Der DAX gibt im frühen Handel um rund 1,1 % nach und rutscht zurück auf etwa 22.400 Punkte. Gestern noch die starke Gegenbewegung: zwischenzeitlich plus 3,6 %, am Ende +1,2 %. Davon ist heute kaum noch etwas übrig. Zum Schluss stehen 22.639 Zähler, ein Minus von 0,1%.
Grund bleibt der Nahe Osten. Widersprüchliche Signale verunsichern. Gespräche zwischen den USA und Iran? Werden dementiert. Gleichzeitig steigen die Ölpreise: Brent legt um bis zu 4,1 % zu, WTI sogar um 4,5 %. Das belastet die Stimmung.
Auch die US-Börsen starten schwächer. Dow Jones minus 0,1%, S&P 500 minus 0,2 %, Nasdaq minus 0,5%. Die Dynamik vom Wochenstart ist raus.
In Asien dagegen ein freundlicheres Bild: Der Nikkei legt um 1,4 % zu, der Hang Seng steigt um 2,4 %. Trotz der Unsicherheit greifen Anleger zu.
Bei den Einzelwerten: SAP fällt um rund 4,0 % nach einer Herabstufung und Kurszielsenkung von JP Morgan.
(SAP)
Bayer verliert zwischenzeitlich bis zu 3,9 % nach dem Ausstieg eines Investors.
(Bayer)
Deutlich nach oben geht es bei Puig mit einem Plus von rund 13 % nach bestätigten Gesprächen über einen möglichen Zusammenschluss - berichtet Reuters,
(Puig)
Fazit: Die Lage bleibt unklar. Ölpreis und Nachrichtenlage geben den Takt vor. Die Schwankungen nehmen zu.
