09.01.23
11:16
Reuters
Mexiko-Stadt/Sao Paulo, 09. Jan (Reuters) - Nach dem Sturm auf das brasilianische Kongress-Gebäude rechnen Analysten mit einer erhöhten Volatilität im Finanzmarkt des größten lateinamerikanischen Landes. Der in London notierte Aktienfonds (ETF) mit brasilianischen Werten(IBZL.L) verlor am Montag um bis zu 2,4 Prozent. Auch die in den USA notierten Aktien vom staatlichen Ölkonzern Petrobas(PETR4.SA) und Bergbaukonzern Vale(VALE.K) fielen im vorbörslichen Handel.
Mehrere Experten gehen dennoch von einer baldigen Erholung aus. "Die Situation in Brasilia scheint unter Kontrolle zu sein", sagte Alejo Czerwonko, Chefanleger für Schwellenländer bei UBS mit Blick auf die Erstürmung des Kongresses, des Obersten Gerichtshofs und des Regierungssitzes in Brasilia. Die meisten Vermögenswerte könnten sich bis zum Ende der Woche dank der starken Gegenreaktion der Institution vor Ort erholen, sagte Bruno Komura, Analyst beim Vermögensverwalter Ouro Preto.
Dennoch sehen einige Experten auch längerfristig Risiken. So hatten Anleger sich nach der Amtsübernahme des linken Staatspräsidenten Luiz Inacio Lula da Silva Anfang Januar aus Furcht vor einer ausufernden Staatsverschuldung aus dem Aktienmarkt zurückgezogen. (Bericht von Carolina Pulice, Tatiana Bautzer und Rodrigo Campos. Geschrieben von Nette Nöstlinger. Redigiert von Hans Busemann Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com)
09.01.23
11:16
Reuters
Mexiko-Stadt/Sao Paulo, 09. Jan (Reuters) - Nach dem Sturm auf das brasilianische Kongress-Gebäude rechnen Analysten mit einer erhöhten Volatilität im Finanzmarkt des größten lateinamerikanischen Landes. Der in London notierte Aktienfonds (ETF) mit brasilianischen Werten(IBZL.L) verlor am Montag um bis zu 2,4 Prozent. Auch die in den USA notierten Aktien vom staatlichen Ölkonzern Petrobas(PETR4.SA) und Bergbaukonzern Vale(VALE.K) fielen im vorbörslichen Handel.
Mehrere Experten gehen dennoch von einer baldigen Erholung aus. "Die Situation in Brasilia scheint unter Kontrolle zu sein", sagte Alejo Czerwonko, Chefanleger für Schwellenländer bei UBS mit Blick auf die Erstürmung des Kongresses, des Obersten Gerichtshofs und des Regierungssitzes in Brasilia. Die meisten Vermögenswerte könnten sich bis zum Ende der Woche dank der starken Gegenreaktion der Institution vor Ort erholen, sagte Bruno Komura, Analyst beim Vermögensverwalter Ouro Preto.
Dennoch sehen einige Experten auch längerfristig Risiken. So hatten Anleger sich nach der Amtsübernahme des linken Staatspräsidenten Luiz Inacio Lula da Silva Anfang Januar aus Furcht vor einer ausufernden Staatsverschuldung aus dem Aktienmarkt zurückgezogen.
(Bericht von Carolina Pulice, Tatiana Bautzer und Rodrigo Campos. Geschrieben von Nette Nöstlinger. Redigiert von Hans Busemann Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com)