14.02.24
14:37
Reuters
14. Feb (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
15.25 Uhr - Fusionsfantasien treiben europäische Telekom-Aktien, nachdem die Europäische Union (EU) über eine Lockerung der Regeln für Zusammenschlüsse in der Branche nachdenkt. In London gewinnen die Aktien von Vodafone(VOD.L) nach Bekanntwerden des Entwurfes bis zu sieben Prozent. Titel von BT(BT.L) steigen um 3,3 Prozent, Telecom Italia(TLIT.MI) legen 4,3 Prozent zu. Swisscom(SCMN.S), Orange (ORAN.PA) und Telefonica(TEF.MC) notieren jeweils weniger als ein Prozent im Plus. Deutsche Telekom(DTEGn.DE) fallen um 0,7 Prozent.
13.50 Uhr - Der Broker Robinhood(HOOD.O) hat die Anleger mit schwarzen Zahlen im vierten Quartal positiv überrascht. Die Aktien ziehen im vorbörslichen US-Geschäft um 14 Prozent an. Das auf Privatanleger fokussierte Unternehmen meldete einen Gewinn von drei Cent pro Aktie im Quartal. Analysten hatten einen Verlust von einem Cent erwartet. Dank der anhaltend hohen Zinsen stiegen die Nettozinseinnahmen der Firma an. Auch die transaktionsbasierten Einnahmen übertrafen die Erwartungen der Wall Street, was vor allem auf den Hype um Kryptowährungen zurückzuführen ist.
13.30 Uhr - Rosige Ergebnisaussichten lassen die Aktien der Mitfahrplattform Lyft(LYFT.O) im vorbörslichen US-Geschäft um mehr als 21 Prozent in die Höhe schießen. Titel des Rivalen Uber(UBER.N) steigen ebenfalls um mehr als zwei Prozent. Dank Kostensenkungen winkt Lyft zufolge in 2024 erstmals ein positiver Free Cash Flow. "David Risher hat das Amt des Chefs vor weniger als einem Jahr übernommen, und er hat eindeutig den Gang im Unternehmen gewechselt, die Kosten stark gesenkt und gleichzeitig den Marktanteil gehalten", sagte Susannah Streeter, Analystin bei Hargreaves Lansdown.
11.10 Uhr - Britische Inflationsdaten setzen das Pfund unter Druck. Im Gegenzug steigt der Euro gegenüber der britischen Landeswährung um 0,4 Prozent auf 85,34 Pence. Zudem fällt das Pfund(GBP=) um 0,4 Prozent auf 1,2533 Dollar. Die britische Inflationsrate hielt sich im Januar überraschend stabil bei 4,0 Prozent. Ökonomen hatten im Vorfeld einen Anstieg auf 4,2 Prozent erwartet. Eine stabile Inflation könnte Analysten zufolge möglicherweise den Druck auf die Bank of England (BoE) etwas verringern, die Zinsen länger auf ihrem aktuellen Stand zu belassen.
11.00 Uhr - Ein geringer als erwartet ausgefallener Gewinn sorgt bei den Anlegern von Mapfre(MAP.MC) für lange Gesichter. Die Aktien von Spaniens zweitgrößtem Versicherer fallen um 4,5 Prozent. Der Nettogewinn lag 2023 bei 677 Millionen Euro, ein Anstieg von 20 Prozent zum Vorjahr. Analysten hatten jedoch 730 Millionen Euro erwartet. Katastrophen wie das Erdbeben in der Türkei und Hurrikan Otis in Mexiko wirkten sich ergebnismindernd aus.
10.40 Uhr - Der Verleger erfolgreicher Fantasy-Buchreihen wie Harry Potter, Bloomsbury(BLPU.L), kann bei den Investoren mit einem optimistischen Ausblick punkten. Die Titel steigen um bis zu knapp zehn Prozent auf ein Rekordhoch von 540 Pence. Gewinn und Umsatz im Geschäftsjahr sollten "deutlich über" den Markterwartungen liegen, teilte die Firma mit. Diese lägen für das am 29. Februar 2024 endende Jahr bei einem Umsatz von 291,4 Millionen Pfund und einem Gewinn vor Steuern und Sonderposten von 37,2 Millionen Pfund. Die Zuversicht stützt sich unter anderem auf den Erfolg des neuen Romans aus der Crescent-City-Reihe "House of Flame and Shadow".
