegenüber dem Dollar um mehr als zehn Prozent fallen. Zu Monatsbeginn rutschte er auf ein 38-Jahres-Tief zum Dollar.
07.02 Uhr - Folgende Aktien werden am Freitag mit einem Dividendenabschlag gehandelt:
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