20.11.23
13:18
Reuters
Frankfurt, 20. Nov (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
13.50 Uhr - Die Warnung vor einem hinter den Erwartungen zurückbleibenden Jahresgewinn schickt an der Börse in London Ashtead(AHT.L) auf Talfahrt. Die Aktien des Maschinenvermieters brechen um rund 12 Prozent ein und sind damit größter Verlierer im Londoner Leitindex FTSE(.FTSE). Der Konzern verwies auf weniger Notfalleinsätze aufgrund der ruhigeren Hurrikansaison in den USA sowie weniger Naturkatastrophen wie Waldbrände. Zudem habe sich der Streik der Hollywood-Schauspieler und -Autoren negativ auf die Umsätze mit der Entertainment-Branche ausgewirkt.
12.46 Uhr - Spekulationen auf Produktionskürzungen durch die Opec+ treiben den Ölpreis zu Wochenbeginn in die Höhe. Die Nordsee-Sorte Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) verteuern sich jeweils um 1,5 Prozent auf 81,77 beziehungsweise 77,01 Dollar je Fass. Laut einem Reuters-Bericht vom Freitag wird die Produzentengruppe, in der die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) und andere Förderer wie etwa Russland zusammengeschlossen sind, bei ihrem Treffen am 26. November voraussichtlich über weitere Förderkürzungen nachdenken. Seit Ende September sind die Ölpreise um rund 15 Prozent gefallen.
10:33 Uhr - Die Anhebung des Ausblicks von der Ratingagentur Moody's für die künftige Bewertung italienischer Anleihen verhilft den Bankaktien des Landes zu Kursgewinnen. Die Titel von BMPS(BMPS.MI), BPER(EMII.MI), Banco BPM(BAMI.MI), Intesa Sanpaolo(ISP.MI) und UniCredit(CRDI.MI) legen zwischen 2,7 und 1,4 Prozent zu. Am Rentenmarkt markiert der Abstand zwischen den Renditen zehnjähriger italienischer und deutscher Anleihen ein frisches Zwei-Monats-Tief. Bei der Überprüfung der Kreditwürdigkeit der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone ließ Moody's am Freitag die Einstufung "Baa3" unverändert und hob den Ausblick auf "stabil" von zuvor "negativ" an.
07.17 Uhr - Spekulationen auf erste Zinssenkungen in den USA im nächsten Jahr machen der US-Währung zu schaffen. Der Dollar-Index(.DXY) verliert bis zu 0,4 Prozent auf 103,54 Punkte und markiert damit den tiefsten Stand seit Anfang September. Der Euro(EUR=) notiert mit 1,0935 Dollar dagegen auf dem höchsten Stand seit Ende August. Die US-Notenbank Fed erhöhe ihre Zinsen im Fall global anziehender Inflation schneller und weiter als andere, heißt es in einem Kommentar der Commerzbank. "Doch heißt das im Umkehrschluss halt auch: Wenn Inflationsdruck nachlässt, ist die Fed häufig eine der ersten Zentralbanken, die die Zinsen wieder senkt." Das sei für den Dollar alles andere als positiv.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Redigiert von Hans Busemann Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
20.11.23
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