10.00 Uhr - Anleger kehren Heineken(HEIN.AS) den Rücken, nachdem der niederländische Bierbrauer im vergangenen Jahr weniger verdient hat. Die Aktien rutschen an der Börse in Amsterdam um bis zu 6,5 Prozent auf 87,10 Euro ab und steuern auf den größten Tagesverlust seit Juli zu. "Heineken lieferte ein durchwachsenes Geschäftsjahr 2023", heißt es bei JPMorgan. Der organische Umsatz und der Gewinn je Aktie hätten die Erwartungen um je drei Prozent verfehlt, während das organische Vorsteuerergebnis um 1,7 Prozent übertroffen worden sei, rechneten die Analysten der US-Bank vor. Die Prognose für das organische Nettogewinnwachstum in diesem Jahr liege unter den Konsensschätzungen.
08.50 Uhr - Starke Zahlen des US-Konkurrenten DaVita(DVA.N) machen den Anlegern von Fresenius Medical Care (FMC)(FMEG.DE) Hoffnung auf ebenfalls gute Geschäfte. Die Aktien des Dialysekonzerns steigen im Frankfurter Frühhandel um zwei Prozent. DaVita hatte am Dienstag eine Gewinnprognose über den Analysten-Erwartungen abgegeben. Das in Colorado ansässige Unternehmen erwartet nun für 2024 einen bereinigten Gewinn pro Aktie zwischen 8,70 und 9,80 US-Dollar. DaVita bietet Patienten mit chronischem Nierenversagen in den USA eine Versorgung über ein Netzwerk von Ambulanzen und Heimdialysediensten an.
07.35 Uhr - BASF(BASFn.DE)-Aktien ziehen im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz um ein Prozent an und sind damit in einem schwachen Marktumfeld der größte Dax-Gewinner. Einem Händler zufolge profitiert der Chemie-Konzern von einer Hochstufung der Aktien auf "Buy" von zuvor "Hold" durch die Analysten der Bank SocGen.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
14.02.24
14:37
Reuters
15.25 Uhr - Fusionsfantasien treiben europäische Telekom-Aktien, nachdem die Europäische Union (EU) über eine Lockerung der Regeln für Zusammenschlüsse in der Branche nachdenkt. In London gewinnen die Aktien von Vodafone(VOD.L) nach Bekanntwerden des Entwurfes bis zu sieben Prozent. Titel von BT(BT.L) steigen um 3,3 Prozent, Telecom Italia(TLIT.MI) legen 4,3 Prozent zu. Swisscom(SCMN.S), Orange (ORAN.PA) und Telefonica(TEF.MC) notieren jeweils weniger als ein Prozent im Plus. Deutsche Telekom(DTEGn.DE) fallen um 0,7 Prozent.
13.50 Uhr - Der Broker Robinhood(HOOD.O) hat die Anleger mit schwarzen Zahlen im vierten Quartal positiv überrascht. Die Aktien ziehen im vorbörslichen US-Geschäft um 14 Prozent an. Das auf Privatanleger fokussierte Unternehmen meldete einen Gewinn von drei Cent pro Aktie im Quartal. Analysten hatten einen Verlust von einem Cent erwartet. Dank der anhaltend hohen Zinsen stiegen die Nettozinseinnahmen der Firma an. Auch die transaktionsbasierten Einnahmen übertrafen die Erwartungen der Wall Street, was vor allem auf den Hype um Kryptowährungen zurückzuführen ist.
13.30 Uhr - Rosige Ergebnisaussichten lassen die Aktien der Mitfahrplattform Lyft(LYFT.O) im vorbörslichen US-Geschäft um mehr als 21 Prozent in die Höhe schießen. Titel des Rivalen Uber(UBER.N) steigen ebenfalls um mehr als zwei Prozent. Dank Kostensenkungen winkt Lyft zufolge in 2024 erstmals ein positiver Free Cash Flow. "David Risher hat das Amt des Chefs vor weniger als einem Jahr übernommen, und er hat eindeutig den Gang im Unternehmen gewechselt, die Kosten stark gesenkt und gleichzeitig den Marktanteil gehalten", sagte Susannah Streeter, Analystin bei Hargreaves Lansdown.
11.10 Uhr - Britische Inflationsdaten setzen das Pfund unter Druck. Im Gegenzug steigt der Euro gegenüber der britischen Landeswährung um 0,4 Prozent auf 85,34 Pence. Zudem fällt das Pfund(GBP=) um 0,4 Prozent auf 1,2533 Dollar. Die britische Inflationsrate hielt sich im Januar überraschend stabil bei 4,0 Prozent. Ökonomen hatten im Vorfeld einen Anstieg auf 4,2 Prozent erwartet. Eine stabile Inflation könnte Analysten zufolge möglicherweise den Druck auf die Bank of England (BoE) etwas verringern, die Zinsen länger auf ihrem aktuellen Stand zu belassen.
11.00 Uhr - Ein geringer als erwartet ausgefallener Gewinn sorgt bei den Anlegern von Mapfre(MAP.MC) für lange Gesichter. Die Aktien von Spaniens zweitgrößtem Versicherer fallen um 4,5 Prozent. Der Nettogewinn lag 2023 bei 677 Millionen Euro, ein Anstieg von 20 Prozent zum Vorjahr. Analysten hatten jedoch 730 Millionen Euro erwartet. Katastrophen wie das Erdbeben in der Türkei und Hurrikan Otis in Mexiko wirkten sich ergebnismindernd aus.
10.40 Uhr - Der Verleger erfolgreicher Fantasy-Buchreihen wie Harry Potter, Bloomsbury(BLPU.L), kann bei den Investoren mit einem optimistischen Ausblick punkten. Die Titel steigen um bis zu knapp zehn Prozent auf ein Rekordhoch von 540 Pence. Gewinn und Umsatz im Geschäftsjahr sollten "deutlich über" den Markterwartungen liegen, teilte die Firma mit. Diese lägen für das am 29. Februar 2024 endende Jahr bei einem Umsatz von 291,4 Millionen Pfund und einem Gewinn vor Steuern und Sonderposten von 37,2 Millionen Pfund. Die Zuversicht stützt sich unter anderem auf den Erfolg des neuen Romans aus der Crescent-City-Reihe "House of Flame and Shadow".
10.00 Uhr - Anleger kehren Heineken(HEIN.AS) den Rücken, nachdem der niederländische Bierbrauer im vergangenen Jahr weniger verdient hat. Die Aktien rutschen an der Börse in Amsterdam um bis zu 6,5 Prozent auf 87,10 Euro ab und steuern auf den größten Tagesverlust seit Juli zu. "Heineken lieferte ein durchwachsenes Geschäftsjahr 2023", heißt es bei JPMorgan. Der organische Umsatz und der Gewinn je Aktie hätten die Erwartungen um je drei Prozent verfehlt, während das organische Vorsteuerergebnis um 1,7 Prozent übertroffen worden sei, rechneten die Analysten der US-Bank vor. Die Prognose für das organische Nettogewinnwachstum in diesem Jahr liege unter den Konsensschätzungen.
08.50 Uhr - Starke Zahlen des US-Konkurrenten DaVita(DVA.N) machen den Anlegern von Fresenius Medical Care (FMC)(FMEG.DE) Hoffnung auf ebenfalls gute Geschäfte. Die Aktien des Dialysekonzerns steigen im Frankfurter Frühhandel um zwei Prozent. DaVita hatte am Dienstag eine Gewinnprognose über den Analysten-Erwartungen abgegeben. Das in Colorado ansässige Unternehmen erwartet nun für 2024 einen bereinigten Gewinn pro Aktie zwischen 8,70 und 9,80 US-Dollar. DaVita bietet Patienten mit chronischem Nierenversagen in den USA eine Versorgung über ein Netzwerk von Ambulanzen und Heimdialysediensten an.
07.35 Uhr - BASF(BASFn.DE)-Aktien ziehen im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz um ein Prozent an und sind damit in einem schwachen Marktumfeld der größte Dax-Gewinner. Einem Händler zufolge profitiert der Chemie-Konzern von einer Hochstufung der Aktien auf "Buy" von zuvor "Hold" durch die Analysten der Bank SocGen.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)